Was muss ich über die Kontrollen der Diesel-Verkehrsverbote wissen?

Wie werden die Diesel-Verkehrsverbote kontrolliert?

Die Polizei überprüft bei ihren Fahrzeugkontrollen im täglichen Dienst auch die Einfahrtsberechtigung beim fließenden Verkehr.

Die städtische Verkehrsüberwachung beanstandet weiterhin im ruhenden Verkehr Verstöße gegen die Umweltplaketten-Verordnung.  Dabei wird auch auf ältere Fahrzeuge geachtet, die durch Kennzeichnung und äußere Merkmale eine Überprüfung ihrer Schadstoffklasse nahelegen. Zudem werden sämtliche Verkehrsverstöße, die in den Bearbeitungslauf der Bußgeldstelle gelangen, auch hinsichtlich eines Verstoßes gegen die Diesel-Verkehrsverbote überprüft.

Was passiert bei Verstößen gegen die Diesel-Verkehrsverbote?

Zonales Diesel-Verkehrsverbot: Der Verstoß gegen das Verkehrsverbot wird mit einem Bußgeld von 80 Euro geahndet. Rechtsgrundlage ist das Bundesimmissionsschutzgesetz. Zuzüglich Gebühren und Auslagen erwarten den Verkehrsteilnehmer bei Missachtung der Vorschrift Kosten in Höhe von 108,50 Euro. Es gibt keinen Punkteeintrag im Fahrerlaubnisregister.

Streckenbezogenes Diesel-Verkehrsverbot: Der Verstoß gegen das Einzelstreckenverkehrsverbot wird mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro geahndet. Rechtsgrundlage ist die Straßenverkehrsordnung. Mit Gebühren und Auslagen können bei Missachtung der Vorschrift Kosten in Höhe bis zu 48,50 Euro entstehen. Es gibt keinen Punkteeintrag im Fahrerlaubnisregister.