Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Aktuelle Meldung

Temporäre Skulpturengalerie ab November vor dem StadtPalais

Die Skulpturen "König Wilhelm II. und seine Spitze" (1990) von Hermann-Christian Zimmerle, "Datenbank" (2019) von Erik Sturm und "S 21. Das Denkmal - Chronik einer grotesken Entgleisung" (2020) von Peter Lenk sind ab November bis Ende März vor dem StadtPalais zu sehen.

Die Fläche vor dem Stadtpalais verwandelt sich bis Ende März in eine temporäre Skulpturengalerie.

Das StadtPalais - Museum für Stuttgart begreift seit der Eröffnung des Hauses sein Außengelände auch als Ausstellungsraum, in dem Fragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diskutiert werden. Nachdem dort zusammen mit der Gruppe "umschichten" in den vergangenen Jahren "Stuttgart am Meer" im Museumsgarten nach der Bedeutung des Wassers für die Stadtentwicklung gefragt oder "Stuttgart im Schnee" sich mit einer verändernden Freizeitkultur beschäftigt hat, greift nun eine Skulpturengalerie wichtige Diskurse der Stuttgarter Stadtgesellschaft auf.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer: "Das StadtPalais - Museum für Stuttgart hat sich von Anfang an seine Außenfläche als musealen Ausstellungsraum für die Fragen, die Stuttgart beschäftigen, erschlossen und setzt diesen Weg mit der Skulpturengalerie nun konsequent fort. Denkmäler und Skulpturen im öffentlichen Raum stehen nicht allein für sich - mit ihnen verbinden sich gesellschaftliche Diskurse. Die gezeigten Skulpturen stehen auf jeweils unterschiedliche Art für solche Diskurse, greifen Kontroversen auf und regen dadurch zur Auseinandersetzung mit Stadtgeschichte an. Und darum geht es in unserem Stadtpalais."

Die temporäre Skulpturengalerie wird zum offenen Ausstellungsraum mit drei Arbeiten, die zum Nachdenken und Diskutieren über die Stadt anregen. Kulturamtsleiter Marc Gegenfurtner: "Der öffentliche Raum wird zunehmend zum Spannungsfeld. Die Werke vor dem Stadtpalais werden den öffentlichen Diskursraum sicherlich beleben. Der entstehende Dialog wird hoffentlich ein fruchtbarer und kann Zukunft mitzugestalten helfen."

Das StadtPalais selbst wird dabei zur Ausstellungsarchitektur. Es entsteht ein Ausstellungsraum unter freiem Himmel zwischen historischer Fassade und dem urbanen Panorama der Stadt. Während Erik Sturms "Datenbank" an ihrem Platz bleibt und die Statue "König Wilhelm II. und seine Spitze" von Hermann-Christian Zimmerle innerhalb des Museumsgarten einen neuen Platz bekommt, erweitert Peter Lenks "S 21. Das Denkmal - Chronik einer grotesken Entgleisung" einige Zeit den Stadtraumdiskurs. Die Skulptur nimmt die jüngere Geschichte in den Blick und weist in seiner satirischen Auseinandersetzung mit dem Stuttgarter Streitthema der letzten Jahrzehnte vielleicht auch einen Weg in die Zukunft. Museumdirektor Dr. Torben Giese: "Vielleicht verhilft uns eine satirische Arbeit zu S 21 wie die von Peter Lenk in Zukunft zu einem anderen Umgang mit Stuttgarts unbestritten wichtigstem Bauprojekt zu kommen."

Kultureinrichtung

StadtPalais - Museum für Stuttgart