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Ausgabe Nr. 1 2020
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Warn-App NINA
 

Alle wichtigen Informationen zur COVID-19-Lage

Die Notfall-, Informations- und Nachrichten-App NINA ist das offiziellen Warnmedium für Meldungen des Landes Baden-Württemberg.

Die App bietet: 

 
  Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten, damit Sie sich optimal auf mögliche Gefahren vorbereiten können.  
 
  Durch Warnmeldungen werden Sie aktiv über aktuelle Gefahren informiert in Form von  
 
  Empfang aller Warnmeldungen, die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) herausgegeben werden, Wetterwarnungen des DWD und Hochwasserinformationen.  
Zur App: Warn-App NINA

 
 
Weitere Präventionsprojekte im Überblick
 

Achtung?!

Träger: Theater Q-rage

Jugendliche sind auf der Suche nach Selbstwirksamkeit und nach Zugehörigkeit in der Gesellschaft. In dieser Orientierungsphase sind sie empfänglich für Impulse, die Antworten auf ihre Fragen geben. Radikale, extremistische und manchmal auch illegale Gruppierungen nutzen diese Suche aus mit dem Hintergedanken neue Anhänger zu gewinnen. Um diesem Verlauf vorzubeugen wird in dem interaktiven Theaterstück verdeutlicht, wie radikale Gruppierungen vorgehen. Die Jugendlichen werden darin bestärkt werden, kritisch zu sein und Geschehnisse zu hinterfragen. Sie sollen auch über Anlaufstellen und Hilfsangebote informiert werden. Die Zielgruppe sind hierbei Jugendliche ab der 9. Klasse, aber auch Erwachsene werden durch das Theaterstück über Anzeichen von Radikalisierung informiert. Es gibt während der Aufführung Moderationsphasen, damit die Zuschauer den Inhalt reflektieren können und Position beziehen.

Weitere Informationen: Theater Q-rage - Achtung?!
 

"Respekt!"

Träger: Jugendamt Stuttgart, Ambulante Maßnahmen der Jugendhilfe im Strafverfahre

Um der beobachteten Häufigkeit von Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und Polizeibeamten, die meist Sanktionen wie z.B. Geldbußen zur Folge haben, entgegenzuwirken, werden an drei verschiedenen Terminen in drei unterschiedlichen Settings die Taten von Jugendlichen und Polizeibeamten reflektiert. Während es beim ersten Treffen noch Einzelgespräche zwischen jungen Menschen und dem Jugendamt sind, gibt es beim zweiten Treffen im Haus des Jugendrechts schon einen Gruppentermin mit verschiedene Vertretern und zuletzt am dritten Termin eine Reflektion des Projektes. Ziel ist hierbei die Bearbeitung und Bewertung der begangenen Straftat von jungen Menschen und eine Begegnung von jungen Menschen, Polizei und Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe.

Weitere Informationen: Staatsanwaltschaft Stuttgart - Respekt
 

Alles im Griff

Träger: GemeinschaftsErlebnis - Sport

Wenn Kinder und Jugendliche in eine neue Gruppe kommen, z.B. die neue Schulklasse auf der weiterführenden Schule, dann kann das für viele eine Herausforderung sein, denn es ist mit einer gewissen Unsicherheit verbunden. Zusätzlich fällt zahlreichen Kindern und Jugendlichen das Lernen auf kognitiver sowie sozialer Ebene schwer. Dabei soll dieses Projekt helfen.
An einer Schule werden einwöchig stattfindende Kurseinheiten installiert, an denen die Kinder und Jugendlichen, aber auch Lehr- und Fachkräfte teilnehmen. Es gibt verschiedene Übungen zur Selbstregulation, für das Teambuilding, aber auch für das Selbstbewusstsein.
Die Kinder und Jugendlichen sollen individuell sowie als Gruppe gefördert werden. Dabei sollen Lern- und Entwicklungsprozesse gestärkt werden.

