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Landeshauptstadt Stuttgart

Corona-Pandemie

200.000 Impfungen im Impfzentrum des Klinikums

Am 19. April wurde im Impfzentrum des Klinikums Stuttgart in der Liederhalle die 200.000 Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 vorgenommen. Seit der ersten Impfung in Baden-Württemberg am 27. Dezember 2020 wurde dort täglich 14 Stunden geimpft.

Nachdem Brigitte Mächtle die 200.000 Impfung in der Liederhalle erhielt, überreichte ihr Professor Markus Rose anschließend einen Blumestrauß.

Die 200.000 ImpfungBrigitte Mächtle erhielt mit einer Dosis des Vakzins von AstraZeneca (Vaxzevria), die als Zahntechnikerin in der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie sowie Implantologie (MKG) des Klinikums Stuttgart arbeitet. Die Klinik gehört zu den größten MKG-Abteilungen in Deutschland und war seit der ersten Welle auch als Zentrum für zahnärztliche Notfallbehandlungen von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 ausgewiesen. Die Tätigkeit geht also mit einer hohen Exposition der Beschäftigten einher und erfordert sehr hohe hygienische Schutzmaßnahmen. Umso erleichterter zeigte sich Brigitte Mächtle nach der Impfung: „Ich freue mich, dass ich durch die heutige Zweitimpfung jetzt umfassend geschützt bin und dank ihr auch meine Mitmenschen schütze.“

Höheres Impftempo seit März

Das Impfzentrum des Klinikums Stuttgart in der Liederhalle ist eines der größten in Deutschland. Die maximale Zahl an Impfungen lag bisher bei rund 3600 am Tag. Waren bis Mitte März im Zentralen Impfzentrum des Klinikums Stuttgart 100 000 Impfungen vorgenommen worden, so zog das Tempo in den vergangenen Wochen deutlich an. „Wir sind sehr froh, dass aufgrund von höherer Verfügbarkeit der Impfstoffe die Impfkampagne an Fahrt aufnimmt“, sagt Professor Markus Rose, Leiter des Impfzentrums. Erfreulich sei auch, dass schon so viele über 70-Jährige geimpft worden seien, dass das Impfangebot ab sofort auf über 60-Jährige ausgeweitet werden könne.

Mobile Teams unterstützen weiterhin

Die Impfungen durch Mobile Impfteams des Klinikums Stuttgart in Alten- und Pflegeheimen konnten bereits im März erfolgreich abgeschlossen werden. Professor Rose: „Mit der erfreulichen Auswirkung, dass das aktuelle Infektionsgeschehen auf diese besonders vulnerable Bevölkerungsgruppe keine so bedrohlichen Auswirkungen mehr hat.“ Die Mobilen Impfteams sind jetzt bei lokalen Impfaktionen in sogenannten Pop-Up-Impfzentren im Einsatz, wodurch älteren Bürgern mit schwierigem Zugang zu einem Impfzentrum ein komfortables und gut organisiertes Impfangebot vor Ort gemacht werden kann. Parallel dazu fahren die Mobilen Impfteams Behinderteneinrichtungen an, um diese ebenfalls besonders vulnerable Bevölkerungsgruppe zu schützen. Impfaktionen zum Beispiel in Dialyse-Zentren, Sonderpädagogischen Einrichtungen oder in Justizvollzugsanstalten sind in Vorbereitung.

„Alle zugelassenen und in Deutschland angebotenen Impfstoffe sind gut wirksam, sicher und verträglich. Jede Impfung ist ein Schritt zur Beendigung der Pandemie. Nutzen Sie jedes Impfangebot, damit Sie gesund bleiben und Ihre Lieben schützen“, bittet Professor Markus Rose.

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