Sozialberichterstattung

Grundlagen

Die Sozialberichterstattung analysiert kontinuierlich und kleinräumig quantitative und qualitative Daten. Das Ziel ist, anhand von Zeitreihen den sozialen Wandel fortlaufend zu beobachten. Damit werden Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit die soziale Lage in den Stuttgarter Stadtbezirken und Stadtteilen transparent dargestellt.

Die Sozialberichterstattung ist eine Basis für Planungsprozesse. Die Sozialdaten werden interdisziplinär mit der Sozialplanung bewertet und so Handlungsansätze und Maßnahmenempfehlungen entwickelt. Die langfristigen Folgen sozialpolitischen Handelns und von Soziallplanungsprozessen können aufgezeigt werden.

Die Sozialberichterstattung bietet Hinweise, wo Quartierskonzepte sinnvoll umgesetzt werden können und ist hilfereich bei der Umsetzung von Sozialraukonzepten.

Grundlagen der Sozialberichterstattung sind der Sozialdatenatlas und die Federführung für das stadtweite Sozialmonitoring.

Sozialmonitoring - Flyer

Beteiligungsstrukturen

In der Sozialberichterstattung werden Befragungen von bestimmten Zielgruppen genutzt, um diese Zielgruppen an relevanten Planungsprozessen zu beteiligen. So wurde z.B. in der repräsentativen Umfrage "Älter werden in Stuttgart - Generation 50plus" gezielt nach den Vorstellungen und Wünschen für das Leben im Alter erfragt, um diese in die partizipative Altersplanung einfließen zu lassen.

In der Sozialberichterstattung werden die Ergebnisse von bestimmten Analysen (z.B. Sozialdatenatlas und Alterssurvey 2012) den Stuttgarter Einwohnerinnen und Einwohnern themenspezifisch oder anlassbezogen vorgestellt und mit ihnen diskutiert.