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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Über eine Million Fahrten mit dem Rad auf der König-Karls Brücke gezählt

Immer mehr Menschen nutzen das Rad in Stuttgart: Die Zählstelle auf der König‐Karls‐Brücke meldet aktuell über eine Million Fahrten. Am Dienstag, 8. September, wurde die Rekord‐Marke geknackt.

Im vergangenen Jahr wurde dieser Wert erstmals erreicht, allerdings erst Ende Dezember. Aktuell passieren Tag für Tag rund 4.000 Radler die Stelle in Bad Cannstatt, über ein Drittel mehr als im Jahr 2019.

Die städtische Fahrradbeauftragte Eva Adam erklärte „Die Zahl der Radlerinnen und Radler hat spürbar zugenommen. Gewiss hat auch die Corona Pandemie dazu beigetragen, dass sich mehr Menschen für das Rad entscheiden.“ Es sei zu erwarten gewesen, dass auch dieses Jahr die Millionen-Marke überschritten würde. „Wir sind happy, dass es diesmal schon im September war, quasi mit Beginn der Aktion STADRADELN.“

In Stuttgart wird an insgesamt 15 Stellen der Radverkehr gezählt. Die Säulen sind zumeist mit Infoterminal ausgestattet. Mehr dazu unter:  www.stuttgart.de/fahrradzaehlstellen Die Radzählsäulen wurden durch ein Programm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Die Stadt strebt bis 2030 an, dass der Radverkehr 25 Prozent des gesamten Verkehrs ausmacht. Um den Radverkehr in diesem Sinne weiter auszubauen, hat der Gemeinderat am 2019 einen Grundsatzbeschluss gefasst. So sollen beispielsweise in künftig 40 Euro pro Einwohner für den Radverkehr ausgegeben werden. Außerdem sollen der Ausbau des Hauptradroutennetzes bis 2030 abgeschlossen und in allen Stadtbezirken mindestens eine Fahrradstraße auf Nebenstraßen ausgewiesen werden. Neben den bisherigen Ausbaumaßnahmen für die Radinfrastruktur verfolgt die Verwaltung weitere Themen: Der Bau zusätzlicher Fahrradstraßen, die Fortsetzung der Lastenradförderung und die Umsetzung von Radgaragen in Wohngebieten sind ebenfalls wichtige Projekte.

Zudem analysiert die Verwaltung Orte, an denen sich Radunfälle häufen. Bis Ende September will sie die Gründe für die Unfälle darstellen und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung entwickeln. Das hatte Oberbürgermeister Fritz Kuhn am Mitte August in Auftrag gegeben.

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