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Ausgabe Nr. 1 2019
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  Inhaltsverzeichnis
  » Workshops: "Fakt oder Fake"?
  » LADS - Beratung gegen Diskriminierung
  » Präventsozial
  » Projekt LegLos (Legal bleiben für ein Leben ohne Straftaten)
  » INSA+ (Integration Straffälliger und von Straffälligkeit Bedrohter in Arbeit)
  » "Nein! Zu sexualisierter Gewalt im Sport!"
  » Fanprojekt "Heimat Kickers - Die Blauen in bewegten Zeiten"
  » Die Nachtwanderer Möhringen
  » Respekt Coaches - Anti-Mobbing Profis
 
 
Workshops: "Fakt oder Fake"?
 

Die Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit der Medienakademie Baden-Württemberg e.V. Workshops zum Thema "Fakt oder Fake? Informationskompetenz lernen und leben" an.  

Das Angebot richtet sich an: Außerschulische Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände, Jugendzentren, soziale Institutionen, öffentliche Einrichtungen und offene (Jugend-)Gruppen.

Der Bewerber hat die Auswahl zwischen drei Workshopthemen:
1. Workshop das Richtige finden - Recherchetipps-und Strategien
beinhaltet die Vorstellung der vielfältigen Recherchemöglichkeiten und Spezial-Suchmaschinen, aber auch die Grenzen und Risiken des Google-Algorithmus.
Außerdem werden Recherchestrategien erarbeitet.
2. Workshop die Macht der Bilder im Social Web
der Fokus liegt auf der visuellen Kommunikation im Social Web. Es geht um die Veränderung von Bildaussagen und um Fake-News. Zudem beinhaltet der Workshop die Auseinandersetzung mit aktuellen
gesellschaftlichen oder (Jugend) politischen Themen.
3. Workshop So geht Fake News! Falschmeldungen im Internet entlarven
beinhaltet die Sensibilisierung für Produktions- und Manipulationsmöglichkeiten zum Thema Fake News. Außerdem lernen die Teilnehmenden selbst kennen, wie man Fake-News produziert.

Die Bewerbungsfrist für einen Workshop in diesem Jahr endet am 31.01.2019.

Hier finden Sie alles rund um die Workshops "Fakt oder Fake" und zur Bewerbung:

faktoderfake.kindermedienland-bw.de/de/startseite/

faktoderfake.kindermedienland-bw.de/de/startseite/bewerbung/

Workshop Fakt oder Fake
 
 
LADS - Beratung gegen Diskriminierung
 

Die Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) ist die zentrale Anlaufstelle in Baden-Württemberg zum Thema Antidiskriminierung. Sie koordiniert, informiert, berät unterstützt, sensibilisiert und verweist Betroffene bei Bedarf an eine der Beratungsstellen gegen Diskriminierung im Land, die das Land seit 2013 aufgebaut hat.
Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

 
  www.lads-bw.de/  
  Tel.: 0711/ 123-3990  
  E-Mail: beratung@lads-bw.de  

LADS Logo
 
 
Präventsozial
 

PräventSozial ist ein freier Träger, der sich die Schlagworte Resozialisierung, Kriminalprävention und Opferhilfe auf die Flagge geschrieben hat. Ihre Alleingesellschaft, die Bewährungshilfe Stuttgart e.V., wurde bereits 1951 zur Förderung der staatlichen Bewährungshilfe gegründet. PräventSozial hält u.a. ambulant-betreutes Wohnen in Wohngruppen und im eigenen Wohnraum, Vermittlung in gemeinnützige Arbeit, psychotherapeutische Behandlung von Gewalt- und Sexualstraftätern, integrative Arbeitsprojekte für straffällige und von Straffälligkeit bedrohte Menschen, Zeugen- und Psychosoziale Prozessbegleitung sowie weitere Unterstützungsangebote am Schnittpunkt zwischen Pädagogik und Justiz vor.

Nähere Informationen zu Präventsozial und seinen Leistungen finden Sie unter: praeventsozial.de/

Logo von Präventsozial
 
 
Projekt LegLos (Legal bleiben für ein Leben ohne Straftaten)
 

Das Präventionsprojekt LegLos möchte Gewalt- und Sexualstraftaten verhindern, indem es Hilfe für Personen bietet, die sich in ihren Fantasien sexuelle Handlungen mit Kindern vorstellen, sich zu solchen Handlungen gedrängt fühlen und/oder bereits im Verborgenen als Täter agieren, z.B. durch den Konsum von Kinderpornographie.
PräventSozial bietet unbürokratisch und unter Einhaltung der psychotherapeutischen Schweigepflicht:

 
  Verschiedene Arten von Gesprächsmöglichkeiten: Persönlich, telefonisch, per E-Mail.  
  Fortlaufende Einzel- sowie Familientherapie mit diagnostischer Einschätzung.  
  Diagnostische Abklärung zur Erfassung von Störungen und Einschätzung von Gefährlichkeit durch standardisierte Testverfahren.  
  Unterstützung bei der Planung und Durchführung weiterer notwendiger psychosozialer Maßnahmen.  
  Beratung von Angehörigen oder anderen wichtigen Bezugspersonen.  
Kontakt:
Diana Mikuteit
0711/ 23988-426
mikuteit@praeventsozial.de
Leg Los Projektbild
 
 
INSA+ (Integration Straffälliger und von Straffälligkeit Bedrohter in Arbeit)
 

Das Projekt INSA+ wird an vier Standorten in Baden-Württemberg angeboten. PräventSozial ist für die Durchführung am Standort Stuttgart zuständig. Zielgruppe des Projektes sind straffällig gewordene Menschen kurz vor oder nach ihrer Haftentlassung sowie von Straffälligkeit bedrohte Menschen. Durch die Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe (bis zu 30h/Woche) mit Schwerpunkt Natur- und Landschaftsschutz sowie begleitende, sozialpädagogische Betreuung, verfolgt INSA+ die Ziele,

 
  in der Übergangsphase von Haft in Freiheit zu unterstützen,  
  die Arbeitsfähigkeit zu fördern,  
  persönliche Schlüsselqualifikationen durch Soziales Kompetenztraining aufzubauen,  
  die Chancen zur Teilhabe am Arbeitsmarkt zu verbessern,  
  gemeinsam eine realistische Zielperspektive zur nachhaltigen Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu entwickeln  
  und in Arbeit, Ausbildung oder weiterführende Maßnahmen zu vermitteln.  

Direkt über PräventSozial, den Sozialdienst in Haft oder die Arbeitsvermittlung des Jobcenters kann Kontakt zu INSA+ aufgenommen werden.

Kontakt:

Ute Wuhrer-Önkal
Tel.: 0711/ 23988-440
wuhrer@praeventsozial.de
Bild zu INSA+
 
 
"Nein! Zu sexualisierter Gewalt im Sport!"
 

Die Württembergische Sportjugend (WSJ) im Württembergischen Landessportbund e.V. und der TV Cannstatt e.V. setzen sich für die Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport ein. Die WSJ möchte unter den Worten "hinschauen, abwägen und handeln" zum Einen allen Trainern/-innen und Vereinsakteuren ein Grundwissen zu diesem Thema, und damit Handlungssicherheit, vermitteln und zum Anderen die Vereine bei der Erstellung eines vereinseigenen Präventions- und Schutzkonzeptes unterstützen.

Die WSJ hat eine Kontakt-und Beratungsstelle eingerichtet, die informiert und/oder konkrete Hilfe bei sexualisierter Gewalt leistet.

Zu sexualisierter Gewalt gehören nicht nur der (schwere) sexuelle Missbrauch (strafrechtlich relevante Handlungen) wie bspw. intime Berührungen oder gar Vergewaltigungen, sondern auch verbale und nonverbale Grenzverletzungen bzw. sexuelle Übergriffe. Zu verbalen Übergriffen zählen sexistische Aussagen und Anmerkungen und unter nonverbalen Grenzverletzungen/Übergriffen können aufdringliche Gesten und Blicke verstanden werden. Zudem stellen Verletzungen der Intimsphäre, durch bspw. Fotografien in der Umkleide oder Dusche selbstverständlich ebenfalls sexualisierte Gewalt dar.

Doch wie kann sexualisierte Gewalt erkannt werden? Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt können sich bspw. durch plötzlich auftretende Verhaltensänderungen (z.B. Ängstlichkeit, Leistungsabfall, Ruhelosigkeit, etc.) des Sportlers/Kindes/Jugendlichen bemerkbar machen.
Folgende Präventionsmaßnahmen sind denkbar:

 
  Positionierung des Vereins (bspw. in der Vereinssatzung, in einem Vereinsleitbild und/oder in der Jugendordnung)  
  Offener Umgang mit dem Thema "sexualisierte Gewalt im Sport", Enttabuisierung, Thematisierung  
  Sensibilisierung der Vereinsmitarbeiter/-innen und Trainer/-innen für die Thematik "sexualisierte Gewalt im Sport"  
  Erarbeitung eines Verhaltens- bzw. Ehrenkodex à Verpflichtung der Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen den Ehrenkodex zu unterschreiben  
  Benennung einer Vertrauensperson (Kinderschutzbeauftragte/r) im Verein  
  Erstellen eines individuellen Präventions- und Schutzkonzeptes  
Kontakt WSJ
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart
Tel.: 0711/ 28077-140
E-Mail: info@wlsb.de

Nein zu sexualisierter Gewalt
 
 
Fanprojekt "Heimat Kickers - Die Blauen in bewegten Zeiten"
 

Das Projekt "Heimat Kickers - die Blauen in bewegten Zeiten" wurde vom Kickers Fanprojekt entwickelt und umgesetzt, dessen Träger der Verein Fanprojekt Stuttgart e.V. ist.

Die Zielgruppe des Projektes sind junge Menschen und Fans der Stuttgarter Kickers.

Mit dem Projekt möchte man die Zielgruppe durch bspw. Ausstellungen zu der historischen Entwicklung des Vereins (Vereinsgründung 1899 - Gründung der Bundesrepublik 1949), in Zeiten politischer Umbrüche informieren. Außerdem soll anhand von Geschichten einzelner Spieler, deutlich gemacht werden, dass sich politisch-anti-demokratische Umbrüche auf das Leben aller Bürgerinnen und Bürger auswirkt. Es kann sich niemand solcher Entwicklung entziehen, jedoch sollte man sich im Gegenzug für Vielfalt, Toleranz und eine demokratische Gesellschaftsform einsetzen.



Ausblick

Zunächst folgen die Ausstellungen "Heimat Kickers - die Blauen in bewegten Zeiten" wie "Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball" an der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule S-Ost. Es folgen Ausstellungen an Heimspielen im GAZI-Stadion auf der Waldau und das Team kann mit den Kickers-Fans ins Gespräch kommen. Des Weiteren stehen Besuche in weiteren Schulen an sowie Treffen mit Nachfolgern von bedeutsamen Spielern.

Das Projektteam freut sich über Zuwachs!

Kontakt:
Tel.: 0711 / 47 98 61 55
E-Mail: info@kickers-fanprojekt.de

Plakat Heimat Kickers
 
 
Die Nachtwanderer Möhringen
 

Seit 2013 gibt es die Nachtwanderer in Möhringen. Am Projekt beteiligen sich ehrenamtliche Bürger, die sog. "Nachtwanderer", indem sie den Jugendlichen Rat, Tat, Schutz und Sicherheit geben möchten. Das Projekt läuft wie folgt ab: die Nachtwanderer sind bei Dunkelheit in kleineren Gruppen unterwegs und gehen vorurteilsfrei auf Jugendliche zu, versuchen sich mit ihnen zu unterhalten und Vertrauen zu schaffen und - wenn nötig - zu helfen. Das von den Jugendlichen Erzählte wird stets mit Verständnis und Vertrauen behandelt.

