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Landeshauptstadt Stuttgart

Smart City

Digitaler Zwilling - Mobilität und Umwelt

Die Stadt Stuttgart bewältigt täglich ein enormes Verkehrsaufkommen. Um die Lebensqualität im Talkessel trotzdem hoch zu halten, setzt die Landeshauptstadt auf optimale Verkehrssteuerung und Förderung nachhaltiger Mobilität auf Basis umfangreicher Daten zum Verkehrsaufkommen und damit verbundener Umweltbelastungen.

Blick auf die komplexe Verkehrssituation am Pragsattel.

In der Stadtverwaltung Stuttgart befinden sich zahlreiche Projekte zur Förderung von nachhaltiger und neuer Mobilität in der Umsetzung. Auch das Stadtmessungsamt ist mit zwei großen Förderprojekten beteiligt: Datendrehscheibe Mobilitäts- und Umweltdaten (2018-2021) und Digitaler Zwilling Mobilität und Umwelt (DZM) (2020-2024). Die beiden Förderprojekte wurden im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ beantragt und genehmigt. Diese Förderrichtlinie geht auf das Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zurück. Fokus in beiden Förderprojekten ist die Optimierung des Datenbestandes und der Datenbereitstellung sowie die Unterstützung und Weiterentwicklung der vielfältigen bereits bestehenden Systeme und Anwendungen im Bereich Mobilität und Umwelt.

Mithilfe der Fördermaßnahme „Digitaler Zwilling Mobilität und Umwelt“ wird die bereits bestehende Informationsgrundlage in der LHS weiter verbessert und auf ein neues Niveau gehoben. Der Digitale Zwilling fokussiert auf die Vernetzung der bestehenden Systeme und Datenbestände, auf die Schließung von Datenlücken und auf die anforderungsgerechte Bereitstellung von Daten und Diensten. Damit entsteht eine verbesserte Grundlage für die Steuerung und Optimierung der städtischen Verkehrs‐ und Umweltsysteme. Mit diesem dynamischen Abbild der Realität können auch Veränderungen oder Maßnahmen vorab getestet und simuliert werden. 

Das Projekt mit einer Laufzeit von Mitte 2020 bis Ende 2024 wird in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt, dem Amt für Öffentliche Ordnung, dem Amt für Umweltschutz und dem Amt für Stadtplanung und Wohnen umgesetzt.

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