Historisches Foto des Weissenhofmuseum (copyright: DaimlerChrysler)

Weissenhofmuseum

Das Doppelhaus von Le Corbusier, einem der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, macht die ästhetischen, sozialen und technischen Umbrüche der Moderne deutlich. Nach einer umfassenden Instandsetzung der Innenräume, der Fassaden und des Gartens steht das Gebäude zur Besichtigung offen. Der Rundgang führt die Besucher durch zwei Haushälften mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Haus 1: Informationszentrum
In der linken Haushälfte, deren Grundriss seit den 1930er Jahren tiefgreifend verändert wurde, informiert eine Ausstellung über die Entstehung und Geschichte der Weissenhofsiedlung. Die Museumseinrichtung entstand dabei als "Echo" auf den ursprünglichen Grundriss, ohne die Spuren baulicher Veränderungen zu verwischen.

Haus 3: Begehbares Exponat
Die rechte Haushälfte orientiert sich an der Zeit von 1927, als die Werkbundausstellung auf dem Weissenhof eröffnet wurde: Die Raumaufteilung Le Corbusiers, die Farbgebung und ein Teil der Einrichtung konnte wiederhergestellt werden. Der Besucher erlebt so eine Momentaufnahme der damaligen Ausstellung.