Neubau einer Mensa an der Rosenschule in Stuttgart-Zuffenhausen

Projektbeschreibung:

Ergänzend zum von 1908 bis 1912 erbauten und denkmalgeschützten Gebäude der
Rosenschule soll auf dem nördlichen Pausenhof ein Mensaneubau entstehen. Der freistehende Baukörper wird zur Herstellung der im Bebauungsplan vorgesehenen Raumkante auf die nördliche Grundstückgrenze gebaut. An der Straßenseite befindet sich der Küchentrakt inklusive der zugehörigen Nebenräume (Anlieferung, Lager- und Kühlräume, Spülküche, Ausgabetheke), ein barrierefreies WC sowie das Stuhllager. Der offene Speisebereich orientiert sich zum historischen Schulgebäude. Da das geltende Baurecht die Bebaubarkeit des Grundstückes beschränkt, ist eine Unterkellerung des Nebenraumtraktes für die Unterbringung der WC- und Technikanlagen notwendig. Die unterschiedlich geneigten Dachflächen des Baukörpers tragen der gewachsenen Bebauungsstruktur mit der historischen Dachlandschaft aus Sattel-/ Mansarden- und Pultdächern Rechnung und fügen sich harmonisch in das Gebäudeensemble der Rosenschule ein.

Die Außenanlagen werden neu gestaltet. Die Anlieferung erfolgt über die Westseite der Mensa und wird durch die Gebäudegeometrie klar vom bespielten Bereich getrennt. Die gut proportionierte Pausenhoffläche wird mit einem Pflasterbelag aufgewertet, das Klettergerüst bleibt erhalten. In der östlichen Hofnische bieten zwei neu gepflanzte Bäume und umlaufende Bänke beschattete Sitzmöglichkeiten.

Projektdaten:

  • Standort / Adresse: Markgröninger Straße 38, 70435 Stuttgart-Zuffenhausen
  • Angabe zur Projektgröße: Nettoraumfläche: ca. 460 m²
  • Bruttogeschossfläche: ca. 590 m²
  • Bruttorauminhalt: ca. 2980 m³
  • Bauherr: Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Jugend und Bildung, Schulverwaltungsamt, vertreten durch das Technische Referat, Hochbauamt
  • Projektleitung / Projektsteuerung: Landeshauptstadt Stuttgart, Technisches Referat, Hochbauamt
  • Architekt: Schaugg Architekten, Stuttgart
  • Baustart: November 2019
  • Bauende: Frühjahr 2021
  • Nutzung: Mensa
  • Kosten: ca. 4,235 Mio. €

 

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