Hilfen für Flüchtlinge

Im Mittelpunkt des städtischen Engagements für Flüchtlinge stehen die Unterbringung und die Integration Da die Stadt Stuttgart im Rahmen des Pakts für Integration vom Land Baden-Württemberg 2018 und 2019 jeweils rund 3,2 Millionen Euro für sogenannte "Integrationsmanager" erhält, werden im Doppelhaushalt Mittel für zusätzliche Integrationsmaßnahmen frei. Die Stadt setzt davon 1,6 Millionen (2018) und 1,7 Millionen Euro (2019), u.a. für ein Programm für traumatisierte Flüchtlinge, die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und für erweiterte Schulsozialarbeit in den Vorbereitungsklassen ein.

Die "Integrationsmanager" sollen Flüchtlinge individuell beraten und mit diesen gemeinsam eine Lebens- und Zukunftsperspektive erarbeiten mit dem Ziel, möglichst schnell unabhängig von öffentlichen Leistungen zu werden. Die Umsetzung des Integrationsmanagements übernehmen die in der Flüchtlingsbetreuung tätigen Träger der Wohlfahrtspflege. Um den Integrationsmanagern die Arbeit zu erleichtern, sollen diese auf den städtischen Dolmetscherdienst zugreifen können. Daher werden in den kommenden beiden Jahren die Mittel des Dolmetscherdienstes um jeweils 100.000 Euro erhöht.

Fortgesetzt wird das erfolgreiche Projekt "Sport für Flüchtlinge", das es in den vergangenen beiden Jahren bereits 400 Flüchtlingen ermöglicht hat, Sport im Verein zu treiben. Für die kommenden beiden Jahre sind dafür im Haushalt je 50.000 Euro eingeplant.

Im Stellenplan wurden die Voraussetzungen geschaffen für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und das Betreute Jugendwohnen.