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Landeshauptstadt Stuttgart

Veranstaltung

Katholikentag in Stuttgart

Vom 25. bis 29. Mai ist Stuttgart Schauplatz des 102. Katholikentags. Auf dem Programm stehen mehr als 1.500 Veranstaltungen, bei denen Besucherinnen und Besucher ins Gespräch kommen, gemeinsam beten, singen und Themen aus Kirche und Gesellschaft diskutieren.

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Am 27. Mai war Bundeskanzler Olaf Scholz im Rahmen des 102. Katholikentags zu Gast in Stuttgart. Bei seinem Besuch hat sich Scholz im Festraum des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.
Oberbürgermeister Frank Nopper und Bundeskanzler Olaf Scholz in der Repräsentationsetage des Rathauses.
Beim Rundgang auf dem Katholikentag in Stuttgart sprachen Bundeskanzler Olaf Scholz und Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper mit Bischof Dr. Bohdan Dzyurakh C.Ss.R., Apostolischer Exarch der katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien.
Am Freitagvormittag äußerte sich Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Podiumsdiskussion „Zeitenwende und Zusammenhalt“ auf dem 102. Katholikentag auch zum Thema Waffenlieferungen an die Ukraine: „Wir haben uns entschieden, dem Opfer dieses Angriffskrieges beizuspringen, damit Unrecht nicht über Recht triumphiert, damit rohe Gewalt sich nicht durchsetzt als Mittel der Politik. Frieden entsteht nicht durch gewaltsame Unterwerfung; Gerechtigkeit ist die Voraussetzung für den Frieden.“
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seine Frau begrüßen Bundeskanzler Olaf Scholz bei seiner Ankunft in Stuttgart.
Bei dem Projekt "Missa Jazz" mit Stuttgarts tschechischer Partnerstadt Brünn wurde ein Oratorium mit Chor und Bigband geboten.
Bei der Veranstaltung "Missa Jazz" begrüßten Bürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann und der Erste Bürgermeister von Stuttgarts Partnerstadt Brünn, Petr Hladík, die Zuschauerinnen und Zuschauer.
Am Donnerstagabend gab es auf der Bühne auf dem Marktplatz eine ganz besondere Form der Messe.
"Ich hänge wie ein Terrier an Ihrem Hosenbein. Sie werden mich beim Thema Altenpflege nicht loswerden!", versicherte Stadtdekan Christian Hermes dem Stuttgarter Oberbürgermeister engagiert und offen beim Talk auf dem Schillerplatz. OB Nopper hatte zuvor den Wunsch geäußert, dass Stadt und Kirche in Sachen Pflegenotstand gemeinsam aktiv werden sollten. Das zweite Thema, das Hermes bekräftigte: "Religionen sollen dazu beitragen, dass Gesellschaft funktioniert. Wir müssen alle Kräfte bündeln. Die Vielfalt braucht viel Dialog."
"In einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen vereinsamen, in einer Gesellschaft, in der die Meinungen und Positionen immer weiter auseinander driften, muss man unbedingt Gemeinsamkeit stiften – sonst funktioniert sie nicht mehr. Das ist gemeinsamer Auftrag der Kirchen und der Kommunen. Das wird eine riesige Herausforderung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Eine Gesellschaft funktioniert nicht, wenn jeder das macht, was er will, was ihm einfach passt. Man braucht einen gemeinsamen Kompass oder jemanden wie den Stadtdekan Dr. Hermes", so OB Nopper auf dem Schillerplatz.
Viele Helferinnen und Helfer sind beim 102. Katholikentag in Stuttgart im Einsatz.
Die Veranstaltungen des 102. Katholikentags finden an unterschiedlichen Plätzen in der Stuttgarter Innenstadt statt. Auch auf dem Marktplatz gibt es Programm.
Beim Katholikentag in Stuttgart sind auch Kritiker der Katholischen Kirche zu sehen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Rundgang auf dem Schlossplatz im Gespräch mit Oberbürgermeister Frank Nopper und seiner Frau.
Gemeinsames Singen am zweiten Tag des Katholikentags in Stuttgart.
Beim Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt (v.l.n.r.): Landtagspräsidentin Muhterem Aras, Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seine Frau Gudrun, Justizministerin Marion Gentges.
9.000 Menschen kamen laut Veranstalter am Donnerstagvormittag zum Gottesdienst an Christi Himmelfahrt auf den Schlossplatz.
Beim „Abend der Begegnung“ am Mittwoch, 25. Mai 2022, wurde neben dem gastgebenden Bistum Rottenburg-Stuttgart auch die Vielfalt der katholischen Gemeinden in der Stuttgarter Innenstadt präsentiert.
In seiner Rede zur Eröffnung des Katholikentags sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch über den Krieg in der Ukraine: „Der brutale völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine entsetzt und erschüttert uns. Wir fühlen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Herr Putin, beenden Sie das Leid und die Zerstörung in der Ukraine! Herr Putin, ziehen Sie Ihre Truppen zurück! Und verweigern Sie nicht das direkte Gespräch mit Präsident Selenskyi. Das Sterben in der Ukraine muss ein Ende haben!“. Für seine klaren Worte erntete Steinmeier großen Applaus.
Laut Veranstalter nahmen 6.000 Menschen an der Eröffnungsfeier des Katholikentags im Oberen Schlossgarten teil.
Ein Zeichen für Frieden: Bei der Eröffnungsfeier zum Katholikentag in Stuttgart sangen die Zuschauerinnen und Zuschauer den Kanon „Dona nobis pacem“ und schwenkten blau-gelbe Schals über ihren Köpfen.
Bei der Eröffnungsfeier des Katholikentags im Oberen Schlossgarten kamen zahlreiche Menschen zusammen. Es wurde auch gesungen und für Frieden in der Ukraine gebetet.
Oberbürgermeister Frank Nopper und seine Frau Gudrun mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Eröffnung des 102. Katholikentags in Stuttgart.
Bei der Eröffnungsfeier des Katholikentags in Stuttgart (v.l.n.r.): Bischof Dr. Gebhard Fürst, Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seine Frau Gudrun.
Das Leitwort „leben teilen“ und die blau-gelben Schals als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine sind beim 102. Katholikentag allgegenwärtig. So auch bei Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seiner Frau Gudrun, hier im Gespräch mit Dr. Gebhard Fürst, Bischof der gastgebenden Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Freuen sich über die Eröffnung des Katholikentags (v.l.n.r.): Bischof Dr. Georg Bätzing, Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, Nuntius Eterovic, Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Bischof Dr. Gebhard Fürst, Frank Otfried July, Landesbischof Evangelischen Landeskirche. „Vielfalt und Toleranz, Diskurs und Respekt, Aktualität und Nachdenklichkeit – das ist die Mischung, die den Katholikentag ausmacht. Und das ist die Mischung, die eine freiheitliche und vielfältige Gesellschaft braucht. Deshalb sind Kirchen- und Katholikentage so wichtig für uns alle“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Empfang im Neuen Schloss, zu dem die Landesregierung gemeinsam mit der Stadt Stuttgart anlässlich des 102. Deutschen Katholikentags geladen hatte.
„Das Motto des 102. Katholikentags ‚leben teilen‘ fordert uns auf, Verantwortung zu übernehmen und Gerechtigkeit möglich zu machen, nicht nur in unserer eigenen Lebenswelt, sondern auch in anderen Teilen der Welt. Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine soll auch ein Zeichen gesetzt werden, dass nicht die Macht des Stärkeren gilt. Gerne haben meine Frau Gudrun und ich an der Eröffnungsveranstaltung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp teilgenommen. Ich wünsche allen Beteiligten des Katholikentages friedliche und inspirierende Tage in unserer schönen Stadt!“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper in seinem Grußwort beim Empfang im Neuen Schloss.
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper begrüßte die Gäste beim Empfang zum Katholikentag in Stuttgart. Hier mit Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. „Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir unseren Lebensstil ändern – unseren alten gewohnten Lebensstil. Wenn wir Gerechtigkeit für alle Menschen fordern, dann müssen wir uns eingestehen, dass das nicht geht ohne Teilen – Teilen als Verzicht zu verstehen“, sagte Irme Stetter-Karp bei der Eröffnungsfeier des 102. Katholikentags.
Bischof Gebhard Fürst im Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper und seiner Frau Gudrun. „Ich habe die Sorge, dass sich die Interessen während des Kriegs in der Ukraine immer mehr aufspalten. Deshalb müssen wir alle zusammenstehen. Ich bin schon erschüttert, dass von einem christlichen Oberhaupt sogar Sympathie für den Krieg erklärt wird“, sagte Bischof Gebhard Fürst in seinem Grußwort beim Empfang im Neuen Schloss.
In der Stuttgarter Innenstadt verleiht der Katholikentag Flügel.
Das Leitwort des Katholikentags 2022 ist „leben teilen“. Damit wollen die Veranstalter Teilen als Grundhaltung christlicher Weltverantwortung in den Mittelpunkt des Katholikentags zu rücken.
Die mehr als 1.500 Veranstaltungen sind auf verschiedene Orte im Stadtgebiet verteilt.
Vom 25. bis 29. Mai 2022 findet in Stuttgart der 102. Katholikentag statt.

