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Corona-Pandemie: Erleichterte Antragstellung ALG II

Sie befinden sich durch die Corona-Pandemie in einer Notlage und möchten einen Antrag auf Arbeitslosengeld II (ALG II) stellen? Erfahren Sie auf dieser Seite alles Wichtige zum Ablauf.

Die Antragstellung für Arbeitslosengeld II ist unkompliziert und schnell möglich. Sie können hierzu die entsprechenden Formulare (siehe unten) nutzen oder ganz einfach formlos – telefonisch oder per E-Mail – einen Antrag bei der  Jobcenter-Zweigstelle Ihres Wohnortes oder der zuständigen Fachstelle stellen. Die Formulare werden Ihnen dann zugeschickt.

Berücksichtigt werden bei der Bewilligung des Antrags alle Personen, die zum engeren Kreis einer Familie gehören und zusammen wohnen. Das sind in der Regel die Eltern und Kinder bis 25 Jahre sowie nicht verheiratete Partnerinnen bzw. Partner. Bei der Berechnung der ALG II-Leistungen wird grundsätzlich das Einkommen aller Personen des Haushalts mit einbezogen. Ausführliche Informationen finden Sie beim  Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Vereinfachter Zugang zum Arbeitslosengeld II

Durch die Sozialschutz-Pakete der Bundesregierung wurde der Zugang zum Arbeitslosengeld II vorübergehend erheblich erleichtert.

Wenn Sie zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 beim Jobcenter Stuttgart einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen, dürfen Sie Erspartes (Vermögen) in den ersten sechs Monaten, in denen Sie Leistungen erhalten, behalten so weit nicht eine besondere Höchstgrenze überschritten wird. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen.

Wenn Sie einen Neuantrag stellen, werden zudem Ihre Ausgaben für Wohnung und Heizung in jedem Fall in tatsächlicher Höhe anerkannt. Niemand, der zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 einen Antrag auf existenzsichernde Leistungen stellt, soll deshalb jetzt umziehen müssen. Dies gilt auch für Leistungsbeziehende, bei denen aktuell geprüft wird, ob die Mietkosten angemessen sind.

Weiterführende Informationen rund um die Sozialschutz-Pakete erhalten Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: