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Ausgabe Nr. 2 2017
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Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserer zweiten Ausgabe beginnen wir damit, neben den Projekten auch einzelne Institutionen der Kriminal- und Verkehrsunfallprävention vorzustellen. Wir starten mit dem Referat Prävention beim Polizeipräsidium Stuttgart.
Die Beamtinnen und Beamten des Referats Prävention haben im Jahr 2016 mehr als 4300 Präventionsveranstaltungen durchgeführt.
Das Spektrum reicht dabei von verkehrspräventiven Veranstaltungen für die Allerkleinsten bis hin zu Beratungen für Senioren.

 
 
  Inhaltsverzeichnis
  » Referat Prävention beim Polizeipräsidium Stuttgart
  » Präventionsprojekt X-Games / Extremismusprävention
  » Einbruchschutz in der dunklen Jahreszeit
  » Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft
  » Neue Schilder zur Verminderung von Abfällen am Max-Eyth-See
  » Förderung der Verkehrssicherheit in Grundschulen
  » Aktionstag "Sicherer Schulweg" 2017
  » Stark ohne Gewalt: Gewaltprävention an Schulen
  » Vorsicht, Abzocker! Beratungen für ältere Menschen
  » Hilfe für Frauen im Nachtleben
 
 
Referat Prävention beim Polizeipräsidium Stuttgart
 

Das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Stuttgart gliedert sich in die Sachbereiche Strategie und operative Kriminalprävention, sowie die Verkehrsprävention.

Der "Dienstsitz" des Referats ist im Löwentorbogen 9A, 70376 Stuttgart
unter Tel: 0711/8990-1205 oder -1206,
E-Mail: STUTTGART.PP.PRAEVENTION@POLIZEI.BWL.DE zu erreichen.

Operative Aufgaben nehmen die acht Präventionsbeamten/-innen wahr. Diese haben ihren Dienstsitz bei den Polizeirevieren. Sie sind sowohl Ansprechpartner für klassische Themen der Kriminalprävention als auch "Motor" für die Kommunale Kriminalprävention im Stadtbezirk.

PRev 1 S-Mitte, Theodor-Heuss-Straße 11; Tel: 0711/8990-1221
PRev 2 S-Nord, Wolframstraße 36, Tel: 0711/ 8990-1222
PRev 3 S-West, Gutenbergstraße 109/111, Tel: 0711/ 8990-1223
PRev 4 S-Möhringen, Balinger Straße 31, Tel: 0711/ 8990-1224
PRev 5 S-Ost, Ostendstraße 88, Tel: 0711/8990-1225
PRev 6 S-Bad Cannstatt, Martin-Luther-Straße 40-42, Tel: 0711/8990-1226
PRev 7 S-Zuffenhausen, Ludwigsburger Straße 126, Tel: 0711/8990-1227
PRev 8 S-Feuerbach, Kärntner Straße 18, Tel: 0711/8990-1228

In den nächsten beiden Ausgaben folgt die Vorstellung der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle, sowie der Verkehrsprävention und der Jugendverkehrsschulen.

https://ppstuttgart.polizei-bw.de/

Polizeipräsidium Stuttgart - Referat Prävention
 
 
Präventionsprojekt X-Games / Extremismusprävention
 

Die Fach- und Beratungsstelle Inside Out hat vor Kurzem ihr neuestes Projekt, die "X-Games", vorgestellt. Diese Spiele wenden sich speziell an Jugendliche. Spielort ist meist die Schule oder eine Bildungseinrichtung, können aber an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden. Das vorgegebene Ziel ist, durch Erspielen von Punkten bzw. durch das Sammeln von Zahlen eines Codes, am Ende einen Safe zu öffnen. Bei den unterschiedlichen Stationen werden die Jugendlichen mit verschiedenen Denkweisen und Argumenten extremer Gruppen konfrontiert. Gleichzeitig wird versucht sie zu moralisch bedenklichen Handlungen zu bewegen. Das tatsächliche Ziel des Spiels ist es ihnen aufzuzeigen, wie leicht es ist manipuliert zu werden und wie schnell man dazu verleitet werden kann etwas zu tun, was einem zunächst widersagen würde.
In der Nachbereitung werden die Erlebnisse besprochen und versucht ein Bewusstsein für das Gedankengut und die Methoden radikaler oder extremer Gruppen zu schaffen und sie für Propagandamethoden zu sensibilisieren und damit einer möglichen Radikalisierung vorzubeugen.

