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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Nachhaltig fit für morgen: Vierte Runde beendet

Drei Stuttgarter Unternehmen, die an der vierten Runde des Förderprogramms „Nachhaltig fit für morgen“ teilnehmen, haben ihren Gemeinwohl-Kompaktbericht fertiggestellt. Die Stadt Stuttgart fördert die Beratungen mit 50 Prozent und das optionale Audit mit 100 Prozent.

Anmeldungen zur nächsten Runde, die am 3. Mai beginnt, sind ab sofort möglich.

Das Förderprogramm „Nachhaltig fit für morgen“ erleichtert Stuttgarter Unternehmen, in die Gemeinwohlökonomie einzusteigen und sich nachhaltiger auszurichten. Die Betriebe erstellen ihren Gemeinwohlbericht in moderierten Konvoi‐Workshops, die mit Individualbetreuung durch zertifizierte Beratende kombiniert werden.

Ines Aufrecht, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, sagt: „Ich freue mich sehr, dass die Unternehmen ihren Bericht so zügig und insbesondere in der derzeitigen Situation erstellt haben. Das Förderprogramm läuft weiter. Am 3. Mai startet die nächste Runde, zu der sich Unternehmen ab sofort anmelden können.“

Planen, Bauen, Arbeiten – weitergedacht

„Seit vielen Jahren ist es der Kern unseres Schaffens, ressourcenschonend und sozialverträglich zu bauen“, erläutert Ulrike Schnitzer, geschäftsführende Gesellschafterin der SFP Architekten GmbH. „Dieser Anspruch treibt uns an. Wir wollen ihm auch in Zukunft intern und bei der Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartner*innen gerecht werden.“ Die GWÖ-Matrix zeigt, wie nachhaltig, solidarisch und ökologisch das Unternehmen aufgestellt ist und welche Aspekte des Gemeinwohls bei der Arbeit verstärkt werden können.

Die SFP Architekten GmbH setzt bereits Maßnahmen um. Die neuen Büro-e-bikes ermöglichen es, klimafreundlich zu den Auftrageber*innen und Baustellen zu fahren. Büromaterial spart das Architekturbüro ein, indem es weitere Abläufe digitalisiert. „Bei der Teamarbeit sorgen wir für mehr Transparenz. Das verbessert die Planungs- und Bauprozesse“, ergänzt Ulrike Schnitzer. „Wichtig ist es uns, Maßnahmen gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen und im Dialog mit Kund*innen zu erarbeiten.“

SFP Architekten GmbH ist ein Stuttgarter Architekturbüro, das hauptsächlich regional tätig ist. Sein Schwerpunkt liegt auf der Sanierung und dem Umbau von Gebäuden aus unterschiedlichen Bauzeiten. Das Portfolio umfasst Leistungen für alle Bauphasen. Dazu zählen auch Machbarkeitsstudien als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investitionen.

Rahm Bau Schritt für Schritt besser werden – für Kunden, Handwerker und Mitarbeiter

Die Rahm Projektmanagement Schlüsselfertigbau GmbH nimmt am Förderprogramm teil, um die Bauvorhaben nachhaltiger zu realisieren und die eigene Wettbewerbsposition zu verbessern. „Während des Projekts haben wir unser Wirken und unsere Arbeitsprozesse durchleuchtet. Das war aufwendig, hat sich aber gelohnt“, berichtet Monika Roß, kaufmännische Leitung des Unternehmens. „Die Umsetzung der ersten Maßnahmen läuft bereits. Uns liegt es besonders am Herzen, uns auf ökologisch nachhaltiges Bauen zu spezialisieren. Das möchten wir zukünftig verstärkt anbieten. Wir werden daran gemeinsam mit unseren Partnerfirmen und Handwerkern arbeiten.“

Das Leistungsspektrum des mittelständischen Stuttgarter Familienunternehmens reicht von Altbaumodernisierungen über Anbauten, Umbauten und Neubauten bis hin zur energetischen Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbe und Sozialbauten. Das Spektrum umfasst ebenso altersgerechte Umbauten, Erstbegehungen von Immobilien mit Kauf- und Energieberatung und die schlüsselfertige Realisierung.

Bewegung auch in Sachen Nachhaltigkeit

„Auch der Sport muss sich großen Herausforderungen wie dem Klimawandel stellen. Es sind heute schon Lösungen gefragt“, ist Dr. Benjamin Haar, Geschäftsführer der Sportvereinigung Feuerbach 1883 e.V. überzeugt. Daher macht der Verein beim Förderprogramm mit. Sich anhand der Leitlinien der Gemeinwohl-Ökonomie mit der eigenen Organisation zu beschäftigten, hilft der Sportvereinigung. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß und wissen, wie sich unser Handeln auswirkt“, ergänzt Haar.

Die Sportvereinigung hat sich drei Handlungsfelder vorgenommen: Der Energieverbrauch soll sinken, indem beispielsweise auf LED-Beleuchtung umgestellt wird. Der Verein möchte die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen mit ergänzenden Sozialleistungen wie Jobticket, Jobrad oder einer betrieblichen Krankenversicherung weiter verbessern. Um nachhaltiger einzukaufen, werden die Beschaffungsrichtlinien überarbeitet.

Die Sportvereinigung Feuerbach 1883 e.V. ist der größte Breitensportverein im Stuttgarter Norden. Für 6.400 Mitglieder bietet der Verein in rund 15 Abteilungen klassischen Wettkampfsport, professionell geleitete Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Fitness- und Gesundheitssport.

Weitere Informationen zum Förderprogramm unter  www.stuttgart.de/wirtschaft/nachhaltig-wirtschaften.php (Öffnet in einem neuen Tab). Anmeldung per Mail über  wifoestuttgartde.