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Ausgabe Nr. 3 2019
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  Inhaltsverzeichnis
  » Sommerferien - Urlaubszeit! Einbruchszeit?
  » "Falscher Polizeibeamter"
  » Move&do - ein erlebnispädagogisches Programm
  » "HI FIVE" - Aufklärung und Unterstützung in der Mediennutzung
  » Lagaya - Ambulant betreutes Wohnen
  » "respect!" - Die Meldestelle für Hetze im Netz
  » Weitere Sicherheitsmaßnahmen der SSB
 
 
Sommerferien - Urlaubszeit! Einbruchszeit?
 

Die schönsten Wochen im Jahr stehen an und Sie möchten verreisen. Aber haben Sie neben den Reisevorbereitungen auch an die Sicherheit Ihres Zuhause gedacht?

Checkliste für Ihr sicheres Zuhause während der Urlaubszeit
Sorgen Sie dafür, dass Wohnung oder Haus während Ihrer Abwesenheit bewohnt aussehen:
 
  Lassen Sie die Rollläden von Nachbarn oder Freunden öffnen und schließen. Bei elektrischen Rollläden können Sie dies meist über eine Zeitsteuerung programmieren. Sollten Sie keine dieser Möglichkeiten haben, lassen Sie die Rolläden offen.  
  Lassen Sie Ihren Briefkasten von Bekannten oder Nachbarn leeren. Bestellen Sie Abonnements während Ihrer Abwesenheit ab. Ein überquellender Briefkasten zeigt, dass Sie im Urlaub sind.  
  Nutzen Sie Zeitschaltuhren mit Beleuchtung und täuschen Sie damit Anwesenheit vor.  
  Sagen Sie Ihren Nachbarn, dass Sie verreisen. Bitten Sie diese auf Ihre Wohnung/Haus zu achten und verdächtige Wahrnehmungen der Polizei unter 110 zu melden.  
  Lassen Sie nicht jeden an Ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Auch Einbrecher lesen Posts in den sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram, etc.), um leerstehende Wohnungen und Häuser ausfindig zu machen.  

Weitere Infos zum Thema Einbruchsschutz und Ihre zuständige (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle finden Sie im Internet unter www.k-einbruch.de
Urlaubszeit! Einbruchszeit?
 
 
"Falscher Polizeibeamter"
 

Im Laufe des Jahres gingen eine ganze Flut betrügerischer Anrufe bei Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern ein. Hierbei gaben sich die Anrufer als Polizisten aus und täuschten vor, über den Polizeinotruf "110" oder andere Behördenleitungen anzurufen. Die falschen Beamten gaukeln in der Regel vor, dass Geld und Wertsachen weder zu Hause noch auf der Bank sicher seien. Schließlich kündigten sie an, einen Polizisten in ziviler Kleidung oder einen Kurier vorbei zu schicken, der Geld und Wertsachen zur sicheren Verwahrung abholt. Auch kam es vor, dass die Täter aufforderten, Geld und Wertsachen an Orten außerhalb der Wohnung zu deponieren, von wo sie es dann unbemerkt abholen konnten Leider kam es in einigen Fällen zu einer Übergabe und existenziell finanziellen Schäden.  


Grundsätzlich gilt:

Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.
Diese kann man lediglich anwählen, umgekehrt funktioniert das nicht. Daher sollte eine 110 in der Nummernanzeige des Telefons schon mal skeptisch machen. Es empfiehlt sich daher, die Wohnungen älterer Menschen mit Telefonen auszustatten, auf denen sie die Nummernanzeige gut lesen können.
Die Polizei würde niemals dazu auffordern, Geld oder Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben. Wenn diese Forderungen zur Sprache kommen, ist äußerste Skepsis geboten.
Von Opfern weiß die Polizei, dass die Täter die Senioren stark unter Druck setzen, mit zahlreichen Nachfragen und ausgedachten Bedrohungsszenarien. Daher rät die echte Polizei:
 
  Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, die "echte" Polizei wird sie nie unter Druck setzten.  
  Beenden Sie selbst das Gespräch, legen Sie selbst den Hörer auf.  
  Sollten die Täter danach erneut anrufen, bitte einfach nicht mehr ans Telefon gehen.  
Wer Verdacht schöpft, dass er von einem Betrüger angerufen worden sein könnte, soll umgehend bei der echten Polizei unter der Rufnummer 110 anrufen, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Dabei solle man nie direkt die Rückruftaste drücken, sollten die Täter von einer vermeintlichen Polizeirufnummer aus angerufen haben. Denn dann landen diese wieder bei den Betrügern, die dann weiterhin vorgaukeln, echte Polizeibeamte zu sein.
Legen sie erst auf und wählen dann die Rufnummer 110.

Zu guter Letzt sind die Familie und Freunde gefragt: Sollten Sie auch nur den geringsten Verdacht haben, dass es sich bei dem Anrufer nicht um die echte Polizei handelt, reden Sie mit einer Person ihres Vertrauens darüber und rufen Sie selbst bei der Polizei an, um so ggf. eine Rückversicherung einzuholen. 