insideoutnow.de/xgames/


Inside Out, X-Games
 
 
Einbruchschutz in der dunklen Jahreszeit
 

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und das Thema Einbruchschutz bewegt wieder viele Bürgerinnen und Bürger.
Auch wir wollen uns diesem Thema widmen:

 
  Mit der Stuttgarter Kampagne "Gemeinsam Gegen Einbrecher" wollen wir alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter sensibilisieren, in ihrer Nachbarschaft wachsam zu sein. Hier gehts zur Kampagne  
  Sie haben Interesse an einer Beratung durch die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle? Die erfahrenen Polizisten kommen auch zu Ihnen und beraten Sie in Ihren vier Wänden rund um den technischen Einbruchschutz. Sie haben Interesse? Rufen Sie an: 0711/8990-1234  
  Sie kennen sich aus und wollen Einbruchschutzmaßnahmen zu Hause vornehmen und eine Förderung der KfW-Bank nutzen? Beantragen Sie die Förderung vor Ihren Baumaßnahmen. Zur KfW-Bank. 
 
  Das landesweite Projekt Wachsame Nachbarschaft (PWN) unterstützt drei Projekte der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft. Sie wollen zusammen mit Ihren Nachbarn einen Einbruchschutz-Tag in Ihrer Nachbarschaft organisieren? Kommen Sie auf uns zu! Wir vermitteln Ihnen Experten mit viel Know-how unter Tel: 0711/216-60632 oder 0711/8990-1234.  

Zum Gewinnspiel
Pilotin 'Gemeinsam gegen Einbrecher'
 
 
Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft
 

Im Rahmen des landesweiten Förderprojektes "PWN" erhielten drei Projekte unter Federführung der Kommunalen Kriminalprävention jeweils eine Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro. Mit der Förderung wollen wir Beratungsangebote in den Wohngebieten erhöhen und die Nachbarschaften für das Thema Einbruchschutz sensibilisieren.

Am 25. Oktober 2017 wurden die Fördergelder im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration an die Preisträger übergeben.

Pressefoto PWNPreisübergabe im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, v.l.n.r.: Gregor Belgardt, Klaus Thomas, Innenminister Thomas Strobl, Lilly Steffen, Ulrich Sauter, Landespolizeipräsident Gerhard Klotter, Reinhold Schröter, Reinhard Hupke Foto: Ministerium für Inneres Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

 
 
Neue Schilder zur Verminderung von Abfällen am Max-Eyth-See
 

Schülerinnen und Schüler der Jörg-Ratgeb-Schule haben am 24. Juni 2017 in Kooperation mit Umweltminister Franz Untersteller, der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart am Max-Eyth-See eine Aktion zum Erhalt des Naturschutzes gestartet.
Die Schülerinnen und Schüler haben Bilder entworfen, die die Besucher des Sees auf den Umweltschutz aufmerksam machen sollen. Die Besucher sollen animiert werden, Müll zu vermeiden oder ihn fachgerecht zu entsorgen. Der Max-Eyth-See ist Teil des Europäischen Vogelschutzgebiets und steht damit unter besonderem Schutz. Zugleich soll durch die Müllreduzierung die Artenvielfalt im stadtnahen Naherholungsgebiet erhalten bleiben und der Vermüllung entgegengewirkt werden.

Gleichzeitig zur Vorstellung der Schilder begaben sich Taucher in den Max-Eyth-See und befreiten diesen von allerhand Unrat. Dabei brachten sie auch skurrile Dinge zurück ans Tageslicht.

Große Let's Putz-Aktion am Max-Eyth-See

Let's Putz Logo
 
 
Förderung der Verkehrssicherheit in Grundschulen
 
"Sicher zu Fuß zur Schule"

Der Bring- und Abholdienst der Kinder an Schulen wird immer größer. Durch das hohe Verkehrsaufkommen entstehen immer wieder gefährliche Situationen für Kinder. Die Stadt Stuttgart, das Polizeipräsidium Stuttgart, das Staatliche Schulamt und der Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart e.V. starteten deshalb erneut das Projekt "Sicher zu Fuß" zur Schule. Kinder sollen häufiger zu Schule gehen, anstatt mit dem Auto gefahren zu werden. Zum einen sollen die Gefahren, die durch das hohe Verkehrsaufkommen an Schulen entstehen minimiert, zum anderen soll den Kindern schon früh ein Gefühl für die Verkehrssicherheit vermittelt werden. Die Kinder sollen dazu befähigt werden, ihren Schulweg alleine und sicher meistern zu können. Die Eigenständigkeit sich im Verkehr zurecht zu finden wird hier gefordert und gefördert. Außerdem bringt das "zu Fuß gehen" weitere positive Effekte mit sich.

 
  Auf dem Schulweg werden Entdeckungen gemacht und die Umwelt neu beobachtet.  
  Es werden neue Kontakte geknüpft.  
  Die Kinder erlernen es Situationen im Straßenverkehr richtig einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren.  
  Durch die Bewegung wird die Konzentration gestärkt und die Aufmerksamkeit erhöht.  

In der Aktionswoche werden für jeden Schulweg, der zu Fuß bewältigt wurde, ein Punkt vergeben. Am Ende der Woche wird dann ausgewertet, welche Klasse die meisten Punkte sammeln konnte und damit als Gewinner feststeht.
An der Aktionswoche im Mai haben 15 Grundschulen mit 577 Klassen und insgesamt 3996 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Gewinner waren, mit 96,8 % zu Fußgängen, die Kinder der Grundschule Obertürkheim. Die Schülerinnen und Schüler erhielten als Preis Karten für das Theater in der Badewanne am Killesberg.
Sicher zu Fuß zur Schule
 
 
Aktionstag "Sicherer Schulweg" 2017
 

Zum 34. Mal veranstaltete der ADAC Württemberg und die Polizei Stuttgart unter der Schirmherrschaft und Beteiligung von Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer den Aktionstag "Sicherer Schulweg".

Am 5. September fanden sich rund 150 künftige Erstklässler und Vorschüler im Hof der Rappachschule in Stuttgart-Giebel ein. Das "Kleine Zebra" stimmte die Kinder zusammen mit einem Polizisten in Form eines Mitmachtheaters auf die Gefahren im Straßenverkehr ein. Lautstark und mit Begeisterung halfen unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer dem kleinen Zebra über die Straße.

Aktionstag 'Sicherer Schulweg' 2017Aktionstag 'Sicherer Schulweg 2017' Foto: Stadt Stuttgart

Gespannt sahen sie der Vorführung des ADAC "Achtung Auto" zu, bei der die Kinder rennen und ihren eigenen Bremsweg erkunden durften, bevor sie im Vergleich dazu den Bremsweg eines Autos beobachten konnten.

Unter Anleitung von Polizeibeamten übten die ABC-Schützen, wie sie den Weg zur Schule sicher meistern und auch gefährliche Situationen, beispielsweise zwischen geparkten Autos, bewältigen können.
Umrahmt waren diese Programmpunkte mit verkehrsbezogenen Spielen und Spaß im Schulhof wie auch mit Informationen für Erwachsene.

 
 
Stark ohne Gewalt: Gewaltprävention an Schulen
 

Das Projekt "Stark ohne Gewalt", das Anfang des Jahres gestartet ist, geht in eine neue Runde. Gemeinsam mit Konflikttrainer/ -innen und Polizeibeamtinnen und -beamten soll den Schülern der 8. und 9. Klasse aufgezeigt werden, wie sie sich in Gewaltsituationen verhalten sollten, um eine Eskalation der Situation zu vermeiden. Außerdem geht es um Zivilcourage, Selbstbehauptung und Opferschutz und damit auch den Mut, das Selbstbewusstsein und die Einsatzbereitschaft der Jugendlichen zu stärken.

Termine:

Montag, 6. November 2017
Montag, 13. November 2017
Montag, 20. November 2017
Freitag, 15. Dezember 2017
Freitag, 12. Januar 2018
Donnerstag, 18. Januar 2018
Montag, 5. Februar 2018
Donnerstag, 8. Februar 2018
Montag, 5. März 2018
Donnerstag, 8. März 2018
Montag, 9. April 2018
Montag, 16. April 2018
Donnerstag, 19. April 2018
Montag, 23. April 2018
Freitag, 4. Mai 2018
Freitag, 18. Mai 2018
Montag, 11. Juni 2018
Donnerstag, 14. Juni 2018
Donnerstag, 19. Juli 2018

Stark ohne Gewalt

Stark ohne Gewalt - Titelblatt des Flyers
 
 
Vorsicht, Abzocker! Beratungen für ältere Menschen
 

Immer wieder versuchen Betrüger vor allem ältere Menschen hereinzulegen. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupten zum Beispiel, dass ein Einbruch geplant sei. Dann überreden sie die Angerufenen, ihnen Geld und Wertsachen auszuhändigen - angeblich, um alles in Sicherheit zu bringen. Auch wenn man nicht auf die Masche reingefallen ist, sitzt der Schreck tief.

