StadtPalais - Museum für Stuttgart

Das StadtPalais-Museum für Stuttgart war als "Wilhelmspalais" Schauplatz wichtiger Phasen der Stuttgarter Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Es enthält eine stadtgeschichtliche Ausstellung und dient als Zentrum des urbanen Diskurses.

Stadtpalais, mit neuem Schriftzug (April 2018) (Großansicht)VergrößernStadtpalais. Foto: Stadtpalais / die arge lolaStadtpalais. Foto: Stadtpalais / die arge lola


Öffnungszeiten

Di, Mi, Do, Fr, Sa, So 10:00 - 18:00
Die Museumsbar »drinnen & draußen« ist dienstags bis sonntags von 10 bis 22 Uhr geöffnet.


Zweigmuseen

Das StadtPalais - Museum für Stuttgart ist das Zentrum der Museumsfamilie, die von Museum für Stuttgart, einer Abteilung des Kulturamts, betrieben wird.


Geschichte

Der Prachtbau am Charlottenplatz, Wohnsitz des letzten württembergischen Königs, Wilhelm II., entstand 1834 bis 1840 . Der Hofbaumeister Giovanni Salucci errichtete das Palais im Auftrag von König Wilhelm I. für dessen Töchter Marie und Sophie in klassizistischen Stilformen. Die Inneneinrichtung gestaltete Karl Ludwig von Zanth 1840.

Bis zur November-Revolution 1918 diente das Wilhelmspalais als Wohnsitz von König Wilhelm II. Anschließend hat es die Stadt als Ausstellungsgebäude genutzt.

Das Wilhelmspalais wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört, jedoch zwischen 1961 und 1965 von Wilhelm Tidje im Innern modern wiederaufgebaut.

Zunächst beherberte es die Stadtbücherei Stuttgart, die im Oktober 2011 in das neu errichtete Gebäude der Stadtbibliothek an den Mailänder Platz umzog. Nun sollte es ein neu zu gründendes Stadtmuseum beherbergen.

Der Umbau wurde im Herbst 2013 von einer Arbeitsgemeinschaft der Stuttgarter Büros Lederer - Ragnarsdóttir - Oei Architekten und  Jangled Nerves Museumsgestaltung durchgeführt.

Mit der Wiedereröffnung am 14. April 2018 als "StadtPalais - Museum für Stuttgart" nimmt es eine wichtige Position im städtischen Diskurs über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein.

 
 

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