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Landeshauptstadt Stuttgart

Kulturservice

Haus für Film und Medien

Der geplante Neubau ist eines der großen kulturpolitischen Projekte der kommenden Jahre und wird das Zentrum für Film- und Medienkultur in Stuttgart werden. Es soll gleichzeitig ein Identifikationsort für alle Bürger*innen Stuttgarts sein und eine zentrale Kultureinrichtung, die weit über die Stadt hinausstrahlt.

Im Breuninger‐Parkhaus in der Stuttgarter Innenstadt wird das „Haus für Film und Medien“ entstehen. Es soll ein lebendiger und urbaner Begegnungsort für alle Bürgerinnen und Bürger werden.
Am 2. Februar 2022 entschied eine Jury aus Fachleuten, Gemeinderatsmitgliedern und der Verwaltung den europaweiten hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Haus für Film und Medien. Aus insgesamt 16 eingereichten Arbeiten wurde der Entwurf von Delugan Meissl Associated Architects aus Wien mit Wenzel+Wenzel Freie Architekten PartmbB aus Karlsruhe von der Jury einstimmig als Sieger ausgewählt. Hier die Außenperspektive aus dem Leonhardsquartier.
Die Innenansicht des zukünftigen Haus für Filmm und Medien aus dem Siegerentwurfs.

Der Beginn

Mit einem Grundsatzbeschluss am 5. März 2020 bereitete der Gemeinderat den Weg zur Planung und Realisierung für das Haus für Film und Medien Stuttgart. Der Beschluss ist das Ergebnis einer rund zehnjährigen gemeinschaftlichen Arbeit von Kulturverwaltung und dem  Verein „Haus für Film und Medien Stuttgart e. V.“ (Öffnet in einem neuen Tab) (vormals „Neues Kommunales Kino e. V.“), einem Zusammenschluss von 24 nicht kommerziellen Stuttgarter und regionalen Institutionen. Nach der Insolvenz des Kommunalen Kinos Stuttgart im Jahr 2008 wurde schnell offensichtlich, dass eine zeitgemäße Nachfolgeeinrichtung nicht nur für das Bewegtbild, sondern den gesamten aktuellen Medienbereich gefunden werden musste. 

Das Konzept

Bis Ende 2026 entsteht mit dem Haus für Film und Medien auf dem Areal der Breuninger Parkgarage in Stuttgart-Mitte ein lebendiger, urbaner Begegnungsort. Neben dem Film sollen hier auf rund 4.500 Quadratmetern sämtliche Formate des Bewegtbildes von Animation über Games und Software bis hin zu Virtual Reality, Augmented Reality und Künstlicher Intelligenz ein Zuhause finden. Mit seinem interdisziplinären, medienpädagogisch und kulturell hochwertigen Programm sowie offenen Werkstatt-Charakter richtet sich das Haus an alle Bürger*innen. Als Elemente sind daher Labs, Studios und Workshop-Räume für die aktive Medienarbeit sowie Kinosäle, Veranstaltungs- und Ausstellungsbereichen als Räume der Präsentation und des Diskurses geplant. Die Partizipation der Stuttgarter*innen ist ausdrücklich erwünscht.

Der geplante Bau bietet die städtebauliche Chance, durch die Neuentwicklung des gesamten Grundstücks die Quartierskante des Bohnenviertels zur Hauptstätter Straße hin völlig neu zu gestalten und die Entfaltung der Leonhardsvorstadt als attraktives, gemischt genutztes und urbanes Innenstadtquartier weiterzuentwickeln. Zudem eröffnet das Haus die Möglichkeit, den Medienstandort Stuttgart und das Potenzial der Kulturmetropole Stuttgart zu stärken.

Der Realisierungswettbewerb

Der  Verein Haus für Film und Medien (Öffnet in einem neuen Tab) entwickelt als Partner der Landeshauptstadt bei diesem großen Kulturbauprojekt derzeit ein Betreiberkonzept.

Am 2. Februar 2022 entschied eine Jury aus Fachleuten, Gemeinderatsmitgliedern und der Verwaltung den europaweiten hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Haus für Film und Medien. Aus insgesamt 16 eingereichten Arbeiten  wurde der Entwurf von Delugan Meissl Associated Architects aus Wien mit Wenzel+Wenzel Freie Architekten PartmbB aus Karlsruhe von der Jury einstimmig als Sieger ausgewählt. Der Siegerentwurf sowie die 15 weiteren Entwürfe werden auf  stuttgart.de (Öffnet in einem neuen Tab) präsentiert.

Kulturamt

Sabine Vogel-Schuster

Leiterin Abteilung Kulturförderung

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Haus für Film und Medien Stuttgart / Kathrin Haag
  • Delugan Meissl Associated Architects, Wien, Österreich
  • Delugan Meissl Associated Architects, Wien, Österreich
  • Haus für Film und Medien e.V.
  • Julia Ochs / Stadt Stuttgart