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Landeshauptstadt Stuttgart

Corona-Impfung

Informationen zur Corona-Impfung - aktuell zwei Impfstoffe zugelassen

Mittlerweile haben die Europäische Arzneimittelbehörde und die EU-Kommission zwei Corona-Impfstoffe in der EU zugelassen. Terminvergaben für Covid-19-Impfungen für über 80-Jährige sind bereits seit Ende Dezember möglich. Bitte beachten Sie, dass die Verfügbarkeit des Impfstoffs zu Beginn sehr begrenzt ist.

Informationsfilom für Impfzentren
Informationen zum Ablauf in einem Impfzentrum und zur Corona-Impfung.

Kreisimpfzentren starten am 22. Januar

Mit dem Start der Impfungen am 27. Dezember haben in Baden-Württemberg die neun Zentralen Impfzentren (ZIZ) in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart ( ZIZ Klinikum Stuttgart in der Liederhalle,  Robert-Bosch-Krankenhaus) Karlsruhe, Offenburg und Rot am See sowie das Impfzentrum Mannheim die Arbeit aufgenommen. Ab dem 22. Januar 2021 folgen auch die insgesamt rund 50  Kreisimpfzentren. Mittelfristig soll dann die Verimpfung in der Regelversorgung (in den niedergelassenen Arztpraxen) stattfinden. 

Die Corona-Impfung ist ein freiwilliger Baustein im Schutzkonzept. Die AHA-Regeln gelten nach wie vor.

Terminvergabe für Impfungen

Über die Impftermin-Servicehotline des Landes, die über die Rufnummer 116 117 zu erreichen ist, können Termine für folgende Zentrale Impfzentren (ZIZ) gebucht werden: Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart, Klinikum Stuttgart (Standort Liederhalle), Rot am See, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Offenburg, Ulm, Tübingen und Freiburg. 

Auf der Website  www.impfterminservice.de besteht zudem die Möglichkeit, selbst einen Termin zu buchen. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse beziehungsweise die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.  

Die Impfung ist kostenlos!

Mobile Impfteams

Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen untergebracht sind oder dort arbeiten, bekommen über mobile Impfteams die Möglichkeit einer Impfung und benötigen keinen Termin in einem Impfzentrum.

Ausweis und Gesundheitskarte zur Impfung mitbringen

Anspruch auf eine Covid-19-Schutzimpfung haben derzeit nach der entsprechenden Verordnung des Bundes vor allem Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben.

Die endgültige Prüfung des Anspruchs auf eine Impfung findet vor Ort im jeweiligen Impfzentrum statt. Hierzu müssen Bürgerinnen und Bürger am Tag der Impfung ihren Ausweis sowie die elektronische Gesundheitskarte mitbringen. Die Impfung ist kostenlos.

Zwei Impfungen sind nötig

Für einen wirksamen Schutz sind zwei Impf-Termine notwendig. Hierbei sollte ein Zeitraum von 21 Tagen zwischen den beiden Impfungen nicht unterschritten, aber auch nicht wesentlich überschritten werden. Es ist daher vorgesehen, bei der Buchung direkt beide benötigten Impftermine zu vereinbaren. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Impflinge den erforderlichen Zweittermin innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters einhalten können.

Prioritäten

Die dreistufige Reihenfolge der Impfungen ist in einer  Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt. Die Personengruppe mit höchster Priorität umfasst vor allem Über-80-Jährige, Menschen in Pflegeheimen, Personal auf Intensivstationen und in Notaufnahmen. Eine hohe Priorität haben unter anderem die 70 bis 80-Jährigen, Menschen mit Demenz, Trisomie 21, Transplantationspatienten sowie bestimmte Kontaktpersonen. Erhöhte Priorität haben dann die 60 bis 70-jährigen Bürgerinnen und Bürger, medizinisch vorbelastete Menschen, Polizei und Feuerwehr, Personal in Kitas, Schulen und im Einzelhandel.