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Beispiel eines Telefongesprächs:
www.facebook.com/PolizeiStuttgart/videos/373394860058226/
Falscher Polizeibeamter
 
 
Move&do - ein erlebnispädagogisches Programm
 

Bereits in der Ausgabe 3 unseres Newsletter 2018 haben wir über das Projekt
"Ich schaff's auch ohne" des Trägers move&do berichtet.


Nun möchten wir Ihnen move&do im Allgemeinen vorstellen:


In gemeinsamer Trägerschaft vom Sportkreis Stuttgart und der Stuttgarter Jugendhausgesellschaft ist move&do an der Schnittstelle von Sport und Jugendhilfe aktiv.
move&do bietet verschiedene erlebnispädagogische Angebote zur Stärkung des Gruppenzusammenhalts und zur Förderung der sozialen und personalen Kompetenzen an.
Hierbei können sich die Klassenlehrer, Schulsozialarbeiter oder betreuende Pädagogen ein individuell zur Gruppe passendes Angebot zusammenstellen.

Ziele des Programms sind:
 
  Stärkung des Selbstbewusstseins  
  Förderung der Sozialkompetenz  
  Stärkung der Anerkennung und Toleranz  
  Stärkung von Kommunikationsfähigkeit und Erlangen von Konfliktlösestrategien  
  Stärkung des Klassenverbands  

Außerdem werden Defizite im sozialen Miteinander (Gewalt und Mobbing) aufgearbeitet und nachhaltig verbessert.

Näheres unter: www.moveanddo.de/angebote.html
move&do Move&do - Durchführung Move&do - Durchführung Move&do Durchführung Spiel Move&do - Durchführung
 
 
"HI FIVE" - Aufklärung und Unterstützung in der Mediennutzung
 

Medienkompetenz ist inzwischen zur vierten Kulturtechnik geworden.
Dabei dürfen analoge Basics wie Lesen, Schreiben und Rechnen jedoch nicht in den Hintergrund gedrängt werden.

Sprachliche Ausdrucksformen, eine ordentliche Handschrift/Orthografie und Lese- und Recherchekompetenzen spielen auch in der aktuellen immer mehr von der Digitalisierung geprägten (Lern- und Arbeits-) Welt eine große Rolle.

Das Projekt "HI FIVE", welches im Stuttgarter Stadtgebiet angeboten wird, richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 (im Alter zwischen 10 - 12 Jahren). Projektträger sind die Caritas Stuttgart, die Polizei Baden-Württemberg und die Stadtbibliothek Stuttgart.
Gefördert wird das Projekt vom Projektmittelfonds Zukunft der Jugend und der LHS Stuttgart.

"HI FIVE"
umfasst 2 Projektstufen:

Stufe 1: Es gibt unterschiedliche Vorträge der Projektträger (Stationenarbeit). Alle Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Themen; die Geschichte der Kommunikation, Sprache, Medienethik, Lesekompetenz und vor allem auch die reflexiven Ebenen der Macht von Sprache und Bilder. Zudem werden die Themen Fake News, Influencing und Cybermobbing behandelt.
 
Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich dabei mit den Chancen und Risiken der digitalen Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungsgegenwart.
Außerdem werden Alternativen und Techniken jenseits der digitalen Endgeräte aufgezeigt.

Stufe 2: In der zweiten Stufe des Projektes kommt es zu einem redaktionellen Prozess (AG-Struktur über mehrere Wochen am Nachmittag). Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine digitale Schülerzeitung/Magazin.

Optional werden begleitend zweistündige Elternabende angeboten.

Ansprechpartner:
Jürgen Jankowitsch
Caritasverband für Stuttgart e. V.
E-Mail: j.jankowitsch@caritas-stuttgart.de
Tel.: 0711 - 601703-40

HI FIVE
 
 
Lagaya - Ambulant betreutes Wohnen
 
Angebot WILMA

Das Angebot WILMA nach §67 SGB XII richtet sich an Frauen, die aus der Prostitution ausgestiegen sind und innerhalb ihrer derzeitigen Lebenssituation Unterstützung benötigen.
Die Betreuung findet entweder im Setting einer Wohngemeinschaft oder im eigenen Wohnraum (Wilma Individual) statt und dient der Stabilisierung der gesundheitlichen, psychosozialen und finanziellen Situation der Frauen.
Der Ausstieg der Frauen soll dadurch nachhaltig gefestigt sowie die Selbstständigkeit der Frauen gefördert werden. Der Fokus liegt auf einer bedarfs- und ressourcenorientierten Unterstützung der Frauen.
Neben der Beratung zu diversen Themen, wie Alltagsbewältigung, sozialrechtliche Anliegen, Schuldenregulierung, psychosoziale Beratung etc., werden die Frauen auch durch Begleitgänge zu Ärzten, Ämtern etc. unterstützt.

