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Landeshauptstadt Stuttgart

Bildungsgereichtgkeit

Lernräume in Gemeinschaftsunterkünften

Das Projekt Lernräume in Gemeinschaftsunterkünften bietet eine Chance, die Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft in Stuttgart zu verbessern. Die Räume öffnen den Kindern und Jugendlichen einen Ort, an dem sie nach der Schule Hausaufgaben erledigen und konzentriert lernen können.

Dritter Lernraum in Stuttgart wurde im Stadtbezirk Stammheim eröffnet.
Dank der finanziellen Unterstützung der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung konnte Anfang Dezember ein dritter Lernraum in der Gemeinschaftsunterkunft in der Kameralamtstraße in Stammheim eröffnet werden.

Insgesamt drei Lernräume stehen Kindern und Jugendlichen im Stuttgarter Stadtgebiet zur Verfügung. In den Gemeinschaftsunterkünften in Feuerbach, Möhringen und Stammheim wurde so Raum geschaffen, um der sozialen Ungleichheit in Bezug auf Bildung und Teilhabe bei Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft entgegenzuwirken.

In den Lernräumen stehen Notebooks und eine Internetverbindung zur Verfügung, so können Schülerinnen und Schüler gegebenenfalls auch am Fernunterricht teilnehmen. Die Lernbegleitung erfolgt nach Möglichkeit in Kooperation mit Ehrenamtlichen, wie zum Beispiel durch Bildungspaten oder Mentoren und Mentorinnen. Darüber hinaus könnten Angebote über hauptamtliche Kursleitungen stattfinden.

Das Projekt wurde von der Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft in Kooperation mit dem Sozialamt entwickelt und ist erstmal bis Herbst 2022 angelegt. Die Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft begleitet und evaluiert das Vorhaben. Eine hauptamtliche Fachkraft (50 Prozent) vor Ort koordiniert und begleitet die Arbeit des Lernraums und steht den Kindern, Jugendlichen und Eltern als Ansprechperson zur Seite. Außerdem kümmert sich die Fachkraft darum, den Kontakt zu den Bildungsakteuren im Sozialraum zu knüpfen. Zudem soll es einen engen Austausch mit den Lehrkräften geben, um so gemeinsam Unterstützungsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern zu erarbeiten. 

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