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Landeshauptstadt Stuttgart

Stadtentwicklung

Stadt informiert über Stand des Projekts Paulinenbrücke

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Freitag, 12. Februar, im Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen über den Stand des Projekts Paulinenbrücke informiert. Aus verschiedenen Gründen kann das Projekt nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden.

Wegen der Corona-Pandemie kann der Platz unter der Paulinenbrücke nicht wie ursprünglich geplant bespielt werden.

Die Verwaltung und der Verein Stadtlücken e.V. arbeiten an einem Konzept, wie das Projekt unter Einbeziehung der bereits unter der Paulinenbrücke aktiven Initiativen fortgeführt werden kann.

Nach einer ersten erfolgreichen Projektphase in den Jahren 2018 und 2019, die durch das ehrenamtliche Engagement vom Verein Stadtlücken geprägt war, wurden im Rahmen der Haushaltsberatungen Sach- und Personalmittel für das Projekt „Nachnutzung der Paulinenbrücke“ für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen.

Verschiedene Umstände bedingen nun eine Anpassung. So hat auch die Corona-Pandemie Auswirkungen auf das Projekt. Dieses basiert auf der Idee eines öffentlichen Orts für alle, der unter anderem durch die Begegnungen der Menschen vor Ort weiterentwickelt wird. Diese waren und sind aufgrund der Pandemie nur sehr eingeschränkt möglich. Außerdem führt der Bau der Interimsfeuerwache unter der Paulinenbrücke, der im Frühjahr/Sommer 2020 beschlossen wurde, dazu, dass nur eine Teilfläche des ursprünglich angedachten bespielbaren Raums zur Verfügung steht.

Eine Projektentwicklung im Sinne des Vereins wäre unter den aktuellen Bedingungen nur im Bereich des Rondells vorstellbar. Dieses war aufgrund von Sanierungsmaßnahmen zeitweise nicht zugänglich. Zudem erschweren dort womöglich Erfordernisse des Brandschutzes und die Notwendigkeit einer Entfluchtung eine abschließende Klärung im Hinblick auf die Nutzbarkeit. Letztendlich hat auch eine rechtliche Abklärung von Fragen der Gemeinnützigkeit, zur Rechtsform einer möglichen Trägerschaft sowie die steuerrechtliche Einordnung von städtischen Zuwendungen dazu geführt, dass die Verwaltung und der Verein jetzt über eine Anpassung des ursprünglichen Konzepts sprechen.

In den kommenden Wochen wird die Stadt zusammen mit den Akteuren vor Ort an Lösungen arbeiten.