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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Experten sehen Höhepunkt der Anspannung am Stuttgarter Wohnungsmarkt noch nicht überschritten

Im neuen Monatsheft des Statistischen Amtes wird über die Ergebnisse der neuesten Expertenbefragung zum Stuttgarter Wohnungsmarkt berichtet. Das wichtigste Fazit: Nach acht Jahren Boom rechnen die Experten noch nicht mit einer Wende am Stuttgarter Wohnungsmarkt.

Trotz der Corona-Krise bleibt der Wohnungsmarkt angespannt. Aus Expertensicht ist der Markt inzwischen zwar etwas weniger stark angespannt als noch vor zwei Jahren, die Anspannung wird aber noch in den kommenden fünf bis zehn Jahren anhalten.

Da der Stuttgarter Wohnungsmarkt nicht an der Stadtgrenze endet, gehen die Experten auch in den gut erschlossenen, verkehrsgünstigen Gemeinden der Region von einem weiter wachsenden Wohnraumbedarf aus. In den Umlandgemeinden ohne Anschluss an den schienengebundenen Nahverkehr erwarten die Experten hingegen nur ein schwaches Nachfrageplus bis hin zu stagnierender Nachfrage.

Im zweiten Hauptbeitrag des Monatshefts wird eine Analyse vorgestellt, in der auf der Basis der letzten Bürgerumfrage 2019 die Wahrnehmung der Tarifreform des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart in der Bevölkerung untersucht wurde. Bei dieser Tarifreform 2019 wurde das Tarifsystem durch eine Reduzierung der Zahl der Tarifzonen stark vereinfacht und auch dadurch günstiger gestaltet.

Die Stuttgarterinnen und Stuttgarter zeigten sich über diese Reform im Großen und Ganzen gut informiert, vor allem die ÖPNV-Nutzenden unter ihnen. Ebenso wurden die Tarifänderungen ausgesprochen positiv bewertet. Deutlich wurde aber auch, dass die Menschen, die mit dem Pkw zur Arbeit pendeln, die Tarifreform und ihre Vorzüge viel weniger wahrgenommen haben. Sie gaben oft auch keine Bewertung der Tarifreform ab.

Das Monatsheft Nr. 7/2020 ist beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 35, Telefon 216-98587 im Internet unter  www.stuttgart.de/statistik-infosystem oder per E-Mail an komunisstuttgartde zum Preis von 4 Euro erhältlich.