Newsletter des Kulturamts
Ausgabe November 2019
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  Vor dem Fenster fällt der Regen, Bäume wiegen sich im Wind, die Blätter tanzen gut gelaunt, die Luft riecht allmählich nach Schnee. Unübersehbar: Es wird Winter, überall klopfen die Weihnachtsprogramme an. Ob im Planetarium, der Stuttgarter Musikschule, dem StadtPalais oder der Stadtbibliothek - zum Glück gibt es viele Aufführungen, Konzerte und Veranstaltungen gegen den Winterblues.
 
 
  Inhaltsverzeichnis
  » StadtPalais - Museum für Stuttgart
  » Stadtarchiv Stuttgart
  » Stadtbibliothek Stuttgart
  » Carl-Zeiss-Planetarium
  » Stuttgarter Philharmoniker
  » Stuttgarter Musikschule
  » Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium
  » Kunstmuseum Stuttgart
  » Wissensforum Rathaus
  » Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend"
  » Das Übehaus in Stuttgart
 
 
StadtPalais - Museum für Stuttgart
 
Ausstellung G.W.F. Hegel und wir*" - *eine philosophische Wohngemeinschaft im Geiste Hegels
Im Rahmen der Zwischennutzung #geistesblitz bietet das Museum Hegel-Haus im November und Dezember ein vielseitiges Programm. In der fiktiven Philosophen-WG finden Wohnzimmerkonzerte, Philosophie-Slams und gemeinsame Science-Fiction-Filmabende statt. Alles im Geiste Hegels.
Ausstellung und Programm: bis 28. Dezember 2019
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Stadtmuseum Bad Cannstatt: Den Römern auf der Spur

1894 - vor 125 Jahren - wurde das römische Kastell Cannstatt auf dem Hallschlag durch Dr. Ernst Kapff (1863-1944) entdeckt. Das Stadtmuseum Bad Cannstatt widmet der spannenden Geschichte der archäologischen Entdeckung des römischen Cannstatt von 1894 bis zur Gegenwart eine Sonderausstellung.
Ausstellung: 26. November 2019 bis 17. Mai 2020
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Sonderausstellung Richard Herre

Richard Herre, der Großvater des Hip-Hop-Künstlers Max Herre, gestaltete in den 1920er Jahren zusammen mit einer aufstrebenden Gruppe von Stadtplanern und Architekten die Stuttgarter Weißenhofsiedlung mit. Max Herre und sein Vater begaben sich auf Spurensuche und haben etliche Exponate des Großvaters zusammengetragen. Die Sonderausstellung "Richard Herre" im StadtPalais erinnert an einen vergessenen Protagonisten der Stuttgarter Avantgarde.
Ausstellung: 28. November 2019 bis 1. März 2020
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Stuttgart im Schnee

In den Sommermonaten gab "Stuttgart am Meer" dem Element Wasser einen Raum - mit "Stuttgart im Schnee" lädt das StadtPalais ab Dezember zum Rodeln auf einer fast zehn Meter breiten Schlittenpiste und zu einer urban-abstrakten Winterlandschaft rund um das Palais ein. Neben dem Vergnügen thematisiert eine Ausstellung im Freien aber auch die Auswirkungen des Klimawandels auf die Stadt Stuttgart und die Region.
Eröffnung: 30. November, 15 Uhr
Stuttgart im Schnee - Winterinstallation, Ausstellung und Schlittenverleih: bis 29. Februar 2020
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Plakat StadtPalais Stuttgart im Schnee
© StadtPalais - Museum für Stuttgart
 
 
Stadtarchiv Stuttgart
 
Stuttgarter Symposium: Die vergessene Ausbeutung - Kolonialismus und der Südwesten
Das diesjährige Stuttgarter Symposion thematisiert die regionalgeschichtliche Verankerung des Kolonialismus. Wie waren Baden und Württemberg in das System der kolonialen Ausbeutung verstrickt? Wie und wo zeigte sich Kolonialismus im südwestdeutschen Alltag?
Das Stuttgarter Symposium richtet das Stadtarchiv in Kooperation mit dem Haus der Geschichte und dem Württembergischen Kunstverein aus.
Termin: 29. November 2019, 13 bis 18.30 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus Stuttgart
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Im Anschluss, um 20 Uhr, findet die Performance "Schädel X" im Württembergischen Kunstverein statt.
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Aufführung Schädel X im Rahmen des Stuttgarter Symposiums
Schädel X © Julia Gechter
 
