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Landeshauptstadt Stuttgart

Luftreinhaltung

Betriebsverbot Komfort-Kamine

Aufgrund einer Landesverordnung muss die Landeshauptstadt Stuttgart ab Donnerstag, 15. Oktober, an Tagen mit hohen PM10-Werten (Feinstaub) ein Betriebsverbot für Komfort-Kamine im Stuttgarter Stadtgebiet aussprechen.

Das Amt für Umweltschutz als Untere Immissionsbehörde erlässt das Verbot, sobald die Gefahr besteht, dass die PM10-Werte die gesetzlich festgelegte Grenze von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschreiten können. Grundlage dafür ist, dass der Deutsche Wetterdienst eine Wetterlage für die kommenden Tage prognostiziert, die eine Erhöhung der PM10-Werte wahrscheinlich macht.

Geregelt ist das Betriebsverbot für Komfort-Kamine in der Verordnung der Landesregierung über Betriebsbeschränkungen für kleine Feuerungsanlagen, der sogenannten Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen, vom 31. Januar 2017. Komfort-Kamine sind Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe, die eine bereits vorhandene Heizung ergänzen und nicht den Grundbedarf an Wärme decken. Für einzelne Anlagen gibt es Ausnahmen. Das Verbot gilt bei drohenden Grenzwert-Überschreitungen vom 15. Oktober bis zum 15. April. 

Die Betriebsverbote und deren Aufhebung wird hier auf dieser Seite veröffentlicht.

Der Feinstaubalarm für Autofahrer ist im April 2020 aufgehoben worden, da zwei Jahre in Folge (2018 und 2019) die gesetzlich zulässigen Feinstaub-Werte an allen Luft-Messstationen im Stadtgebiet eingehalten wurden. 

Aufhebung Allgemeinverfügung

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat aufgrund von § 2  der Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen folgende Aufhebung der Allgemeinverfügung in Bezug auf das Betriebsverbot für Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Komfort-Kamine) erlassen:

Das Betriebsverbot von Einzelraumfeuerungsanlagen für feste Brennstoffe (Komfort-Kamine) endet im gesamten Gemeindegebiet Stuttgart am

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 24 Uhr.


Bisherige Allgemeinverfügungen