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Landeshauptstadt Stuttgart

Energie und Klimaschutz

Kommunale Wärmeplanung: Ihre Ideen und Vorschläge sind gefragt

Wie kann die Wärmeversorgung Stuttgarts bis 2035 klimaneutral werden? Dieser Frage geht die Stadt zusammen mit den Stadtwerken bei der Aufstellung der kommunalen Wärmeplanung nach. Das Ergebnis muss laut Klimaschutzgesetz des Landes bis zum 31. Dezember vorliegen.

Bei der kommunalen Wärmeplanung wird unter anderem ermittelt, welche Gebiete in Stuttgart sich für die Versorgung mit neuen Wärmenetzen – ähnlich dem bestehenden Fernwärmenetz – eignen und welche Gebäude voraussichtlich weiterhin mit eigenen Heizungen ausgestattet werden müssen. Die Wärmeplanung ist damit ein wichtiges Werkzeug für alle Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer für den Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeversorgung.

Aktuelle Infos zur kommunalen Wärmeplanung online

Der aktuelle Stand der Wärmeplanung wird ab dem 1. Oktober auf  www.stuttgart.de/waermewende veröffentlicht. Die Stadt möchte damit alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen über die bisherigen Arbeiten informieren und ihnen bis zum 31. Oktober die Möglichkeit geben, über die genannte Internetseite Hinweise und Vorschläge einzureichen. Die Beiträge fließen in den Schlussbericht der Wärmeplanung ein, der im Dezember 2023 beschlossen werden soll.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein Grundpfeiler der Energiewende und somit entscheidend für das Erreichen der Klimaneutralität und der energetischen Unabhängigkeit. Die Umsetzung dieser komplexen Aufgabe kann nur gemeinsam gelingen.

Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion

Am Donnerstag, 5. Oktober, wird der Stand der kommunalen Wärmeplanung in einer Informationsveranstaltung unter Leitung von Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, vorgestellt. Dabei werden sowohl die Vorgehensweise als auch die bisherigen Ergebnisse erläutert. Nach den Vorträgen werden Vertreter von Stadt, Stadtwerken, Energieberatungszentrum, EnBW sowie Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg bei einer Podiumsdiskussion auf Notwendigkeit, Nutzen und weitere Schritte der Wärmeplanung in Stuttgart eingehen. Publikumsfragen zur Strategie der Stadt werden ebenfalls beantwortet. Auf spezifische Fragestellungen zu Einzelgebäuden kann in diesem Rahmen jedoch nicht eingegangen werden.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Stuttgarter Rathaus und dauert voraussichtlich zwei Stunden. Einlass ab 17.45 Uhr. Wegen der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen wird um Anmeldung unter Telefon 216-88088 oder per E-Mail an  waermeplanungstuttgartde gebeten. Unter  www.stuttgart.de/waermewende ist auch eine  Online-Teilnahme (Öffnet in einem neuen Tab) möglich. Dafür ist keine Anmeldung erforderlich. Fragen des Online-Publikums werden ebenfalls berücksichtigt. Eine Videoaufzeichnung wird im Anschluss an die Veranstaltung unter  www.stuttgart.de/waermewende abrufbar sein.

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Bildnachweise

  • Leif Piechowski/Stadt Stuttgart
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