Birkach

Birkach gehört zu den kleinsten der Stuttgarter Bezirke, wurde am 1. April 1942 eingemeindet und wird seit 1946 in Personalunion mit Plieningen verwaltet. In dem gemütlichen Fildervorort merkt man noch nichts vom Trubel der nahe gelegenen Großstadt und kann die idyllische, ruhige Lage genießen.

Geschichte

In Birkach schaut man auf eine lange Geschichte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1140. 150 Jahre später wurde Birkach an das Kloster Bebenhausen verkauft. Im 18. Jahrhundert gründete ein Birkacher Pfarrer die erste Industrieschule Württembergs, in der Kinder den Umgang mit dem Spinnrad lernten. Von dieser Schule ausgehend gab es im 19. Jahrhundert in Birkach zwar zahlreiche Weber, die Industrialisierung konnte in dem kleinen Dorf aber kaum Fuß fassen.

Die evangelische Dorfkirche ließ der katholische Herzog Carl Eugen 1779 für seine protestantische Gattin Franziska von Hohenheim errichten. Zu dieser Zeit war Birkach noch ein Straßendorf mit der Alten Dorfstraße als Zentrum. Im 20. Jahrhundert konnte der Ort seine Einwohnerzahl schnell verdoppeln und vergrößerte sich durch umfangreiche Neubauten.

Wappen Birkach

Birkach heute

Der Bezirk Birkach gilt als besonders familienfreundlich. Neben zahlreichen Kinderspielplätzen gibt es hier auch eine Jugendfarm. Während der Erweiterung Birkachs entstand auch der Stadtteil Schönberg. Der Wohnplatz Kleinhohenheim war früher königliches Gestüt für Rindviehzucht. Heute ist dieses Gebiet an die Universität Hohenheim verpachtet, die es bewirtschaftet.

ruhige Straße mit einem rosa Haus mit kleinem Türmchen auf dem First (Großansicht) (Großansicht)Vergrößern
Alte Dorfstraße mit dem Alten Rathaus (rechts). Foto: Stadt Stuttgart

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