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Ausgabe Nr. 4 2019
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  Inhaltsverzeichnis
  » Präventionspreis 2019
  » 1. Preis: X-Games Radikalisierungssimulation an Schulen Träger: INSIDE OUT e.V.
  » 2. Preis: Total vernetzt- und alles klar?! Träger: Theater Q-rage
  » 3. Preis: Helden im Netz Träger: Wilde Bühne e.V.
  » Zusatzpreis "Smart und Sicher": Antihelden Träger: Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.
  » Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)- Cyberkriminalität
  » Verbraucherzentrale Baden-Württemberg- Gewinnversprechen/ Gewinnspiele:
  » Einbrüche bei Dunkelheit
  » Die Antidiskriminierungserklärung der Landeshauptstadt Stuttgart
 
 
Präventionspreis 2019
 

Sicherheit braucht starke Partner. In Stuttgart gibt es viele Institutionen, die die verschiedensten kriminalpräventiven Projekte anbieten, entwickeln und durchführen. Durch diese Unterstützung kann die Sicherheit in Stuttgart weiterhin gut gewährleistet werden, wodurch die Stadt zu den sichersten Großstädten Deutschlands gehört.

Zusammen mit der Württembergischen Gemeinde Versicherung (WGV) als Sponsor konnte dieses Jahr wieder der Präventionspreis an die stärksten Projekte vergeben werden. Insgesamt 18 Projekte wurden für den Preis eingereicht und sie umfassen verschiedene Kriminalitätsfelder wie die Gewaltprävention, den Umgang mit digitalen Medien, Suchtprävention, die Förderung von Toleranz und Demokratieverständnis oder Verkehrssicherheit.

Die Verleihung fand am 09. Oktober 2019 im Großen Sitzungssaal im Rathaus statt.

Den 1. Preis bekam das Projekt "X-Games Radikalisierungssimulation an Schulen" von INSIDE OUT e.V., das für die Förderung von Toleranz und Demokratieverständnis steht.

Den 2. Platz belegte das Projekt "Total vernetzt- und alles klar?!", ein Theaterstück, dass vom Theater Q-rage aufgeführt wird und sich mit dem Umgang mit digitalen Medien befasst.

Der 3. Platz ging an das Projekt "Helden im Netz - Theaterstück zur Sucht- und Medienprävention" vom Verein Wilde Bühne e.V. Auch dieses Projekt befasst sich mit dem Umgang mit digitalen Medien.

Der Zusatzpreis, der dieses Jahr "Smart und Sicher" heißt, ging an das Projekt "Antihelden*-Chatberatung für Jungen* zum Thema Sexualität und sexualisierte Gewalt" vom Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.

Die Preise wurden von Dr. Klaus Brachmann (WGV), Klaus Thomas (Vorsitzender des Fördervereins Sicheres und Sauberes Stuttgart e.V.), Ulrich Sauter (Erster Polizeihauptkommissar) und Ordnungsbürgermeister Dr. Martin Schairer an die Vertreterinnen und Vertreter der Träger der Projekte übergeben.


 
 
1. Preis: X-Games Radikalisierungssimulation an Schulen Träger: INSIDE OUT e.V.
 

Nach vermehrten Vorkommnissen von deutschen Jugendlichen, die in Kriegsgebiete wie Syrien oder den Irak ausgereist sind und die Angst vor sich vervielfältigenden Extremismus´ anstieg, mussten bundesweit Präventionsmaßnahmen getroffen werden.

Jugendliche sollen auf eine jugendkulturelle und innovative Weise für das Thema Extremismus und Radikalisierung sensibilisiert werden. Da Stuttgart nicht zu den Brennpunkten von islamistischem Extremismus gehört, ist es besonders wichtig, jugendgerechte Angebote zur Prävention zu bieten.

