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Landeshauptstadt Stuttgart

Corona-Pandemie

Teststrategie zum Start des Präsenzbetriebs an Schulen

Die Landeshauptstadt Stuttgart sieht sich gut gerüstet, um den Start in den Präsenzbetrieb an den Stuttgarter Schulen durch Möglichkeiten einer Schnelltestung auf das Coronavirus zu begleiten.

Seit Ende Februar kann sich Personal von Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Grundschulen, Kitas und in der Kindertagespflege, das in Präsenz arbeitet, zunächst bis zu den Osterferien zweimal pro Woche mittels PoC-Tests (Antigenschnelltests) anlasslos, also ohne Vorliegen von Symptomen, testen lassen. Dies gilt auch für die Lehrkräfte, die sich in Präsenz an weiterführenden Schulen befinden, zum Beispiel, um Abschlussklassen zu unterrichten oder Notbetreuung zu gewährleisten. Zudem sollen jetzt auch Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche mittels Schnelltests getestet werden. Voraussetzung ist, dass eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt.

Testmöglichkeiten an verschiedenen Standorten

Das Personal erhält für die Testungen entsprechende Berechtigungsscheine von der Schule. Die Schülerinnen und Schüler benötigen keinen Berechtigungsschein. Für diese Testungen stehen den o.g. Personengruppen folgende Testmöglichkeiten zur Verfügung:

Zusätzliche Selbsttests für Schülerinnen und Schüler

Die Stadt hat außerdem aus der Landesreserve 210.000 Schnelltests für die Testung des Schul- und Kitapersonals abgerufen sowie 100.000 Selbsttests (Nasal-Abstrichtests) für die Testung von Schülerinnen und Schülern beschafft.

Aufgrund der Beschaffung der Selbsttests für Schülerinnen und Schüler ist es möglich, diese ab übernächster Woche unter Anleitung und Aufsicht von geschultem Personal durchzuführen. Die Schulungen für diese „Aufsichtspersonen“ werden durch das Testteam unter der Leitung von Dr. Hans‐Jörg Wertenauer, dem leitenden Arzt des Corona‐Testzentrums Cannstatter Wasen, sowie durch die Hilfsorganisationen durchgeführt. Die Selbsttests sind Nasale Abstrichtests und wurden hierzu durch die Stadt Stuttgart bereits beschafft. Sollten die Schulen in den ersten Tagen und Wochen noch Unterstützungsbedarf bei der Umsetzung sehen, können hierzu die Hilfsorganisationen sowie das Team von Dr. Wertenauer als Hilfe vor Ort angefordert werden.

Das Gesundheitsamt prüft derzeit die Auslastung aller Angebote, auch für die Gesamtbevölkerung und wird diese bei Bedarf weiter ausweiten.

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