Fahrrad und Schule

Den Schulen kommt beim Thema Mobilität von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle zu, denn nur wenn wir unseren Jüngsten frühzeitig den Zugang zum Fahrrad ermöglichen, können sie unbeschwert die Vorteile des Radfahrens erleben und dieses als selbstverständliches Verkehrsmittel der Alltagsmobilität im späteren Leben nutzen.

Anlässlich des 200-jährigen Fahrradjubiläums wurden Tipps und Anregungen für Projekte an Schulen zusammen mit dem LIS (Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik) und dem Kultusministerium aktualisiert und zu einer eigenständigen Materialsammlung Rad und Schule (PDF) erweitert.

Laufräder für die Jugendverkehrsschule

Ab der vierten Klasse der Grundschule werden alle Stuttgarter Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Straßenverkehr als Radfahrer vorbereitet. Der theoretische Teil der Ausbildung erfolgt in den Schulen, die praktische Ausbildung mit Fahrprüfung erhalten die Kinder in den Jugendverkehrsschulen.
Laufräder für die JugendverkehrsschuleVergrößernLaufräder für die Jugendverkehrsschule. Foto: Stadt StuttgartLaufräder für die Jugendverkehrsschule. Foto: Stadt Stuttgart

Unter Einbeziehung des Stuttgarter Radforums wurden zehn spezielle Laufräder für die Jugendverkehrsschule angeschafft. Die Laufräder sind für die Altersklasse der 10-Jährigen zugeschnitten und entsprechen abgesehen vom Tretlager den in den Jugendverkehrsschulen eingesetzten Übungsfahrrädern. Etwa sechs Wochen vor dem Beginn der praktischen Ausbildung in der Jugendverkehrsschule vermittelt das staatliche Schulamt die Laufräder an Kinder, die noch nicht Radfahren können. Die Kinder haben so die Möglichkeit, sich an ihrer Schule im Sportunterricht mit einem Zweirad vertraut zu machen und Sicherheit zu gewinnen.

 
 

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