Mit der Hilfe von Jugendlichen und n Kooperation mit der Polizei Stuttgart, BORIS&Konsorten und Stefan Raab wurde das Konzept des Projektes "X-Games Radikalisierungssimulation entwickelt und an Schulen immer wieder geprobt. Zunächst steht das Spiel im Vordergrund, bei dem die Jugendlichen an verschiedenen Stationen moralische Dilemmata durchlaufen müssen und dabei auch Entscheidungen treffen müssen. Der negative Höhepunkt des Spiels ist, wenn ein Gruppenmitglied symbolisch getötet werden muss. Um zu diesen Punkt zu gelangen werden die Teilnehmer durch Versprechungen gelockt und werden so dazu geführt, menschenverachtende Handlungen zu vollziehen.

Anschließend wird das Spiel von den Beteiligten reflektiert. Hierbei werden die Mechanismen der verschiedenen Manipulationen offengelegt und intensiv besprochen. Dabei wird dies von den Jugendlichen oftmals auf die Realität und existierende Bewegungen und Organisationen bezogen.

Die Ziele des Spiels und der Reflektion sind es, den Jugendlichen die Prozesse im Extremismus und in der Radikalisierung aufzuzeigen und diese Prozesse auch erfahrbar zu machen. Des Weiteren sollen die Teilnehmer für Manipulation durch Hetze und Desinformationen sensibilisiert werden. Auch soll aufgezeigt werden, dass es jeden unter bestimmten Bedingungen treffen kann und die Jugendlichen so auf Extremismus und Radikalisierung im Alltag aufmerksam machen. Es kommt also zu einer praktisch ausgeführten Informationsvermittlung, die den Jugendlichen die Thematik näherbringt.

 
  X-Games 
 
 
2. Preis: Total vernetzt- und alles klar?! Träger: Theater Q-rage
 

Um den Schulen beim Thema Medienprävention zu helfen, wurde das Theaterstück "Total vernetzt- und alles klar?!" ins Leben gerufen. In dem Stück kommen die beiden Figuren Lisa und Henrik vor, die durch ihr Handy oder durch ihren PC immer auf den neusten Stand sind. Lisa ist gerne in den sozialen Medien wie WhatsApp oder Instagram unterwegs, Henrik sitzt öfters stundenlang vor seinen PC-Bildschirm und zockt. Irgendwann passiert es und Henrik wird durch ein gepostetes Bild zum Gespött in der Schule. Lisa wird währenddessen von einem Unbekannten angeschrieben.

Es handelt sich hierbei um ein interaktives Theaterstück, das an manchen zentralen Stellen durch Moderationsphasen unterbrochen wird. Die Zuschauer, meist Jugendliche, können hierbei ihre Meinung über das Gesehene einbringen. Es werden durch Präventionsexperten wie Polizisten oder Medienfachleute allerdings auch Hintergrundinformationen während dieser Phasen eingebracht. Offene Fragen zum Thema können nach dem Theaterstück geklärt werden.

Ziel des Theaterstücks ist es, Jugendlichen für den Umgang mit ihren digitalen Medien zu sensibilisieren und sie zu einer verantwortungsbewussten Nutzung von Handy und Co. Zu bewegen. Es werden Inhalte wie Filmen und Fotografieren im Unterricht, Kostenfallen im Internet und Chatregeln thematisiert. Es werden aber auch sensiblere Themen wie hate speech oder Sexting angesprochen. Jugendliche sollen durch das Stück dazu gebracht werden über ihr Verhalten nachzudenken und die Gefahren, die es im Internet gibt, zu erkennen.

Das Theaterstück wird an den verschiedenen Schulen aufgeführt, die sich dafür angemeldet haben.

 
  Total vernetzt- und alles klar?! 
 
