Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Umwelt

Klimaschutz gemeinsam gestalten

Die Wärmewende als wichtigen Teil des Klimaschutzes voranzubringen – dieser Aufgabe stellt sich die Landeshauptstadt Stuttgart. Dazu befragen die Stadtwerke Hauseigentümer in Weilimdorf-Süd zu ihren Vorstellungen von zukunftsträchtiger Wärmeversorgung.

Energetische Gebäudesanierung, moderne Wärmeversorgung und solare Eigenerzeugung von Strom sind wichtige Themen für Eigentümer.

Die Stadtwerke als Kooperationspartner der Stadt planen in enger Zusammenarbeit mit dem Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ) den Aufbau zukunftsfähiger Wärmelösungen für das Gebiet Weilimdorf-Süd. Basis für ein Konzept werden die Ergebnisse einer Umfrage sein, die am Montag, 7. Juni, gestartet wurde.

Durchgeführt wird die Umfrage von den Stadtwerken Stuttgart (SWS) bei Hauseigentümern in dem nicht ans Gasnetz angeschlossenen Wohngebiet Weilimdorf-Süd. „Uns interessiert, wie die aktuelle Wärmeversorgung der bestehenden Gebäude konkret aussieht und was für die Eigentümer an künftiger Versorgung vorstellbar ist“, erklärt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart.

Zukunftsfähige Lösungen gesucht

Mit einem Erhebungsbogen gehen Beschäftgite der Stadtwerke bis Mitte Juni auf die Eigentümerinnen und Eigentümer der rund 60 Liegenschaften im Bereich nordwestlich der Wolfsbuschschule zu. Die Gebäude dort stammen aus den 1970er-Jahren oder früher. Damals waren Ölheizungen Standard. 

„Wir möchten gemeinsam mit den Menschen vor Ort langfristig zukunftsfähige Lösungen entwickeln, die ebenso klimaschonend sind wie ökonomisch vertretbar“, beschreibt Drausnigg das Vorgehen. Die Befragungen finden im persönlichen Gespräch statt. Die Termine sind vereinbart, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen dabei Corona-konform vor.

Klimaschutz rund um das eigene Hause

„Klimaschutz braucht viele Mitwirkende sowie ein ganzheitliches Herangehen. Aus diesem Grund ist uns der Input der Weilimdorferinnen und Weilimdorfer so wichtig“, unterstreicht Peter Drausnigg. Rund 60 Prozent der klimaschädlichen CO2-Emissionen in der Landeshauptstadt Stuttgart entstehen durch Gebäudeheizungen. Das ist bereits zahlreichen Eigentümerinnen und Eigentümern von Immobilien bewusst. Viele wollen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und informieren sich. 

Das zeigte sich Mitte Mai auch beim Online-Informationsabend der Landeshauptstadt, der gemeinsam mit den Stadtwerken und dem EBZ zu den Themen energetische Gebäudesanierung, moderne Wärmeversorgung und solare Eigenerzeugung von Strom abgehalten wurde. Weit über 100 Personen hatten daran teilgenommen und sich über Möglichkeiten informiert, wie Klimaschutz rund um das eigene Haus realisierbar ist.

Die Ergebnisse der Stadtwerke-Befragung sowie die räumlichen Rahmenbedingungen sollen dann in einem nächsten Schritt in ein Konzept fließen, das Nachhaltigkeitskriterien entspricht – ökologisch wie auch wirtschaftlich. Das Team der SWS und auch der Technische Geschäftsführer bringen viel Wissen und Erfahrung mit bei der Projektentwicklung hocheffizienter Versorgungslösungen.