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Landeshauptstadt Stuttgart

Bildungsgerechtigkeit

Studie Corona und Bildung

Wie haben sich die verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in der Stuttgarter Bildungslandschaft niederschlagen? Welche Auswirkungen hatten sie auf Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte? Im Frühjahr 2020 wurde die Studie „Corona und Bildung“ konzipiert, um genau dies zu untersuchen.

Unter die Lupe genommen: die Auswirkungen der verschiedenen Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie getroffen wurden.

Die Stuttgarter Bildungslandschaft ist facettenreich: Ihre Angebote finden sich an Schulen, an anderen verschiedenen Bildungsorten wie Bibliotheken, in den Jugendhäusern und sogar auf Abenteuerspielplätzen wieder. Täglich kommen Familien, Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte aus vielfältigen Tätigkeitsbereichen zusammen. Jeder und jede hat dabei seine eigenen Bedürfnisse und Aufgaben.

Die Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft hat daher gemeinsam mit Kooperationspartner*innen aus Verwaltung und Praxis die Studie „Corona und Bildung“ breit aufgestellt: Sie gliedert sich in insgesamt acht Studienmodule und beinhaltet sowohl Daten aus Fragebögen (quantitative Daten), als auch Informationen aus Interviews (qualitative Daten). Welche Personengruppen für die Studie befragt wurden und wie die Befragung erfolgte, zeigt die Übersicht:

Für die einfache Orientierung sind die Ergebnisse in die drei Themenbereiche „Kinder und Jugendliche während Corona“, „Kooperationen im Bildungsbereich“ und „Digitalisierung in der Bildung: Herausforderungen und Potentiale“ eingeteilt. Diese Themenbereiche waren als Leitlinien für die Auswertung der umfangreichen Datenbasis festgelegt.

Außerdem bedient die Seite mit drei Publikationsformaten unterschiedlich große Informationsbedarfe: Das Factsheet gibt auf einer Seite einen schnellen Überblick über eng umrissene Sachverhalte. Der Essay bespricht ein Thema der Corona-Situation auf wenigen Seiten und blickt dabei über den Tellerrand der aktuellen Lage hinaus. Der Bericht stellt eingehend Ergebnisse aus den Studienmodulen vor.

In den Übersichten am Beginn der drei Themenbereiche sind die Titel und Formate der zugehörigen Ergebnisveröffentlichungen aufgeführt. Sie werden regelmäßig aktualisiert und geben einen Ausblick auf noch kommende Publikationen.

Kinder und Jugendliche während Corona

Von der Einschätzung darüber, welche Maßnahmen am sinnvollsten sind, um Kinder und Jugendliche beim Aufholen von Defiziten zu unterstützen bis hin zur Betrachtung der Jugendzeit an sich in dieser schwierigen Zeit – in diesem Themenbereich werden Ergebnisse dazu vorgestellt.

Kooperationen im Bildungsbereich

Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Eltern sind gemeinsam damit betraut, die Bildungsbiografie von Kindern und Jugendlichen mitzugestalten und zu unterstützen. Dabei müssen diese Personengruppen mit unterschiedlichen institutionellen Vorgaben zurechtkommen und auch neue Wege finden, um erfolgreich zusammenarbeiten zu können.

Digitalisierung in der Bildung: Herausforderungen und Potentiale

Die Digitalisierung von Bildungsangeboten und Kontaktwegen zwischen Familien und pädagogischen Kräften wurde zum einen durch die Pandemie angekurbelt. Zum anderen zeigten sich vielerorts mangelnde Voraussetzungen und auch solche Bereiche der pädagogischen Arbeit, die auf persönlichen Austausch angewiesen sind.

Chronik

Für die Einordnung der Ergebnisse ist es hilfreich zu wissen, wie die Rahmenbedingungen an den unterschiedlichen Bildungsorten waren, als die unterschiedlichen Personengruppen für die Studie befragt wurden. In der Chronik kann nachgelesen werden, welche Verordnungen eingeführt wurden. Zusätzlich ist darin überblickhaft festgehalten, welche bildungsbezogenen Themen in der öffentlichen Diskussion waren.

Zum Bildungsort Schule ist die Chronik zum Download verfügbar. Die Chroniken zu weiteren Bildungsorten (u.a. Kitas, Jugendhäuser, Spielplätze) folgen.

Referat Jugend und Bildung

Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft

Symbolbild Organisations-Kontakt

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