Um das Hilfeangebot in Anspruch nehmen zu können, muss ein Anspruch auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch bestehen. Des Weiteren findet vorab immer ein Erstgespräch zur Bedarfsklärung statt.

Wilma Kontaktaufnahme:

Frau Damm
Tel.: 0711 / 23 06 33 70
E-Mail: wilma@lagaya .de
damm@lagaya.de
WILMA
 
 
"respect!" - Die Meldestelle für Hetze im Netz
 

Die Meldestelle respect! ist ein Angebot des Demokratiezentrums Baden-Württemberg, koordiniert durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg.

Bei respect! kümmert sich jemand um dein Anliegen bzgl. Hassbeiträgen im Netz und Social Media. Es können beleidigende, rassistische oder volksverhetzende Beiträge gemeldet werden.

Wie meldet man einen Beitrag? Im Prinzip ganz einfach:

 
1.   Beitrag screenshoten  
2.   Sogenanntes "Ticket" ausfüllen (Fall beschreiben)  
3.   Abschicken  

Den Bearbeitungsstand des Tickets kann man jederzeit nachverfolgen.
Man wird über die Vorgehensweisen bezüglich des Falls informiert.

Mitarbeiter*innen des Demokratiezentrums überprüfen die Meldungen und beantragen bei Bedarf die Löschung des Beitrags beim Provider. Verfasserinnen und Verfasser von volksverhetzenden und weiteren Strafrechtlich relevanten Beiträgen werden bei der Polizei angezeigt.

Außerdem:
 
  Bei übler Nachrede und Verleumdung wird man unterstützt, Anzeige zu erstatten  
  Im Falle einer Erfolglosigkeit wird man über weitere Möglichkeiten informiert  

Zahlen und Fakten

Im Jahr 2018 gingen 1.841 Meldungen von Hate Speech ein.
So hat respect! für die Anzeige von 321 Fällen von Volksverhetzung und anderen strafrechtlich relevanten Äußerungen gesorgt.
Es wurden 142 Beiträge erfolgreich gelöscht.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.meldestelle-respect.de
Meldestelle Respect
 
 
Weitere Sicherheitsmaßnahmen der SSB
 

Kameras

An allen unterirdischen und vielen oberirdischen Haltestellen sind über 180 Kameras installiert, mit denen die SSB-Betriebsleitstelle das Geschehen in und auf den Haltestellen überwachen kann. Bei Bedarf können besondere Ereignisse auch auf Video aufgezeichnet oder direkt auf einen Monitor bei der Einsatzzentrale der Polizei übertragen werden. Über Direktleitung ist die Betriebsleitstelle mit der Polizei, der Feuerwehr und dem DRK verbunden.


Notrufsprechstellen

An allen unterirdischen Haltestellen und auf vielen anderen Haltestellen befinden sich über 50 Notrufsprechstellen, die direkt mit der Polizei verbunden sind. Die nächstgelegene Kamera schaltet das Bild der entsprechenden Haltestelle direkt auf den Monitor der SSB-Betriebsleitstelle bzw. bei der Polizei auf, so dass für schnelle Hilfe gesorgt ist.

 
Sicher über die Schienen
Der Z-Überweg - von oben betrachtet bildet der Verlauf des Z-Überwegs ein großes Z - daher sein Name: Seitliche Geländer verhindern, dass man unbedacht direkt auf die Gleise tritt. Der Blick wird immer in die Richtung gelenkt, aus der eine Bahn kommen kann.
Neben dem Warnschild mit den beiden Symbolen für "Achtung Gefahr", dem Zeichen für Schienenverkehr und dem Zusatz "hat Vorrang" befindet sich jeweils das gelbe Springlicht. Das Springlicht blinkt nur auf, wenn eine Bahn kommt, etwa 10 Sekunden vor Erreichen des Überwegs.

Um das Sicherheitsgefühl auf dem Weg nach Hause zu stärken, wurde das Angebot "Halt auf Wunsch" geschaffen. Fahrgäste auf allen Buslinien außerhalb der Stuttgarter Innenstadt können sich einen ganz persönlichen Haltepunkt entlang der Strecke aussuchen. Dies gilt ab 21 Uhr, die Fahrerin oder der Fahrer entscheidet allerdings, ob der erwünschte Stopp auch sicher möglich ist.


Näheres zur Sicherheit bei der SSB:
www.ssb-ag.de/kundeninformation/sicherheit/

Ansprechpartner:
Philipp Hirschel (Security-Koordinator, Stabsbereich Betriebsleiter)
Tel.: 0711 / 7885-8601
E-Mail: philipp.hirschel@ssb-ag.de
Z Bahnübergang
 
Impressum
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Marktplatz 1
70173 Stuttgart

Polizeipräsidium Stuttgart
Referat Prävention
Löwentorbogen 9a
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Ansprechpartner:Gregor Belgardt
Telefon: 0711 216-60632
Email: kriminalpraevention@stuttgart.de
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