Für das Großereignis rechnen die Veranstalter mit mehr als 25.000 Besucherinnen und Besucher in der Landeshauptstadt, darunter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Erwartet werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz und der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Zugesagt haben auch die „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer und der Arzt und Wissenschaftsjournalist Dr. Eckart von Hirschhausen. Geladen sind zudem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter anderer Religionsgemeinschaften.

Auf dem Katholikentagsprogramm von Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper steht neben der Eröffnung am Mittwoch, 25. Mai um 17.30 Uhr unter anderem der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, der Besuch der „Kirchenmeile“ auf dem Schlossplatz und eine Podiumsdiskussion mit Stadtdekan Christian Hermes. Sie sprechen am Donnerstag, 26. Mai ab 14.30 Uhr auf dem Schillerplatz über „Kirche in der Stadt – Herausforderungen für Kirche und Kommune gemeinsam erkennen und angehen“. 

Am Donnerstagabend um 20.00 Uhr findet auf dem Marktplatz das gemeinsam mit Stuttgarts tschechischer Partnerstadt Brünn veranstaltete Konzert „Missa Jazz“ statt.

Hunderte Veranstaltungen im Stadtgebiet

Plakat zum 102. Katholikentag mit dem Leitwort „leben teilen“

Das Leitwort des 102. Katholikentags lautet „leben teilen“. In den zahlreichen Veranstaltungen werden unter anderem die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, die gesellschaftlichen Veränderungen nach zwei Jahren Pandemie, der Missbrauchsskandal und die Kirchenreform thematisiert.

Begleitet wird der Katholikentag von mehr als 200 kulturellen Veranstaltungen, darunter Konzerten, Kino, Tanz, Kunst und Literatur. Die Veranstaltungen finden im Stadtgebiet an verschiedenen Orten statt.

Der Katholikentag wird alle zwei Jahre vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken veranstaltet. Das Budget für einen Katholikentag speist sich aus drei Töpfen: aus Eigenmitteln, aus Mitteln der Kirche und der öffentlichen Hand. Neben Bund und Land beteiligt sich auch die Stadt an der Finanzierung.

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