 
3. Preis: Helden im Netz Träger: Wilde Bühne e.V.
 

Dadurch, dass die Mediennutzung in den letzten Jahren stark zugenommen hat, finden wichtige Entwicklungsphasen von Jugendlichen, wie Identitätsfindung, Kommunikation und Zugehörigkeit immer öfters über das Internet statt. Durch diese intensive Nutzung kann es zu einer Art "Mediensucht" kommen. Um dem entgegenzuwirken gibt es das Theaterstück "Helden im Netz", das regelmäßig im Kulturwerk Stuttgart aufgeführt wird. Schulen können sich aber auch individuell anmelden, wobei dann vor Ort gespielt wird.

Die Jugendlichen sollen durch das Stück einen eigenverantwortlichen und kontrollierten Umgang mit den verschiedenen Medien erlernen. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass die Zuschauer sich mit den aufgezeigten Rollen identifizieren können und dass es bei der anschließenden Diskussion zu einem authentischen Austausch zwischen den Jugendlichen und den Schauspielern, welche selbst Suchterfahrungen gemacht haben, kommt. Diese Nacharbeitung, im Kunstwerk oder direkt an der Schule, ist ein sehr wichtiger Teil für das Gesamtbild, damit die Jugendlichen sich mit der Thematik ausführlich auseinandersetzen.

Das Theaterstück wird aber auch für Eltern, welche sich in Bezug auf ihre Kinder mit der Thematik auseinandersetzen wollen, in Firmen angeboten.

 
  Helden im Netz 
 
 
Zusatzpreis "Smart und Sicher": Antihelden Träger: Verein zur Förderung von Jugendlichen e.V.
 

Das Projekt "Antihelden" hilft Jungen* dabei, sich zum Thema sexualisierte Gewalt und sexueller Bildung zu informieren und leistet mit der angebotenen Beratung somit auch Präventionsarbeit.

Da die Hemmschwelle für Jungen*, eine lokale Beratungsstelle aufzusuchen, sehr hoch ist, vor allem, wenn es um dieses Thema geht, bietet dieses Projekt eine kostenlose Onlineberatung an. Hierbei stehen mehrmals die Woche Beraterinnen und Berater den Jungen und jungen Männern online zur Verfügung, denn ein wichtiger Sozialraum für Jugendliche ist das Internet. Die Ratsuchenden könne dann in festgelegten Zeiten mit den Beraterinnen und Beratern in Einzelchats, Gruppenchats oder per E-Mail chatten und sich zum Thema sexualisierte Gewalt beraten lassen. Es können aber auch Fragen zum Sexualität in Beziehungen geklärt werden. Den Jugendlichen soll durch dieses Projekt ein Zugang zu einem geschützten Raum geboten werden, in dem die Jungen* und jungen Männer anonym und kostenlos um Unterstützung und Hilfe zum Themengebiet der sexualisierten Gewalt und sexueller Bildung bitten können. So wird vor sexualisierter Gewalt geschützt. Ein weiteres Ziel ist den Ratsuchenden den Besuch einer lokalen Beratungsstelle nahezulegen und durch die Onlineberatung die Hemmschwelle für diesen Besuch etwas zu senken, da die Auseinandersetzung mit diesen Themen in dem gegebenen Rahmen dabei hilft.

 
  Antihelden 
 
 
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)- Cyberkriminalität
 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde am 1. Januar 1991 gegründet und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Das BSI ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft. Als Behörde ist sie damit im Vergleich zu sonstigen europäischen Einrichtungen einzigartig. Der Hauptsitz des BSI liegt in Bonn und es werden aktuell um die 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

Durch die rasante Fortentwicklung der Informationstechnik entstehen in fast allen Bereichen des Alltags neue IT-Anwendungen-und somit auch immer neue Sicherheitslücken. Je mehr der Mensch die Informationstechnik braucht und sie benutzt, desto größer ist das Interesse an der benötigten Sicherheit. Berichte über Gefährdungen wie Hacker, Spam oder Malware haben sich über die letzten Jahre gehäuft. Und weil sich genau diese Probleme häufen, ist auch das Aufgabenspektrum des BSI sehr komplex.