Weitere Informationen: GemeinschaftsErlebnis Sport
 

Suchtpräventionstage Mühlhausen

Träger: Polizei, Mobile Jugendarbeit Freiberg-Mönchfeld und Neu-Stein-Hofen, Jugendhäuser Freiberg und Neugereut, release Stuttgart e.V., Bezirksrathaus Mühlhausen

Die "Mühlhäusener Suchtpräventionstage" fanden erstmals 2008 statt. In der Zwischenzeit hat sich die Veranstaltung der Mobilen Jugendarbeit Neu-Stein-Hofen und Freiberg Mönchfeld, dem Jugendhaus Neugereut, den Mühlhausener Schulen, der Polizei und dem Bezirksamt Mühlhausen im Stadtbezirk etabliert. Die Veranstaltung, an der jeweils etwa 300 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, findet jährlich an zwei Tagen im Herbst statt. Dabei werden sie über illegale Drogen, aber auch über die Risiken des Alkohol- und Tabakkonsums informiert, um damit einem Missbrauch entgegenzuwirken.

 

Projekt Achtung ?! Projekt Alles im Griff!
 
  GemeinschaftsErlebnis Sport 
 
 
Wucher
 

 Bei einem Rohrbruch oder Ungeziefer im Haus kann der Notdienst gar nicht schnell genug kommen, damit das Problem behoben werden kann. Allerdings sollte man bei der Suche vorsichtig sein, da man bei der Internetsuche schnell auf unseriöse Handwerkers- und Dienstleistungsbetriebe, bzw. sogenannte Wucher stoßen kann.

Diese nutzen die Notlagen aus und verlangen oftmals völlig überhöhte Preise für unfachmännische Arbeit.

Um den Ärger mit unseriösen Handwerkern zu vermeiden gibt es verschiedene Tipps:

 
  Seien Sie auf der Suche schon kritisch, vor allem dann, wenn Sie über das Internet nach einem Notdienst schauen.  
 
    Informieren Sie sich im Vorfeld und fragen Sie am Telefon schon nach Daten, wie zum Beispiel die Anschrift des Unternehmens.  
 
    Fragen Sie Nachbarn oder Freunde, ob diese als Zeugen dabei sein können.  
 
    Lassen Sie sich vorab einen Preis nennen. Seriöse Handwerker können schon vorher eine ungefähre Kostenabrechnung erstellen.  
 
  Prüfen Sie die Formulare, bevor Sie unterschreiben.  

Falls doch etwas schiefgegangen sein sollte, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Sollten Sie sich bedroht fühlen, rufen Sie sofort die 110!

Weitere Tipps der Polizei

 
 
Aus den Stadtbezirken
 

Seniorensprechstunde in Stuttgart-Botnang

 Auf Anregung und in Zusammenarbeit mit dem Stadtseniorenrat Stuttgart und dem Referat Prävention des PP Stuttgart gab es im Oktober und Dezember 2019 die ersten Seniorensprechstunden in den Stadteilen Möhringen bzw. Bad Cannstatt.

Weitere Veranstaltung sind für das Frühjahr 2020 in Vaihingen und Untertürkheim geplant.

Neben Verhaltenstipps und Informationen für Senioren zu aktuellen Kriminalitätsphänomenen/-themen, wie z.B. "falsche Amtsperson" oder "Enkeltrick" oder auch "Abzocke durch "Rohrreiniger/Schlüsseldienste und/oder Schädlingsbekämpfer" soll die Veranstaltung selbst nicht im klassischen Vortrags-Stil ablaufen; vielmehr sollen die Senioren aufgefordert werden, Fragen an die Polizei zu stellen und eventuell bestehende "Unklarheiten" zu beseitigen.  

Es werden zwei bis drei Beamte aus den verschiedenen Sachbereichen des Referats Prävention (Verkehrs- und Kriminalprävention) Ort sein.

Die Dauer der Veranstaltung ist auf ca. 2 Stunden angelegt.

Die Veranstaltung ist nicht dazu gedacht, um Anzeigen aufzugeben, sondern soll vor allem den informativen Charakter haben und den Senioren die Möglichkeit zur Fragenstellung geben.

