Investition in Straßeninfrastruktur

Das Tiefbauamt errichtet und unterhält die städtische Infrastruktur. Hier wird weiter investiert. Für die kommenden Jahre stehen Pauschalmittel von jährlich 17 Millionen Euro für die Straßenerhaltung zur Verfügung. Zudem hat der Gemeinderat für die folgenden Kreisverkehre bis 2022 insgesamt 7,073 Millionen Euro bewilligt: Otto-Hirsch-Brücken/Göppinger Straße, Hedelfinger Straße/Otto-Konz-Brücken mit Anschluss Kesselstraße sowie Seeblickweg/Benzäckerstraße.

Doppelhaushalt 2020/21 Dritte Lesung - Investition in StraßeninfrastrukturInvestitionen in die Straßeninfrastruktur umfassen unter anderem die Straßenerhaltung, die Erneuerung der Verkehrsleittechnik, den Ausbau des Fuß- und Radverkehrs sowie die Sanierung von Tunneln und Brücken. Foto: Thomas Hermann/TiefbaumtRund 8,76 Millionen Euro werden für die Erneuerung der Verkehrsleittechnik der Integrierten Verkehrsleitzentrale zur Verfügung gestellt. Hiermit sollen die Signal-Anlagen für die Fahrspuren der Talstraße, das Leitsystem Neckarpark, Verkehrskameras und die Leitraumtechnik der Zentrale erneuert werden. Außerdem soll mit diesen Mitteln in die Verkehrsleittechnik für die Entfluchtung des Neckarparks in Gefahrensituationen, in neue Mess- und Induktionsschleifen sowie in Verkehrsüberwachungskameras investiert werden.

Für den Ausbau des Radverkehrs sieht der Etat künftig jährlich zwei Millionen Euro mehr vor. Auch die Infrastruktur für Fußgänger soll weiter verbessert werden. Hierfür sind jährlich zusätzlich 3,2 Millionen Euro vorgesehen. Weitere 898.000 Euro stehen bis 2022 für die Umgestaltung des Joseph-Süß-Oppenheimer Platzes zur Verfügung.

Für die Sanierung des Schwabtunnels hat der Gemeinderat 3,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2022 eingeplant. Ebenfalls bewilligt hat er die Kosten für die Sanierung der Brücke über die B10 an der Deponie Einöd in Höhe von 4,028 Millionen Euro. Die dauerhaften Unterhaltungsmittel von Tunneln und Brücken wurden mit 3,45 Millionen Euro pro Jahr mehr als verdoppelt.

Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz

Daneben hat der Gemeinderat unter anderem rund 1,33 Millionen Euro bis 2022 für die Vitalisierung des Max-Eyth-Sees gewährt. Dazu zählen eine stationäre Belüftungsanlage sowie Messgeräte vor Ort, außerdem Maßnahmen zur Reduzierung des Nährstoffgehalts des Seewassers und für eine Wasserableitung.