 
Stadtbibliothek Stuttgart
 
Verleihung des Thaddäus-Troll-Preises 2019 an Iris Wolff
Der Thaddäus-Troll-Preis 2019 wird an Iris Wolff für ihren Roman "So tun, als ob es regnet" (Otto-Müller-Verlag) verliehen. Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen - zwischen Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen.
Preisverleihung: 2. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Max-Bense-Saal
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Bürgerdialog: Für alles ist gesorgt? - Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz

Macht die Künstliche Intelligenz (KI) Bürgerinnen und Bürger als Arbeitskräfte überflüssig? Werden wir künftig durch sie noch mehr von den Mächtigen kontrolliert? Die von der ZEIT-Stiftung ausgezeichneten Zukunftsreporter Professor Alexander Mäder und Dr. Rainer Kurlemann leiten die Diskussion mit dem Publikum rund um die Frage, was wir heute tun können, um die Entwicklung zu steuern.
Termin: 3. Dezember 2019, 17 bis 20 Uhr, Max-Bense-Forum
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Secondo:  "Das Licht ist hier viel heller" von Mareike Fallwickl
Nach "Dunkelgrün fast schwarz" präsentiert Mareike Fallwickl ihren zweiten Roman "Das Licht ist hier viel heller " im Gespräch mit Caroline Grafe.
Lesung und Gespräch: 3. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Café LesBar
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Saxophone - YES WE SAX
Das Saxophon ist das Instrument des Jahres 2019. In Workshops, Präsentationen, Instrumentenausstellung und Konzerten können Anfänger und Fortgeschrittene an diesem Wochenende musizieren, sich austauschen oder zuhören.
Festival: 13./14. Dezember 2019, ab 10 Uhr, im ganzen Haus
Programm und weitere Informationen
Thaddäus-Troll-Preis an Iris Wolff: So tun, als ob es regnet
© Otto-Müller-Verlag
 
 
Carl-Zeiss-Planetarium
 
Weihnachtsprogramme im Planetarium
Der Spielplan im Planetarium wird im Dezember traditionsgemäß weihnachtlich: Das Kinderprogramm "Der Stern von Bethlehem" inszeniert an der Kuppel des Planetariums die Ereignisse rund um die Geburt von Jesus Christus. Tiefere Einblicke in die historischen und astronomischen Hintergründe bietet die Show "Der Weihnachtsstern - Ein himmlisches Zeichen?", die der Frage nachgeht, ob es heute eine plausible wissenschaftliche Erklärung für die biblische Geschichte vom Weihnachtsstern gibt.
Im Programm: ab 1. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020
Spielplan Herbst Winter (PDF)

Schließzeit

Vom 6. bis 20. Januar 2020 bleibt das Planetarium wegen technischer Wartung und Arbeiten am Sternenprojektor geschlossen.
Webseite Planetarium

Weihnachtsprogramm im Planetarium: Der Stern von Bethlehem
© shutterstock
 
 
Stuttgarter Philharmoniker
 
Konzerthighlights mit Dan Ettinger

Ab Anfang Dezember ist Chefdirigent und Generalmusikdirektor Dan Ettinger längere Zeit in Stuttgart und realisiert mit den Stuttgarter Philharmonikern umfangreiche Konzertprojekte - unter anderem das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms im Abokonzert (5. Dezember), ein Nachtschwärmerkonzert unter dem Titel "Verklärte Nacht" (6. Dezember), Werke von Ludwig van Beethoven und Maurice Ravel (20. Dezember) sowie das Jahresschlusskonzert der SKS Russ mit Beethovens 9. Sinfonie (30. Dezember). Im Januar steht Dan Ettinger auch beim Kinder- und Familienkonzert "Beethovens Donnerwetter" am Pult, einer Erzählung rund um die 6. Sinfonie Beethovens, die "Pastorale".
Weitere Informationen und Konzerte


Vorweihnachtliche Matinee des Barockorchesters

Zu Beginn der Adventszeit lädt das Barockorchester der Philharmoniker zu einem stimmungsvollen Adventskonzert (1. Dezember) ein.
Weitere Informationen
Dan Ettinger
Foto: Luca Fröhlingsdorf © Stuttgarter Philharmoniker
 
 
Stuttgarter Musikschule
 
Weihnachtskonzert "A Christmas Carol"
Die berühmte Erzählung von Charles Dickens bringt die Stuttgarter Musikschule in diesem Jahr als weihnachtliches Chorkonzert auf die Bühne. Die Musiktheaterklasse der Stuttgarter Musikschule erzählt die Geschichte rund um den grantigen Geizhals Ebenezer Scrooge. Musikalisch gestaltet wird das Konzert vom Weihnachtschor der Stuttgarter Musikschule, dem Chor des Klinikums Stuttgart, dem Mosaik Koro aus Esslingen, dem Kinderchor der Matthäusgemeide sowie dem Streichorchester der Stuttgarter Musikschule.

