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Landeshauptstadt Stuttgart

Stadtplanung

Erhaltungssatzungen

Die Erhaltungssatzungen legen die Bewahrung der städtebaulichen Eigenart fest. So sind der Rückbau, die Änderung oder die Nutzungsänderung baulicher Anlagen nur nach einer Genehmigung möglich. Geregelt ist das laut §172 des Baugesetzbuchs.

Genehmigungspflichtig sind somit alle baulichen Maßnahmen, welche das Gebäude in seinem Erscheinungsbild verändern und dies unabhängig davon, ob die baulichen Maßnahmen der Genehmigungspflicht nach der Landesbauordnung (LBO) unterliegen. Der Genehmigung bedürfen somit zum Beispiel auch das Verändern von Tür- und Fensterunterteilungen, Gesimsen und sonstigem Zierrat. Bei baurechtlich genehmigungspflichtigen Vorhaben wird die Genehmigung mit der Baugenehmigung vom  Baurechtsamt erteilt, ansonsten auf gesonderten Antrag auf Genehmigung gemäß § 173 BauGB beim  Amt für Stadtplanung und Wohnen.

Es wird empfohlen, die geplante Maßnahme rechtszeitig vor dem Einreichen eines Bauantrags oder eines gesonderten Antrags auf Genehmigung gemäß § 173 BauGB mit der zuständigen Städtebaulichen Planungsabteilung Mitte, Nord, Neckar oder Filder abzustimmen.
Die landesrechtlichen Vorschriften, insbesondere über den Schutz und die Erhaltung von Denkmälern, bleiben unberührt.

Die Abgrenzung der Gebiete der Erhaltungssatzungen finden Sie auch im  digitalen Stadtplan.

Hinweis: Die genauen Grenzen der Geltungsbereiche sind den jeweiligen Lageplänen zu entnehmen.

In Stuttgart gelten folgende Erhaltungssatzungen:

1. Städtebauliche Gesamtanlagen gem. §172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1

2. Zusammensetzung der Wohnbevölkerung gem. §172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2

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