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Landeshauptstadt Stuttgart

Aktuelle Meldung

Umfangreiche Fundgrube für historisch Interessierte

Das digitale Stadtlexikon veröffentlicht 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte – Von Königsbau bis Mineralbad Berg

Es gibt frischen Lesestoff für alle, die an Stuttgarts Geschichte interessiert sind: 20 neue Beiträge zur Stadtgeschichte stehen ab sofort im Digitalen Stadtlexikon zur Verfügung und können unter der Adresse www.stadtlexikon- stuttgart.de abgerufen werden.

Badespaß im Mineralbad Berg um 1910.

Das Digitale Stadtlexikon Stuttgart erfreut sich bei den Benutzerinnen und Benutzern seit seinem Start vor zwei Jahren großer Beliebtheit. Seine vielen Vorteile durfte es gerade in den letzten Monaten ausspielen, als Bibliotheken, Museen und Archive wegen der Corona-Krise geschlossen werden mussten. Das digitale Nachschlagewerk konnte hingegen problemlos, sicher und bequem online benutzt werden. Als digitales Angebot ist das Stadtlexikon kein statisches Projekt. Von Beginn an war es ein erklärtes Ziel, stetig zu wachsen und die Inhalte auszubauen.

Die Bandbreite der zusätzlichen Beiträge ist groß, die neuen Artikel stammen aus allen Bereichen der Gesellschaftsgeschichte. 
Der Bedeutung des Industriestandortes Stuttgart entsprechend, werden einige Firmen und ihre Gründer porträtiert, wie die Maschinenfabrik Kuhn oder der von den Nazis ins Exil vertriebene Textilfabrikant Moritz Moses Horkheimer. Heute kaum mehr vorstellbar ist, dass in der Hackstraße einmal Zigaretten produziert wurden. Das Gebäude der Zigarettenfabrik „Waldorf Astoria“ – nicht mit der Hotelkette zu verwechseln – existiert sogar noch heute. 

Auch andere Bauwerke, an denen wir mitunter täglich vorbeigehen, ohne ihre Geschichte zu kennen – sei es der Königsbau oder das Mineralbad Berg – haben nun einen Platz im Lexikon. Ebenso wie manche Bauten, die es nicht mehr gibt, obwohl sie einst für die Entwicklung der Stadt hochbedeutend waren, wie zum Beispiel die vielen Mühlen am Neckar.

Der Königsbau um das Jahr 1915.

Die Biographien einiger bekannter, aber auch weniger bekannter Persönlichkeiten der Stadtgeschichte, wie des Politikers Conrad Haußmann oder der Politikerin Anna Blos, sind ebenfalls hinzugekommen. Auch wichtige, nahezu vergessene Bürger Stuttgarts sind auf diesem Weg wieder präsent geworden, wie beispielsweise der kaum mehr bekannte Architekt Jakob David Holch. Mit den neuen Beiträgen, die ab sofort unter  www.stadtlexikon-stuttgart.de abgerufen werden können, ist die Arbeit selbstverständlich nicht abgeschlossen. Auch weiterhin arbeitet das Team des Stadtarchivs daran, neue Themenfelder zu erschließen und Lücken zu füllen. 

Zusätzlich werden in Kürze einige neue technische Features bereitgestellt, die die Recherchemöglichkeiten noch erweitern.

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