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Landeshauptstadt Stuttgart

Coronavirus

Sinkende Inzidenzzahlen machen erste Lockerungen möglich

Die Inzidenzzahlen in der Landeshauptstadt Stuttgart entwickeln sich positiv. Das Robert-Koch-Institut hat am Dienstag, 18. Mai, für Stuttgart eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92 veröffentlicht.

Dank sinkender Inzidenzzahlen in Stuttgart werden erste Lockerungen ab 21. Mai möglich.

Damit liegt die Zahl seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (ohne Sonn- und Feiertage) unter dem Schwellenwert von 165 bzw. 150, wodurch erste Öffnungen ab Freitag, 21. Mai, möglich werden. So dürfen Kitas öffnen und der Einzelhandel darf Click and Meet anbieten. Nach den bevorstehenden Pfingstferien könnten dann auch die Schulen wieder in den Wechselunterricht zurückkehren, wenn die Zahlen auf dem niedrigen Niveau bleiben. 

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Unsere Bestrebungen und unsere Vorsicht als Stadt zahlen sich aus. Die aktuellen Zahlen sind ein Hoffnungsschimmer und machen Mut. Wenn die Inzidenz weiter sinkt, dann können wir zeitnah erste Öffnungsschritte einleiten. Das haben wir auch der Disziplin und dem Durchhaltevermögen der Stuttgarterinnen und Stuttgarter zu verdanken.“

Erste Lockerungen ab 21. Mai

Das Infektionsschutzgesetz sieht bei einer durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Sieben-Tage-Inzidenz von unter 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (ohne Sonn- und Feiertage) Lockerungen bei Schulen und Kitas vor. Die Lockerungen treten laut § 28b Abs. 2 Infektionsschutzgesetz am übernächsten Tag in Kraft, nachdem für fünf Werktage in Folge der maßgebliche Schwellenwert unterschritten worden ist – dies ist in Stuttgart am Freitag, 21. Mai, der Fall.

Vor den Pfingstferien kein Präsenzunterricht an Schulen

Da die Pfingstferien am Samstag, 22. Mai, beginnen, hat sich die Stadt Stuttgart gemeinsam mit den geschäftsführenden Schulleitungen und dem Gesamtelternbeirat der Stuttgarter Schulen aus schulorganisatorischen Gründen darauf verständigt, dass die Schulen die vom Land eingeräumte Übergangsfrist in Anspruch nehmen und vor den Pfingstferien keine Rückkehr in den Wechselunterricht mehr erfolgen soll. Ausgenommen davon sind die geltenden Regelungen für die Abschlussklassen, die bestehende Notbetreuung in den Klassen 1 bis 7 sowie für die Sonderpädagogischen Beratungszentren (GENT und KMENT) und die Schulkindergärten mit diesem Förderschwerpunkt.

Kitas kehren in Normalbetrieb zurück

Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, sagte: „Bei den Kitas können wir schon am Freitag zum Normalbetrieb zurückkehren. Das ist eine wichtige Perspektive für die Kita-Kinder und deren Eltern. Bei den Schulen schaffen wir mit der Vereinbarung, dass vor den Pfingstferien keine Rückkehr in den Wechselunterricht erfolgen soll, frühzeitig Klarheit für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und das Schulpersonal.“

Click & Meet wieder erlaubt

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 150 an fünf aufeinander folgenden Werktagen darf der Einzelhandel wieder Click and Meet (Einkaufen mit vorheriger Terminvereinbarung) anbieten. Voraussetzung ist, dass die Kunden negativ getestet, von einer Corona-Infektion genesen oder gegen Corona geimpft sind. Außerdem muss eine Datenerhebung stattfinden. Click and Meet ist ebenfalls ab Freitag, 21. Mai, wieder erlaubt.

Prof. Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, erklärte: „Bei den Fallzahlen zeichnet sich ein positiver Trend ab. Das liegt ganz maßgeblich an dem umsichtigen Verhalten in den vergangenen Wochen. Aber: Die Inzidenzzahlen sind noch immer viel zu hoch. Jetzt gilt es dranzubleiben, sonst steigen die Zahlen wieder an.“

Weitere Infos und aktuelle Fallzahlen gibt es online unter  www.stuttgart.de/corona (Öffnet in einem neuen Tab).