Das Projekt wird von der Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg e.V. (ILM) organisiert und gemanagt. Auch dieses Jahr braucht die ILM dringend Verstärkung, um so vielen Jugendlichen wie möglich, ein sicheres Gefühl zu geben und um mehr Nachtwanderungen durchzuführen. Neue Nachtwanderer/-innen werden zunächst von Erfahrenen auf ihre Runde mitgenommen und können sich einen Eindruck verschaffen, ob die Arbeit für sie geeignet ist.

Das Projekt wurde bereits im Jugendrat vorgestellt und es bestehen Medienberichte.

Sind Sie gern unter jungen Menschen und möchten das Projekt und die ILM unterstützen?

Dann werden Sie Nachtwander/-in!
Sie sollten mindestens 25 Jahre alt sein und bereit dazu sein an Wochenenden (meistens freitags oder samstags) 1x pro Monat mitzulaufen. Sie werden als Ehrenamtliche versichert.

Ansprechpartner: Björn Andersson und Rita Dormann (ILM)
Tel.: 0711/ 7194261
E-Mail: info@ilm-ev.de

Näheres finden sie auch unter: ilm-ev.de/?page_id=200

Nachtwanderer im Einsatz
 
 
Respekt Coaches - Anti-Mobbing Profis
 

Im Präventionsprogramm Respekt Coaches lernen Jugendliche an bundesweit 168 Standorten, sich vor Radikalisierung zu schützen. Mehr als 200 speziell geschulte Sozialarbeiter/-innen unterstützen die Jugendlichen in den Schulen.
Die Respekt Coaches unterstützen die Jugendlichen dabei, Hass und Gewalt gegenüber Andersgläubigen einzudämmen, Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Außerdem werden junge Menschen als mündige, demokratisch gebildete Bürger/-innen gestärkt und Lebensperspektiven werden aufgezeigt.

Zu den Umsetzungspartnern gehören JMD-Mitarbeitende, Schulen, Träger der Radikalisierungsprävention bzw. der politischen Kinder- und Jugendbildung und öffentliche Träger der Jugendhilfe. Beteiligt werden zudem die Landesdemokratiezentren.

Das Angebot wird bereits in der Bismarckschule in Stuttgart-Feuerbach durchgeführt. Zu den Bildungsträgern gehört die Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung Integration und das Referat Soziales und gesellschaftliche Integration. Folgende Programme werden an der Schule durchgeführt:

"Hallo Demokratie"

Zielgruppe: Vorbereitungsklassen (Neuzugewanderte Kinder und Jugendliche)

Inhalt: Die Schüler/-innen werden ein halbes Jahr lang, wöchentlich von einem Moderatorentandem begleitet, welches multimethodisch und sozialraumorientiert, d.h. eng mit Partner/-innen aus der Umgebung (Jugendhäuser, Kultureinrichtungen oder Stadtteilzentren) arbeitet. Es werden Dialoge angeboten und verschiedene thematische Aktionen.

Ziel: Verbesserung des Wissens über die deutsche Gesellschaft und die Wertschätzung der Meinungsvielfalt.


"Dialog macht Schule"


Zielgruppe: Regelklassen

Inhalt: Dialogmoderatoren bearbeiten wöchentlich mit den Schülern/-innen die Themen Gerechtigkeit, Identität, Heimat, Religion, Vielfalt und Grund- und Menschenrechte. Es werden Workshops, Vertrauens- und Dialogräume angeboten.

Ziel: Unterstützung in sozialräumlich schwieriger Lage, den Anforderungen einer immer vielfältigeren Schülerschaft gerecht zu werden.

Weitere Infos finden Sie unter:www.respekt-coaches.de/

Respekt Coaches
 
Impressum
Landeshauptstadt Stuttgart
SOS-KKP
Marktplatz 1
70173 Stuttgart

Polizeipräsidium Stuttgart
Referat Prävention
Löwentorbogen 9a
70376 Stuttgart

Ansprechpartner:Gregor Belgardt
Telefon: 0711 216-60632
Email: kriminalpraevention@stuttgart.de
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