64. Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart

Der Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart 2019 geht an die Komponisten Andreas Eduardo Frank und Ashley Fure. Die Jury hat entschieden, den mit 12.000 Euro dotierten Preis in zwei gleichen Teilen von jeweils 6.000 Euro zu vergeben:

Andreas Eduardo Frank wird für sein Werk "Noise is a common sound - I" (2018) ausgezeichnet. Ashley Fure erhält den Preis für ihr Werk "Bound to the Bow" (2016). Um den 64. Kompositionspreis 2019 haben sich 17 Komponistinnen und 53 Komponisten mit insgesamt 124 Werken beworben.

Die beiden ausgezeichneten Kompositionen werden beim Preisträgerkonzert im Rahmen des Festivals Neue Musik Stuttgart ECLAT 2020 aufgeführt. Im Rahmen des Preisträgerkonzertes findet auch die Preisverleihung mit der Übergabe der Urkunde an die beiden Preisträger statt.

Kompositionspreis - Logo 2019

Andreas Eduardo Frank

Andreas Eduardo Frank, geboren 1987, begann 2010 sein Doppelstudium in Komposition und Gitarre an der Hochschule für Musik Würzburg und ab 2013 am elektronischen Studio der Musikhochschule Basel.

Sein Oeuvre ist vielseitig und geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit anderen jungen Musikern und Künstlern auf internationaler Ebene. Frank arbeitet in seinen Werken an der Schnittstelle zwischen realem und virtuellen Raum, zwischen Musik, Performance, Video und Theater.

Andreas Eduardo Frank war Stipendiat der Akademie Musiktheater Heute, wurde für das Interdisziplinäre Residenzstipendium Gargonza Arts Award 2016 sowie für das Stipendium Progetto Positano der Ernst von Siemens Musikstiftung 2018 - gemeinsam mit dem Ensemble Modern - nominiert. Er ist Preisträger des Protonwerks Nr. 6 des Ensemble Proton Bern.

www.andreas-eduardo-frank.de

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© Andreas Eduardo Frank

Ashley Fure

Ashley Fure, geboren 1982, promovierte in Komposition an der Harvard University und ist seit 2015 als Assistant Professor am Dartmouth College Music Department tätig. Sie gewann zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den Lincoln Center Emerging Artists Award 2018, den Rome-Prize in Komposition, den Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin, den Kranichsteiner Musikpreis 2014 sowie den DAAD Fellow-Künstlerpreis. Bereits 2009 war sie Stipendiatin in Stuttgart an der Akademie Schloss Solitude, 2017 Pulitzer-Finalistin im Bereich Musik. Im selben Jahr erhielt sie ein Guggenheim-Stipendium.

Ihre Arbeiten wurden von großen Ensembles in Europa und den USA in Auftrag gegeben, unter anderem vom New York Philharmonic Orchestra, vom Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern und den San Francisco Contemporary Music Players.

www.ashleyfure.com

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© Daniel Dorsa