Aufführungen: 13. Dezember 2019, 19 Uhr, Matthäuskirche, 14. Dezember 2019, 19 Uhr, Augustinum Killesberg (Kammermusikversion), 15. Dezember 2019, 11 Uhr, Festhalle Feuerbach
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Ausschnitt Plakat Weihnachtskonzert Stuttgarter Musikschule
© Stuttgarter Musikschule
 
 
Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium
 

Wie klingt die Stadt von morgen? Was macht der Klang mit unserer Wahrnehmung? Und kann man den zukünftigen Sound beeinflussen? Diesen Fragen gehen die Autorin Daphne Dragona und die Künstlerin Sofia Dona nach. Für ihr transdisziplinäres Projekt "Macho Sounds / Gender Noise" erhielten sie das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium der Landeshauptstadt Stuttgart 2020. Über die Vergabe des spartenübergreifenden Stipendiums an die beiden Künstlerinnen entschied eine Fachjury.
Weitere Informationen

Motiv Projekt Macho Sounds Gender Noise Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium 2020:
© Sofia Dona
 
 
Kunstmuseum Stuttgart
 
Vertigo. Op Art und eine Geschichte des Schwindels 1520 - 1970
Die Kunstrichtung Op Art, die sich in den 1950er Jahren entwickelte, experimentiert mit visuellen Strategien wie geometrischen Mustern, optischen Täuschungen und Lichteffekten. Durch die manipulierte Wahrnehmung wird die Betrachtung der Kunstwerke zum ganzkörperlichen Erlebnis. Das Kunstmuseum Stuttgart ergänzt die neue Ausstellung "Vertigo" mit einem umfangreichen Rahmenprogramm.

Ausstellung und Programm: bis 19. April 2020
Weitere Informationen

Vorschau Jahresprogramm 2020

Kunstmuseum Stuttgart_Jahresprogramm 2020 (PDF)


Gianni Colombo: After Structures, 1966-1967
Gianni Colombo: After Structures, 1966-1967 © Archivio Gianni Colombo, Mailand
 
 
Wissensforum Rathaus
 
Smart Cities - die Intelligente Stadt und ihr Beitrag zur Energiewende
Smart ist das aktuelle Modewort für alles: Mit den Daten, die mit Handys oder Kameras gesammelt wurden, können heute zum Beispiel die Straßenbeleuchtung gesteuert oder die verfügbaren Parkplätze einer Stadt angezeigt werden. Doch leben wir damit besser? Und wie intelligent ist diese Art von Stadt? Ein Vortrag von  Professorin Dr. Ursula Eicke im Rahmen der Reihe "Wissenschaft im Rathaus".
Termin: 26. November 2019, 19 Uhr
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Flyer Wissensforum Rathaus 2. Halbjahr 2019 (PDF)
 
 
Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend"
 

Im Rahmen des Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" vergibt die Landeshauptstadt Stuttgart auch 2020 Gelder für Kinder- und Jugendprojekte. Der Projektmittelfonds finanziert Projekte, die insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche im Sinne der Chancengleichheit unterstützen. Antragsberechtigt sind in Stuttgart ansässige Träger und Vereine aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Jugendhilfe. Im Rahmen des Fonds gibt es zwei Fördermöglichkeiten:

 
  Im Ad Hoc-Verfahren können kurzfristige Projekte bis 2.500 Euro ganzjährig beantragt werden.  
  Im Gemeinderätlichen Verfahren können Projekte ab 2.500 Euro eingereicht werden, Stichtag ist der 2. März 2020.  
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Das Übehaus in Stuttgart
 

Das von Nicola Missel entwickelte Übehaus wird auf Initiative von Thorsten Schulz, Betreiber des Rockhaus in Remseck, aktuell in Stuttgart aufgebaut und kann voraussichtlich ab 1. Dezember von der Stuttgarter Musikszene zum Proben genutzt werden. Der fünf
Meter hohe Turm aus Holzkisten steht auf dem Wilhelmsplatz in Stuttgart-Mitte und bietet Platz für drei bis vier Übende. Interessenten können sich sich kostenlos auf der Internetseite registrieren und Probezeit buchen.
Webseite Übehaus

Das Übehaus bei Nacht
Foto: Leonard Higi
 
I m p r e s s u m Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart Eichstraße 9, 70173 Stuttgart Tel.: 0711-216-80016 Mail: kulturinformation@stuttgart.de
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