Aufgrund der Häufung dieser Betrugsstraftaten, wurde beim Polizeipräsidium Stuttgart ein Konzept entwickelt. Dieses sieht unter anderem auch eine Stärkung der Präventionstätigkeit vor. Neben Vorträgen bei Informations- und Aufklärungsveranstaltungen und des Betreibens von Präventionsständen bei öffentlichen Veranstaltungen, auf Wochenmärkten und in Einkaufsstraßen wird eine verstärkte Streifentätigkeit, uniformiert und zivil, in Wohngebieten durchgeführt.

Aufklärung über diese perfide Betrugsmasche erfolgt auch bei Pflegediensten, verbunden mit der Bitte, mit Pflegenden und deren Angehörigen über das Phänomen zu reden und bei Verdachtsmomenten notwendige Schritte einzuleiten. Die Auslage von Broschüren und Information der Angestellten bei Apotheken und Banken ist ein weiterer Teil des Konzeptes. Mit den Kirchen stehen wir ebenfalls in Kontakt.

Tipps in Zusammenhang mit der Betrugsmasche:

 
  Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.  
  Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.  
  Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.  
  Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.  
  Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 (ohne Vorwahl) oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion!  
Den abgebildeten Flyer "Vorsicht Abzocke" erhalten Sie bei jeder Polizeidienststelle.

www.polizei-beratung.de
Vorsicht, Abzocker! Gefahren am Telefon - Polizeibeamte am Schlossplatz
 
 
Hilfe für Frauen im Nachtleben
 

"Ist Luisa hier?"

Dieses Codewort ist Teil einer neuen Kampagne. "LUISA IST HIER!" ist ein Hilfsangebot für Frauen, die sich im Nachtleben in einer unangenehmen Situation befinden. Es kommt immer wieder vor, dass Frauen, gerade in Clubs, belästigt oder bedrängt werden. Hin und wieder kommt es auch vor, dass sie sich beobachtet oder sogar verfolgt fühlen. Oft ist jedoch die Hemmschwelle zu hoch oder auch die Angst vor dem Gegenüber zu groß, um sich dagegen zu wehren. Die Angst vor weiteren Übergriffen kann zu einem Gefühl der Hilflosigkeit führen. Aber auch beim ersten Date mit einem Unbekannten kann Unsicherheit aufkommen. Und genau hier setzt die Kampagne an. Vielen Frauen fällt es nicht leicht, sich an Mitarbeiter oder die Security zu wenden und zuzugeben oder gar auszusprechen, dass sie bedroht oder belästigt werden oder sich einfach unwohl fühlen.
Mit der Frage "Ist Luisa hier?" können sich Frauen direkt an das geschulte Personal wenden und erhalten umgehend und diskret Hilfe. Zunächst wird die Frau dann in einen Schutzraum, wie den Personalraum oder die Küche, gebracht. Anschließend wird gemeinsam überlegt wie die Hilfe konkret aussehen soll. Es wird der Frau beispielsweise der Hinterausgang gezeigt, wo ein Taxi auf sie wartet, das sie nach Hause bringt. Oder aber es werden Freunde informiert und im Extrem- oder Notfall auch die Polizei gerufen. So soll sichergestellt werden, dass sich Frauen leichter aus einer unangenehmen und beängstigenden Situation befreien können.

luisa-ist-hier.de/

Luisa ist hier!
 
 
Logos Partner Kriminalprävention
 
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Marktplatz 1
70173 Stuttgart

Polizeipräsidium Stuttgart
Referat Prävention
Löwentorbogen 9a
70376 Stuttgart

Ansprechpartner:Gregor Belgardt
Telefon: 0711 216-60632
Email: kriminalpraevention@stuttgart.de
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