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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Coronavirus: Stadt konzentriert Schutz auf besonders Gefährdete

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt in Stuttgart wie auch in Baden-Württemberg rapide an. Die Landeshauptstadt setzt weiterhin alles daran, Infektionsketten zu unterbrechen. Künftig nimmt sie besonders schutzbedürftige Personen in den Blick, wie die Stadt am Dienstag, 17. März, mitteilte. Diese Strategie ist mit den großen Kliniken in Stuttgart und den niedergelassenen Ärzten abgestimmt.

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt: "Unser besonderes Augenmerk gilt in dieser Phase nun denjenigen, die von dem Virus stark gefährdet sind, wie zum Beispiel Ältere, Pflegebedürftige und chronisch Kranke. Wir konzentrieren unsere Kräfte, unsere medizinischen Ressourcen auf die schutzbedürftigen Personen." Das bedeutet, dass zukünftig Testungen auf Coronavirus SARS-CoV-2 in Stuttgart nur noch bei Menschen mit einem höheren Erkrankungsrisiko bzw. schwereren Krankheitsverläufen durchgeführt werden. Alle anderen mit milden Krankheitsverläufen wird die häusliche Isolation empfohlen, bis sie wieder ganz gesund sind.

Daher empfehle er allen: "Reduzieren Sie Sozialkontakte. Wenn Sie husten oder niesen müssen, schützen Sie Ihr Umfeld und achten Sie auf eine gute Händehygiene." Menschen mit mildem Erkrankungsverlauf sollten nach Möglichkeit zuhause bleiben, sich schonen und auskurieren. Die Betreuung erfolge durch den niedergelassenen Hausarzt. Ehehalt weiter: "Durch die häusliche Isolation werden andere Menschen, die durch Coronaviren schwer krank werden können, vor einer Ansteckung geschützt. Bei einer Erkrankung mit Coronaviren werden die Symptome behandelt, deswegen ist eine Testung auf Coronaviren in der Regel für Patienten notwendig, die zum besonders gefährdeten Personenkreis gehören bzw. die schwerer erkrankt sind." Bei schwererem Erkrankungsverlauf sollten Patienten in jedem Fall Kontakt mit dem Hausarzt, dem kassenärztlichen Notdienst (Telefon 116 117) oder bei Notfällen mit der Rettungsleitstelle (112) aufnehmen.

Die Stadt informiert online über das Virus und seine Auswirkungen auf das öffentliche Leben unter: www.stuttgart.de/corona

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