Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren

Die Landeshauptstadt Stuttgart fördert die Elektromobilität, indem sie private Investoren beim Aufbau und Betrieb von Ladesäulen im öffentlichen Raum unterstützt. Insbesondere stellt sie hierfür Flächen im öffentlichen Raum zur Verfügung. Interessierte Ladepunktbetreiber können diese Flächen nutzen, um in öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur zu investieren und die entsprechende Förderung des Bundes oder ggf. des Landes Baden-Württemberg zusätzlich in Anspruch zu nehmen.

Die Landeshauptstadt Stuttgart weist insgesamt 500 mögliche Standorte für Normalladeinfrastruktur im öffentlichen Raum aus. Rund 200 dieser Standorte sind bereits aus früheren Projekten belegt. Rund 300 dieser Standorte waren zum Inkrafttreten dieser Richtlinie noch verfügbar. Interessierte Ladepunktbetreiber können auf der nachfolgenden interaktiven Karte die jeweils freien und verfügbaren Standorte für eine Ladesäule in einem Stadtteil in Stuttgart erkennen.



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Ergebnisse der ersten Antragsrunde

Von den ursprünglich genehmigungsfähigen 346 Standorten entfielen auf die

  • Stadtwerke Stuttgart GmbH 116 Standorte
  • eze.network GmbH 105 Standorte
  • EnBW Energie Baden-Württemberg AG 32 Standorte
  • Allego GmbH 32 Standorte
  • Comfortcharge GmbH 5 Standorte
Für insgesamt 56 genehmigungsfähige Standorte gingen bisher (31. Oktober 2019) keine Anfragen ein. Diese werden hiermit erneut angeboten.

Interessierte Ladenpunktbetreiber können die jeweils freien und verfügbaren Standorte für eine Ladesäule in einem Stadtteil in Stuttgart in nachfolgendem PDF einsehen:

Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren

Um die Vergabe der Flächen transparent und diskriminierungsfrei zu gestalten und das Genehmigungsverfahren zu strukturieren, hat die Landeshauptstadt Stuttgart ein allgemein gültiges Konzept entwickelt. Der Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur soll gesamtheitlich und strategisch erfolgen.

Diese Richtlinie gibt die Schritte und die technischen wie rechtlichen Details für interessierte Ladepunktbetreiber vor. Allgemein und bezüglich Begriffsdefinitionen wird auf die Ladesäulenverordnung ("Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile", kurz LSV) in der jeweils geltenden Fassung verwiesen.

Im Zeitraum vom 1.11.2019 bis zum 29.11.2019 (Datum des Poststempels) gelten Anfragen von mehreren Antragstellern für den gleichen Standort als zeitgleich eingegangen. Als "gleicher Standort" werden die Anfragen innerhalb eines Stadtteiles gewertet, wenn die Anzahl der insgesamt neu beantragten Standorte im jeweiligen Stadtteil höher liegt als die Anzahl der noch verfügbaren Standorte.

Ab dem 30.11.2019 (Datum des Poststempels) gilt das Prioritätsprinzip: Die Standorte innerhalb der jeweiligen Stadtteile werden nach dem zeitlichen Eingang der Anfragen geprüft und bei Vorliegen aller Voraussetzungen vergeben.

Alle weiteren Bestimmungen der Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren gelten unverändert fort.

Die Richtlinie können Sie hier als PDF herunterladen:

Die übergeordnete "Rahmenkonzeption Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im öffentlichen Raum (GRDrs 1050/2018)" finden Sie in nachfolgendem PDF: