Neu in Stuttgart

Stuttgarts Bevölkerung wächst seit Jahren infolge der EU Binnenwanderung, Zuwanderung von Fachkräften und internationalen Studierenden sowie der Aufnahme von Geflüchteten.


Internationale Studierende in Stuttgart (Großansicht)Internationale Studierende in Stuttgart. Foto: Martin Lorenz


Welcome Center Stuttgart

Das Welcome Center Stuttgart ist eine gemeinsame Servicestelle der Landeshauptstadt Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) für Neubürger*innen sowie für potenzielle Zuwanderer. Die Landeshauptstadt arbeitet dabei eng mit den Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsakteuren aus der Region zusammen. Zugewanderte Fachkräfte und internationale Studierende haben so einen erfolgversprechenden Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt.


Das Welcome Center hat einen festen Platz in der Stuttgarter Willkommenskultur und dient als kompetente Verweis- und Erstberatungsstelle. Informationen über Sport-, Kultur- und Migrantenvereine erleichtern den Kontakt der Ein- und Zugewanderten zu den anderen Menschen in der Stadt. Darüber hinaus fördern Lotsenprogramme die Integration.


Netzwerk für internationale Studierende

Internationale Studierende haben erste Hürden mit Visumsantrag, Studienplatz und Unterkunft gemeistert. Oft werden sie allerdings noch als Zugewanderte auf Zeit betrachtet und zu selten als potenzielle Nachwuchskräfte für die Wirtschaft.

Mehrere Angebotsformate wenden sich in Stuttgart speziell an die internationalen Studierenden. Dazu zählen der Welcome Club for International Students, die Information Nights sowie die Cultural Events.


Integration von Geflüchteten

Aufgrund des hohen Zuzugs von Geflüchteten mussten alle Kommunen binnen kurzer Zeit die Voraussetzungen für deren Unterbringung, Betreuung und Integration schaffen. Stuttgart hat 2015 bis 2017 referatsübergreifende Kooperationsstrukturen wie die Task Force Integration eingerichtet. Asylberechtigte können nach ihrer Anerkennung die Unterstützungsangebote der Regeldienste in Anspruch nehmen.
Die Anschlussbetreuung der Geflüchteten wird mit Landesmitteln (Pakt für Integration) im Rahmen des Integrationsmanagements noch individueller ausgerichtet. Die Koordinierung der meisten Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete liegt beim Sozialamt.


Flüchtlingsdialoge

Informationsvermittlung ist hilfreich aber nicht ausreichend, um sich in einem fremden Land zu integrieren. Es bedarf der Eigeninitiative, beginnend bei der Gestaltung des eigenen Alltags in den Gemeinschaftsunterkünften. Deshalb hat die Abteilung Integrationspolitik im April 2016 die "Stuttgarter Flüchtlingsdialoge" gestartet.

Ein erstes Ziel dieses Angebots ist die Gemeinschaftsbildung und Wertevermittlung durch Gespräche. Die Geflüchteten berichten über ihre Erfahrungen und erzählen von den Hoffnungen und Erwartungen, mit denen sie nach Deutschland gekommen sind. An den Dialoggesprächen nehmen neben den Geflüchteten auch Haupt- und Ehrenamtliche teil. Dabei werden sie von interkulturell geschulten Dialogmoderator*innen und Dolmetscher*innen unterstützt.


Empowerment von Geflüchteten

Empowerment steht für Selbstbefähigung, Übertragung von Verantwortung und für selbstbestimmte Gestaltung der eigenen Lebenswege und des Zusammenlebens mit anderen.

Neben dem unverzichtbaren Engagement vieler Ehrenamtlicher stärkt die Stadt das (Self-)Empowerment der Geflüchteten - also die Hilfe zur Selbsthilfe: So unterstützt die Abteilung Integrationspolitik Maßnahmen und Projekte zum Empowerment von Geflüchteten. Hierfür werden in 2018 und 2019 Fördermittel zur Verfügung gestellt.

 
 

Mehr zum Thema