 

Gestaltung der Unterführung Stammheimer Straße in Stuttgart-Zuffenhausen

Der Bahndurchlass in Zuffenhausen war lange Jahre kein einladender Ort. Im Rahmen der Umgestaltung der Stammheimer Straße konnten auch in der Unterführung große Verbesserungen erreicht werden. So wurde ein neues Beleuchtungskonzept entwickelt. Dieses und der neue helle Belag auf den Gehwegen führt zu einer angenehmeren Aufenthaltsqualität. Der kleine Heinrica-Silcher-Platz mit dem Silcher- Brunnen wurde durch Sitzgelegenheiten und ein Wechselflor-Pflanzbeet aufgewertet. Die FahrRad-Initiative im Bürgerverein Zuffenhausen hat mit Unterstützung der lokalen Volksbank, des Bezirksbeirats sowie Rad&Tat und ADFC die Aufstellung einer Rad-Reparatur-Säule bewirkt. Wettergeschützt in der Unterführung ist sie seit Mitte Oktober in Betrieb und steht mit Werkzeug, Luftpumpe und Reparaturhalterung den Radlern zur Verfügung. Auch diese beiden Maßnahmen tragen zur Belebung der Unterführung bei.

Nachdem die Unterführung fertig saniert wurde, sollte diese noch durch künstlerisches Graffiti verschönert werden. Hierzu gab es im vergangenen Jahr eine Ausschreibung für Künstler, die sich auf Graffiti spezialisiert haben. Es wurden verschiedene Vorschläge eingereicht. Die Entscheidung fiel auf einen Künstler, der auf der einen Straßenseite das Motiv der ehemalgien Straßenbahn 15 und auf der anderen Seite das Motiv der Taube. Zusammen mit dem Jugendrat Zuffenhausen, der bei der Gestaltung durch einen Workshop mithelfen konnte, begann die Verschönerung im Oktober. Die fertige Unterführung wurde dann Anfang November 2019 offiziell in Anwesenheit des Bezirksvorstehers eingeweiht.

Die Sanierung und Gestaltung der Unterführung zählt zu einer städtebaulichen Lösung, die dabei hilft, das Sicherheitsgefühl der Passanten zu stärken und somit Unsicherheiten reduziert.

Unterführung Zuffenhausen Taube Unterführung Zuffenhausen U15
 
 
Projekt Kippster in der Landeshauptstadt Stuttgart
 

Kippen auf dem Boden sind zwar nur ein kleiner Bestandteil der großen Aufgabe, arglos weggeworfenen Müll im öffentlichen Raum zu reduzieren. Doch sie sind giftig und sitzen in allen Fugen. An Orten, wo sie sie nicht entfernt werden, entsteht schnell eine schmuddelige Atmosphäre und weitere Ordnungsstörungen wie Graffiti oder Vandalismus könnten folgen.

Damit Kippen nicht auf dem Boden landen, startete vor rund zwei Jahren der Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart mit Kippenboxen, bei denen mit der Kippe abgestimmt werden kann.

Seit dem Beginn des Projektes gab es schon viele Anfragen aus anderen deutschen Städten. Zuletzt unterstützte der Förderverein aus Stuttgart dabei, dass 14 "Kippster" in Berlin montiert werden konnten. Dort landeten in den ersten 12 Wochen immerhin über 4.500 Kippen in den Kästen, die in Stuttgart produziert werden.

Die "Kippster" sind ein weiterer Beitrag, der helfen soll, die Stadt sauber zu halten und um damit letztendlich auch das Sicherheitsgefühl zu verbessern.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier: sichersauberstuttgart.de

Kippster
 
Impressum
Landeshauptstadt Stuttgart
SOS-KKP
Marktplatz 1
70173 Stuttgart

Polizeipräsidium Stuttgart
Referat Prävention
Löwentorbogen 9a
70376 Stuttgart

Ansprechpartner:Gregor Belgardt
Telefon: 0711 216-60632
Email: kriminalpraevention@stuttgart.de
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