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Landeshauptstadt Stuttgart

Corona-Pandemie

Gesundheitsamt sieht „Corona-Sommerwelle“

Das Coronavirus betrifft wieder deutlich mehr Menschen in Stuttgart. Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, mahnt zu umsichtigem Verhalten.

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, sagt: „Wir sehen seit Anfang Juni eine steigende 7-Tage-Inzidenz. Diese Sommer-Welle ist auch bundesweit zu beobachten.“ In Stuttgart infizieren sich Menschen aller Altersgruppen mit Covid-19. Die höchsten Werte verzeichnen die 20- bis 39-Jährigen, ihre Inzidenz stieg seit Anfang Juni um über 60 Prozent. Niedrig sind die Inzidenzen bei Kindern bis 5 Jahre und den über 80-Jährigen.

Ehehalt analysiert: „Die Lage ist anders als 2021, als Mitte des Jahres die Ansteckungsrate gegen null tendierte. Die Impfstoffe haben sich in der Breite als gut wirksam erwiesen. Zu Beginn der Pandemie – als der Impfschutz noch nicht soweit fortgeschritten war – starben deutlich mehr Menschen an Covid-19 oder konnten erst nach intensiver Behandlung im Krankenhaus genesen.“

Die Grafik, veröffentlicht vom Gesundheitsamt Stuttgart, zeigt im Vergleich deutliche Unterschiede der Inzidenzen in den Frühjahren 2021 und 2022.

Keine gravierenden Auswirkungen

Der Amtsleiter sieht aktuell keine gravierenden Auswirkungen der Infektionen. Ehehalt weiter: „Zwar müssen wieder mehr Menschen im Krankenhaus behandelt werden, dieser Zuwachs kommt aber bislang nicht auf den Intensivstationen an.“

Seine Prognose: Wahrscheinlich steige der Infektionsdruck auf alte und geschwächte Menschen. „Deshalb ist es wichtig, sich umsichtig zu verhalten und seinen Alltag so zu gestalten, dass Infektionen vermieden werden“, so Ehehalt.

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