Amt für Umweltschutz unterstützt Kollegen in Kolumbien

Beim Partnerschaftsprojekt Stuttgart - Bogotá NAKOPA-AMS-COL.2-17 arbeiten Stuttgarter und kolumbianische Experten Hand in Hand. Konkret geht es um die
"Umsetzung von Verfahren zur umwelttechnischen Bewertung oberflächennaher Grundwasserressourcen in Bogotá D.C.". Das Projekt läuft noch bis 2019.

Das Projekt unterstützt die Stadtverwaltung der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá D.C. - speziell die Secretaría Distrital de Ambiente (das Umweltamt) - bei der Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Verunreinigungen des Grundwassers.

Der Secretaría in Bogotá werden von internationalen Unternehmen Untersuchungsberichte, Bewertungen und Sanierungsvorschläge vorgelegt, die sie fachlich prüft und je nach Ergebnis weitere Maßnahmen fordert. Die Stuttgarter Kollegen vom Amt für Umweltschutz unterstützen diese Arbeit, indem sie Erfahrungen aus ihrer 30-jährigen Tätigkeit in den Bereichen Altlastensanierung und Wasserwirtschaft einbringen.

Die beiden Ämter haben gemeinsam Leitfäden zur Strategie und Technik der Untersuchung und Sanierung von Grundwasserverunreinigungen durch umweltrelevante Schadstoffe erstellt. Bei einem  Pilotvorhaben in Bogotá wird nun die praktische Anwendung der Leitfäden getestet mit dem Ziel, das Grundwasser zu schützen und Gefährdungen für die Bevölkerung verhindern.

Für das Projekt fallen Kosten in Höhe von 102.993 Euro an, von denen Bogotá für das Pilotprojekt rund 22.000 Euro aufbringt. Die restlichen Kosten werden aus Fördermitteln gedeckt.

Partnerschaftsprojekt Stuttgart - BogotaKolumbianische und deutsche Experten 2018 auf dem Pilotgelände, das durch Pestizide in Boden und Grundwasser verunreinigt ist Foto: Amt für Umweltschutz

 
 

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