Digitale Identitäten

Unsere "digitalen Identitäten" gewinnen immer mehr an Wichtigkeit. "Ohne digitale Identitäten funktioniert kein Online-Banking, kein Online-Shopping, keine Online-Services bei Behörden und Ämtern und auch kein Posting von Nachrichten in Sozialen Medien. So praktisch sie im digitalen Alltag für jeden Einzelnen geworden sind, so sehr stehen sie auch im Fokus von Cyber-Kriminellen: Identitätsdiebstahl, Fälschungen und die missbräuchliche Verwendung persönlicher Daten sind leider alltäglich geworden. Mit dem neuen Security Framework steuert das BSI hier wirksam dagegen", erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Anlässlich des Digitalgipfels der Bundesregierung in Dortmund hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das Security Framework für digitale Identitäten vorgestellt. Damit kann Deutschland zum Vorreiter bei der Entwicklung sicherer digitaler Identitäten werden, die sowohl hoheitlich als auch privatwirtschaftlich einsetzbar sind.

Nutzerinnen und Nutzer vertrauen bei der Authentifizierung meist auf die Angebote führender Online-Plattformen. Die Betreiber können diese persönlichen Nutzerdaten zwar für eigene Zwecke verwenden, bieten den Nutzerinnen und Nutzern im Gegenzug jedoch in der Regel keine hochwertige digitale Identität. Eine offene, Plattform für sogenannte eIDs in Verbindung mit hardware-basierter Sicherheit erhöht den Schutz von digitalen IDs. Die Basis hierfür bildet das kürzlich veröffentlichte eID Security Framework des BSI, in dem die Sicherheitsanforderungen und Prozesse definiert sind. Hardware-Hersteller, Service-Anbieter und Entwickler können sich zum Framework konform erklären und somit dokumentieren, dass sie Vertrauensdienste bis zum Niveau "substantial" gemäß eIDAS-Verordnung realisieren können.

 
  Grundlage des Berichts 
  BSI für Bürger 
  BSI auf YouTube 
 
 
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg- Gewinnversprechen/ Gewinnspiele:
 

"Sie sind der Gewinner von 30.000 Euro in bar!" Tausende Herzen von Briefempfängern schlagen höher, wenn sie ein Glückwunschschreiben erhalten, in dem ihnen ein lukrativer Geld- oder Sachgewinn versprochen wird.

Diese Gewinnmitteilungen, die aus heiterem Himmel kommen, sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Der "Gewinn" sollten aber eher nicht beansprucht werden, weil es sich meist nur um Kundenfang handelt oder aber weil eine dubiose Abzock-Masche dahinter steckt. Und freiwillig rücken die Absender der Gewinnzusagen den Preis nur in den seltensten Fällen heraus.

Glückwunschschreiben dienen in erster Linie nur dem Kundenfang. Denn fast immer liegen den Benachrichtigungen Warenkataloge mit Bestellformularen bei. In einigen Schreiben wird auch mitgeteilt, dass der Gewinn auf einer Tagesfahrt ("Kaffeefahrt") übergeben werden soll. Diese Fahrt führt dann meistens schnurstracks in eine Veranstaltung, die ganz auf Verkauf ausgerichtet ist. Oder der vermeintliche Glücksbote macht die Auszahlung des Gewinnes von der Zahlung einer so genannten Bearbeitungsgebühr abhängig und will auf diese Weise an das Geld der Angeschriebenen kommen.

