Schaffung günstigen Wohnraums

Die Stadt arbeitet weiter intensiv daran, für den angespannten Markt mehr Wohnungen bereitstellen zu können. Die Stadtplaner rechnen mit mindestens 3.500 neuen Wohnungen in Stuttgart in den beiden nächsten Jahren. Wichtige Gebiete dafür sind in der Nordbahnhofstraße, auf dem Olga-Areal, auf dem Hansa-Areal, dem Bürgerhospital oder die Keltersiedlung. Damit möglichst viele Wohnungen bezahlbar sind, ist "Wohnen" Schwerpunkt des Haushalts.

So investiert die Stadt insgesamt 31 Millionen Euro an Zuschüssen und Grundstückssubventionen in den geförderten Wohnungsbau. Davon entfallen 20 Millionen Euro auf die Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus (jährlich 300 Wohnungen) und der Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher (jährlich 100 Wohnungen). 10 Millionen Euro fließen in das Programm Preiswertes Wohneigentum für junge Familien (100 Wohnungen pro Jahr), sowie in das Familienbauprogramm (200 Wohnungen pro Jahr). 1,0 Millionen Euro ist im Doppelhaushalt 2018/2019 für die Nachsubventionierung von öffentlich geförderten Sozialmietwohnungen bzw. zum Erhalt von Mietpreis- und Belegungsbindungen veranschlagt.

Zusätzlich wird im Energiesparprogramm der Stadt Stuttgart ein jährlicher Zuschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 2018 startet ein Förderprogramm für den Heizungsaustausch von Kohleöfen oder Öl-Kesselanlagen. Dafür stehen für drei Jahre insgesamt 4,0 Millionen Euro bereit (siehe auch Kapitel "Energiewende").