Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Gelungene Altbausanierung

Ein Haus mit Charme und Weitblick

Neu bauen oder ein altes Haus kaufen und renovieren? Eine junge Familie hat sich für letzteres entschieden und ein altes Haus in Stuttgart-Rohracker komplett saniert. Dafür gab es Fördermittel der KfW-Bank und der Stadt Stuttgart.

Moderner Wohnkomfort mit Blick ins Grüne: Mithilfe von Fördermitteln konnte sich eine Familie in Stuttgart‐Rohracker diesen Traum erfüllen.

Von den Wänden blätterte der Putz ab, die Fenster waren klein, die Räume dunkel: Als Familie Schröter das Haus in Rohracker zum ersten Mal sah, war sie alles andere als überzeugt. „Viele haben uns davon abgeraten, so ein altes Haus zu kaufen“, berichtet die Hausbesitzerin. Auch die Lage am Hang war nicht einfach, im Garten gab es keine ebenen Flächen. Doch die Zweifel sind schon lange verschwunden. Wenn die zweifache Mutter heute von ihrem Haus erzählt, gerät sie ins Schwärmen. „Der Blick Richtung Wald ist toll, und wir sind trotzdem in 20 Minuten in der Stadtmitte.“

Ein Jahr lang haben sie dafür gearbeitet – im Hinblick auf das Ergebnis eine kurze Zeit. Eine Architektin hat die Familie dabei unterstützt. „Sie hat von Anfang an das Potenzial des Gebäudes gesehen.“ Zunächst wurde das Haus in den Rohbauzustand zurückversetzt. Im Erdgeschoss wurden Wände entfernt, sodass aus mehreren kleinen Zimmern ein großzügiger Wohnraum mit Essbereich und Küche entstanden ist. Im ersten Stock befinden sich Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad. Der ehemalige Dachboden wurde ausgebaut und bietet jetzt Platz für Gästezimmer und Büro. An das alte Haus erinnert die Wendeltreppe aus Holz. Und auch Fensterläden zieren wie früher die Fassade.

Diese wurde komplett gedämmt, sodass das Haus jetzt einen Energiestandard hat, der einem Neubau entspricht. Für Wärme sorgen eine Fußbodenheizung, die mit Erdgas betrieben wird, und eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach. Die alten Einzelöfen wurden außer Betrieb genommen. Dank dieser Maßnahmen konnte Familie Schröter Fördermittel der KfW-Bank als Effizienzhaus 100 nutzen. Von der Stadt Stuttgart gab es außerdem einen Zuschuss über das Energiesparprogramm (ESP), insgesamt rund 25.000 Euro.

Auf 150 Quadratmetern Fläche hat die inzwischen vierköpfige Familie viel Platz. Sogar Ballspielen im Garten ist möglich. Denn in den Hang hat die Familie eine Garage gebaut, der Garten mit Terrasse liegt ebenerdig darüber. „Es hat sich gelohnt“, sagt die Hausbesitzerin voller Überzeugung. „Und es war vor allem nachhaltiger, als wenn wir uns ein neues Haus gebaut hätten. Wir würden uns wieder so entscheiden.“

Sie wollen auch sanieren?

Die Stadt Stuttgart bezuschusst energetische Sanierungen in Wohngebäuden. Wer sein Haus komplett saniert und damit einen KfW‐Effizienzhaus‐Standard erreicht, kann bis zu 25 Prozent Zuschuss erhalten.

Auch für einzelne Verbesserungen wie Fassadendämmung, Dachdämmung, Fenstertausch, den Einbau einer ökologischen Heizung oder thermische Solaranlagen gibt es Zuschüsse. Zusätzliche Gelder gibt es, wenn ökologische, zertifizierte Dämmstoffe oder Holz- bzw. Holz-Alu-Fenster verwendet werden.

 Hier finden Sie eine Übersicht der Förderprogramme und weitere Inormationen. Die Erstberatung und technische Vorprüfung der Maßnahmen erfolgt durch das Energieberatungszentrum Stuttgart. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin im  Energieberatungszentrum Stuttgart (Öffnet in einem neuen Tab) (EBZ).

Adressen

Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ)

Das könnte Sie auch interessieren

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Familie Schröter
  • Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ)
  • Andrey Danilovich @istockphoto.com
  • LHS