Ist die Gewinnbenachrichtigung eindeutig so formuliert und gestaltet, dass der Empfänger schon mit Erhalt des Schreibens namentlich als Gewinner feststeht, sollte der Absender zunächst schriftlich aufgefordert werden, den Gewinn bis zu einer gesetzten Frist herauszurücken. Allerdings lassen sich viele dubiose Gewinnspielfirmen nicht von schriftlichen Zahlungsaufforderungen beeindrucken. Die Gewinnmitteilungen werden auch nicht nur an einen Empfänger, sondern gleichzeitig an viele andere Personen geschickt. Mit ihrer Gewinnspielmasche wollen sich die meisten Gewinnspielfirmen denn auch nicht beim Wort nehmen lassen, sondern speisen ihre Adressaten allenfalls mit minderwertigen Trostpreisen ab. Auch wenn es hier ein Gesetz gibt, §661 a BGB(Bürgerliches Gesetzbuch).Hierbei handelt es sich um eineAnspruchsgrundlage, die dem Verbraucher die Möglichkeit einräumt, einen Gewinnanspruch einzuklagen. Dies birgt aber ein Risiko, denn die Prozessrisiken im Einzelfall sind oft im Vorhinein schon so nachteilig, sodass dies keinen Sinn macht.

Falls der Fall eingetreten ist, dass Sie eine solche Gewinnmitteilung erhalten haben, können Sie sich an die Verbraucherzentrale wenden, um dies zu überprüfen. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet diese Überprüfung kostenlos an.
 
 
Einbrüche bei Dunkelheit
 

Am 27. Oktober 2019 wurden bundesweit die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Durch die frühe Dämmerung haben Einbrecher mehr Zeit, unbehelligt ans Werk zu gehen.

Bitte beherzigen Sie nachfolgende Grundsätze:
 
  Schließen Sie Ihre Wohnungstür immer ab (wenn möglich auch zweimal).  
  Verschließen Sie vor dem Verlassen Fenster, Balkon- und Terrassentüren.  
  Ziehen Sie bei abschließbaren Griffen die Schlüssel ab.  
  Denken Sie daran: gekippte Fenster sind offene Fenster.  
  Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen.  
  Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.  
  Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit  
  Melden Sie verdächtige Wahrnehmungen unverzüglich der Polizei unter 110.  

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Stuttgart bietet Ihnen nach Terminabsprache eine Beratung rund um das Thema Einbruchsschutz an.

In der Beratung werden Sie
 
  kompetent, kostenlos und neutral informiert  
  erfahren, wie Sie Ihr Zuhause besser schützen können.  

Das Angebot richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Gewerbetreibende und Behörden und findet, wenn gewünscht, bei Ihnen vor Ort statt.

Sie erreichen die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle unter der
Rufnummer 0711 / 8990 - 1230 oder unter der E-Mail Adresse:
stuttgart.pp.praevention@polizei.bwl.de
Einbruch_Weihnachtsmann
Bei Verdacht Notruf 110. Bild: Stadt Stuttgart
 
 
Die Antidiskriminierungserklärung der Landeshauptstadt Stuttgart
 

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am 17. Oktober 2019 eine Antidiskriminierungserklärung unterzeichnet. Diese richtet sich gegen Diskriminierung aller Art, u.a. auch Antisemitismus und Rassismus und ist ein deutliches Zeichen sowohl in die Stadtgesellschaft, als auch in die Stadtverwaltung hinein. Die Erklärung basiert auf einer Vielzahl von Anlässen, die seit geraumer Zeit im Gemeinderat, in der Verwaltung, aber auch in der Öffentlichkeit thematisiert wurden und werden.

Die Landeshauptstadt Stuttgart bekennt sich damit klar zur gleichberechtigten Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen Leben, erkennt vielfältige Lebensformen an und stellt sich gegen alle Formen von Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Antisemitismus, Ausgrenzung und Rassismus. Sie tritt damit auch entschlossen allen Anfeindungen, Bedrohungen und Übergriffen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Amts- und Mandatsträgerinnen und -trägern entgegen.

 
  Antidiskriminierungserklärung 
 
Impressum
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SOS-KKP
Marktplatz 1
70173 Stuttgart

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Referat Prävention
Löwentorbogen 9a
70376 Stuttgart

Ansprechpartner:Gregor Belgardt
Telefon: 0711 216-60632
Email: kriminalpraevention@stuttgart.de
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