Ergänzungsbau Theaterhaus in Stuttgart-Feuerbach

Projektbeschreibung:

Der europaweit ausgelobte Architektenwettbewerb für den Ergänzungsbau des Theaterhauses wurde im Januar 2020 entschieden: Das Hamburger Büro pfp architekten hat sich durchgesetzt. Eine Jury aus 21 Stimmberechtigten unter Vorsitz von Wolfgang Riehle, Ehrenpräsident der Architektenkammer Baden-Württemberg, wählte den Entwurf von pfp einstimmig auf Platz 1.

Der Siegerentwurf überzeugte die Jury durch ein Wechselspiel untereinander verschränkter Kuben, die ein Abbild der verschiedenen Nutzungen des Erweiterungsbaus sind. Eine Besonderheit ist der ebenerdige Saal. Die Architektur lehnt sich an die industrielle Ästhetik des bestehenden Theaterhauses in der ehemaligen Rheinstahlhalle an. Der Erweiterungsbau bietet künftig auf 5.800 Quadratmetern Platz für zwei neue Veranstaltungsräume, die Halle T 5 mit rund 600 Zuschauerplätzen und einen Aufführungsraum für die Freie Szene mit rund 150 Plätzen. Hinzu kommen Flächen für Büros, Werkstätten und Lager- und Proberäume sowie eine Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen.

Das Theaterhaus befindet sich seit 2003 auf dem Pragsattel, dazu wurde die ehemalige Rheinstahlhalle umgebaut und modernisiert. Unter der Leitung von Werner Schretzmeier entwickelte es sich schnell zu einem Flaggschiff im Stuttgarter Kulturleben. Das Theaterhaus zieht mit seinen 900 Veranstaltungen jährlich rund 350.000 Besucher an.

Projektdaten:

  • Standort / Adresse: Siemensstraße 11 (hinter Bestandsgebäude Theaterhaus Stuttgart) Stuttgart-Feuerbach
  • Angabe zur Projektgröße:- Flurstück-Nr.: 2350/ 1: 9.660 m²
    - BGF: ca. 9.100 m²
    - NF  ca. 5.800 m²
  • Bauherr: Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen, Liegenschaftsamt, vertreten durch Technisches Referat, Hochbauamt
  • Projektleitung: Landeshauptstadt Stuttgart, Technisches Referat, Hochbauamt
  • Projektsteuerung: VgV läuft noch, externes Büro
  • Architekt / Planer: pfp architekten bda, Hamburg
  • Baustart: 2022
  • Bauende: 2025
  • Nutzung: Theater + Proberäume + Werkstätte+ Tiefgarage +Lager
  • Kosten: ca. 40 Mio. €

 

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