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Landeshauptstadt Stuttgart

Musik / Jazz / Aufführung

Jorja Smith & Celeste & Suzanne Vega

14. Juli 202218:30Uhr22:00Uhr

Konzert mit Jorja Smith, Celeste und Suzanne Vega auf dem Schlossplatz Stuttgart - im Rahmen der jazzopen stuttgart 2022.

Schlossplatz

Jorja Smith ist mit Nichten eine Unbekannte in der Weltkulturszene. Die in Walsall, England geborene Sängerin und Songwriterin startete 2016 mit ihrer Debütsingle Blue Lights durch. Bereits zwei Jahre später arbeitete Sie am Soundtrack zu Black Panther mit. Dieser steile Aufstieg der Künstlerin wurde von diversen BRIT Award- sowie Grammy-Nominierungen begleitet. 2021 veröffentlichte sie die EP Be Right Back der auf dem großartigen Erfolg ihrer 2019 erschienen Hitsingle Be Honest aufbaut. Diesen immensen Karriereweg, den Jorja Smith in der kurzen Zeit zurückgelegt hat, weckte die gesamten Musikszene auf. So arbeitete Sie bereits mit Weltstars wie Drake und Kendrick Lamar. Dabei startete die Britin ganz klein und erarbeitete sich den Ruhm selbst. Sie fängt früh an, Klavier zu spielen und der Einfluss des jamaikanischen Vaters, der ihr durch seinen eigenen musikalischen Lebensweg Reggae und Soul nahebrachte, ist bis heute in ihrer Musik klar zu erkennen. Dabei entwickelt sie selbst eine ganz neue Musikart, in der sie die Einflüsse ihres Vaters mit modernen musikalischen Strömungen aus Genres wie etwa R&B und Grime vermischt. Nach und nach baute Smith ihre Karriere auf, veröffentlicht ihre ersten Songs selbst und als sie nach ihrer Schulzeit in die britische Hauptstadt zieht, jobbte sie nebenher in einem Starbucks-Café. Knapp zwei Jahre nach Blue Lights erreicht Jorja dann einen bemerkenswerten Meilenstein. Sie erhält 2018 den BRIT Award, der die Britin auf eine Ebene mit Adele, Ellie Goulding, Jessie J und Sam Smith hebt. Auf ein zweites Album lässt die Britin ihre Fans noch warten. Einen kleinen Vorgeschmack konnte man allerdings bereits im Frühjahr 2021 in Form ihrer EP Be Right Back genießen.

Wenn die Stimme der Londonerin erklingt, hüllt sie den Raum in eine gewisse Leichtigkeit. Scheinbar unbemüht fällt es der 24-Jährigen leicht, komplexe Geschichten mit ihrer Stimme gesanglich zu erzählen. Oft wird Sie mit den Gesangslegenden von früher und heute verglichen. Amy, Etta, Ella, Otis. Aber auch Aretha Franklin, die sie maßgeblich beeinflusst hat und immer noch tut. Ungeachtet dessen erscheint Celestes Gesang aber auch zeit- und raumlos und dennoch immer als etwas Notwendiges. Geboren wurde Celeste eigentlich in Los Angeles. Im Alter von drei Jahren zog sie mit Ihrer Mutter nach Dagenham im Osten Londons zu ihren Großeltern. Celestes Großvater war es, der ihr die Musik von Aretha Franklin und Ella Fitzgerald zeigte. In ihrem sechsten Lebensjahr zog sie dann mit Ihrer Mutter nach Brighton. Dort begeisterte sie sich dann für Kirchenmusik, obwohl sie eigentlich nicht religiös war. Ihre musikalische Karriere begann Celeste ganz bescheiden damit, dass sie ihre eigenen Songs einfach selbst veröffentlichte. Über die Plattform BBC Music Introducing gelang es ihr, die Aufmerksamkeit der BBC Radio 1 DJs auf sich zu ziehen. 2015 arbeitete sie dann bereits mit dem Weltstar Avicii an dem Song Touch Me. Ihre offizielle Debütsingle veröffentlichte die musikalische Ausnahmesängerin im Oktober 2016 unter dem Titel Daydreaming. Von da an ging es mit der Karriere der jungen Musikerin durch die Decke. Neben einem BBC Music Award 2019 gewann sie auch einen BRIT Award im Jahr darauf. 2020 sollte auch gleichzeitig ihr Jahr werden und obwohl die Covid-19-Pandemie die Welt und besonders die Musikbranche in den Klauen hielt, ließ sich Celeste nicht von ihrem Streben nach Erfolg abbringen. So entstand das Album Not Your Muse in Zeiten der globalen Krise, das Anfang 2021 veröffentlicht wurde und der Britin unter anderem eine Mercury-Nominierung einbrachte. Im selben Jahr wurde Celeste sowohl für einen Golden Globe wie auch einen Oscar nominiert.

Suzanne Vega wird in Santa Monica, Kalifornien, geboren, wächst aber in Spanish Harlem und der Upper West Side von New York City auf. Sie wird von ihrer Mutter, einer Computersystemanalytikerin, und ihrem Stiefvater, dem puertoricanischen Schriftsteller Edgardo Vega Yunqué, beeinflusst. Zu Hause erklingt eine berauschende Mischung aus multikultureller Musik: Motown, Bossa Nova, Jazz und Folk. Mit 11 Jahren nimmt sie eine Gitarre in die Hand, und als Teenager beginnt sie, Lieder zu schreiben. Nachdem sie 1979 ein Konzert von Lou Reed besucht, beginnt sie, ihre wahre künstlerische Stimme und ihre unverwechselbare Vision für zeitgenössischen Folk zu finden. Schon bald singt sie mit akustischer Gitarre Folk- oder Neo-Folk-Songs in legendären Veranstaltungsorten wie The Bottom Line und Folk City - das Publikum ist begeistert. So wird Vega zu einer der führenden Persönlichkeiten des Folk-Revivals der frühen 1980er Jahre. Seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten, von der Kritik hochgelobten Debütalbums im Jahr 1985 gibt sie ausverkaufte Konzerte in vielen der bekanntesten Veranstaltungsorte der Welt. Vegas unverwechselbare, "klare, unerschütterliche Stimme" (Rolling Stone) ist bekannt für Darbietungen, die tiefe Emotionen vermitteln. Im September 2020 veröffentlicht Suzanne Vega, die weithin als eine der führenden Songwriterinnen ihrer Generation gilt, ihr aktuelles Album An Evening of New York Songs and Stories. Hier wird Vega von dem langjährigen Gitarristen und musikalischen Leiter Gerry Leonard, dem Bassisten Jeff Allen und dem Keyboarder Jamie Edwards unterstützt. Das von Leonard produzierte, von Grammy-Preisträger Kevin Killen abgemischte und von Grammy-Preisträger Bob Ludwig gemasterte Album wurde Anfang 2019 aufgenommen und enthält bekannte Songs wie Luka und Tom's Diner sowie tiefgehende Stücke aus Vegas Katalog, darunter Frank and Ava und Ludlow Street.

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