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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Protokoll des Preisgerichts zum Internationalen Städtebaulichen Wettbewerb „Neuer Stadtraum B14“ veröffentlicht.

Ergänzung zur Pressemitteilung „Internationaler Städtebaulicher Wettbewerb…“ vom 16. September 2020

Nach der Entscheidung des Preisgerichts zum Internationalen Städtebaulichen Wettbewerb „Neuer Stadtraum B14“ am 16. September hat die Landeshauptstadt Stuttgart am Donnerstag, 17. September, das Protokoll der Preisgerichtssitzung veröffentlicht.

Das Protokoll ist für die Öffentlichkeit zum Download unter  www.stuttgart-meine-stadt.de/stadtentwicklung/b14/?tab=2 bereitgestellt.

Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft asp Architekten GmbH/Koeber Landschaftsarchitekten Gmbh in Zusammenarbeit mit StetePlanung hatte nach der Entscheidung des Preisgerichts den ersten Platz belegt. Insgesamt wurden fünf Arbeiten prämiert.

Alle prämierten Arbeiten des Wettbewerbs sind für die Öffentlichkeit im Stuttgarter Rathaus vom 21. September bis zum 16. Oktober im 3. Obergeschoss zu sehen. Alle eingereichten und bewerteten Arbeiten werden in den nächsten Tagen ebenfalls auf der oben genannten Internetseite eingestellt.

Aufgabenstellung in der vom Gemeinderat beschlossen Ausschreibung war es, die heutigen Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr im Wettbewerbsgebiet um 50 Prozent zu reduzieren. Der Siegerentwurf kommt auf eine Reduzierung von etwa 56 Prozent und sieht vor, den Verkehr künftig nur noch oberirdisch vom Marienplatz bis zum Schwanenplatztunnel zu führen und zahlreiche Querungsmöglichkeiten für andere Verkehrsteilnehmer sowie neue Grünzonen und Bebauungen zu schaffen. Über die gesamte Länge werden zudem Fahrspuren aufgegeben. Erst die zukunftsweisende Zielsetzung des Gemeinderats mit der Reduzierungsvorgabe hatte diese Vision für eine Neugestaltung des Stadtraums ermöglicht.

Am städtebaulichen Wettbewerb hatten 23 Planungsbüros und Arbeitsgemeinschaften teilgenommen, deren Pläne und Ideen den Juroren mittels anonymer Kennzahlen zur Entscheidung vorgelegt wurden. Das Preisgericht beriet sich rund eineinhalb Tage am 15. bis 16. September in den Wagenhallen in Stuttgart.