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Call a Bike: Räder rund um die Uhr

Rund 400 Mietfahrräder der Bahn-Tochter DB Rent stehen in Stuttgart für all jene bereit, die in der Stadt auf Pedalen vorankommen wollen. Neben den normalen Call a Bike-Rädern können auch Pedelecs ausgeliehen werden. Über die ganze Innenstadt, Bad Cannstatt und an ausgewählten Orten in den Hanglagen Stuttgarts sind " Call a Bike "-Standorte verteilt. Dort können die Bikes entliehen und wieder eingechecked werden. Entliehen wird per Anruf mit dem Handy.

44 Standorte in Stuttgart

Die silbergrauen Fahrräder mit dem roten Emblem der Deutschen Bahn und der Aufschrift " Call a Bike" sind kaum zu übersehen. Die 44 Leihstationen befinden sich an Punkten, die für den Radverkehr relevant sind: An Übergängen zu öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Nähe von Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten oder anderen wichtigen Orten. Auch gestalterische und sicherheitsrelevante Kriterien spielten bei der Planung eine Rolle.

DB-Mietfahrräder am HauptbahnhofVergrößernFoto: RudelFoto: Rudel

Radeln unter Strom

So schön der Stuttgarter Kessel auch ist: Für Radfahrer kann der Weg durch die Stadt ganz schön anstrengend sein. Wem das Erklimmen der Hanglagen mit dem Drahtesel zu beschwerlich ist, kann seit Herbst 2011 umsteigen - auf eines von 100 Pedelecs. "Pedelec", das steht für "Pedal Electric Cycle". Ein kleiner Elektromotor hilft der eigenen Muskelkraft auf die Sprünge und das Radeln wird einfacher.
 

Vor der Fahrt: Registrieren

Vor dem ersten Ausleihen eines Rades steht die Anmeldung beim " Call a Bike" Service. Dabei müssen auch die Kreditkarten- bzw. Kontodaten fürs Abbuchen der anfallenden Gebühren übermittelt werden.
Die Anmeldung ist per Internet und auch telefonisch oder direkt an der Leihstation möglich (Service-Hotline: 0700-05 22 55 22, ab 6,2 Ct/Min).
12 Euro Startgebühr werden einmalig abgebucht, davon werden 7,50 Euro direkt auf dem Kundenkonto als Fahrtguthaben eingerichtet. Bei telefonischer Anmeldung beträgt das Fahrtguthaben 2,50 Euro.

Ausleihen per Telefonanruf

Das Entleihen der Räder an den Stationen ist einfach. Ein Mobiltelefon und die Kundennummer sollten immer zur Hand sein. Auf dem Schloss jedes " CallBikes" ist auf einem elektronischen Anzeigefeld eine Telefonnummer zu finden. Die gilt es anzurufen (Ortsgespräch). Am Telefon erfährt man den Öffnungscode, der zusammen mit der Kundennummer ins Display am Fahrradschloss eingegeben wird. Wer bei der Anmeldung seine Handynummer hinterlegt, muss seine Kundennummer beim Leihen nicht mehr parat haben.

Nun lässt sich das Schloss entriegeln, die Fahrt kann beginnen. Zwischendurch Halt machen ist kein Problem: Zur Unterbrechung der Fahrt muss das Rad verriegelt und später wieder entriegelt werden, der Öffnungscode bleibt bestehen.

Ob ein Pedelec geladen ist, erkennt man an der Ladestation. Grünes Licht bedeutet geladen, rotes Licht zeigt, dass das Rad im Ladevorgang ist.

Wichtig:

Nach vollendeter Fahrt muss das Mietrad wieder an einer " Call a Bike" - Station abgestellt werden! (In anderen Städten gelten andere Regelungen). Vergessen Sie also nicht, sich auf der Übersichtskarte gleich die Leihstation zu merken, die dem Ziel am nächsten liegt. Mit einem erneuten Handy-Anruf wird das Fahrrad wieder abgemeldet. Bitte beachten Sie, dass Sie die Elektro-Räder an einem für Pedelecs gekennzeichneten Stellplatz anschließen.

Kosten

Die erste halbe Stunde ist frei, danach fallen pro Minute Kosten in Höhe von 8 Cent an.
Es ist auch möglich, Bikes tage- oder wochenweise zu buchen. Der Preis für 24 Stunden liegt bei 15 Euro, BahnCard-Kunden zahlen nur 9 Euro. Wer das Rad eine ganze Woche mieten möchte, zahlt 60 Euro. Für BahnCard-Kunden kostet die Woche nur 45 Euro.
Für Pedelecs gelten andere Preise, je nachdem, welcher Tarif gewählt wird.

Tipp:

Drucken Sie sich das " Call a Bike" Informationsblatt und das "Infoblatt zu den "eCall a Bikes" aus und nehmen Sie sie beim ersten Mal Entleihen mit. Darauf sind alle Schritte einfach beschrieben und auf einer Karte die Leihstationen verzeichnet.
 

Weitere Informationen

Allgemeine Informationen für Stuttgarter Radler
  • der Anteil der Fahrradfahrer am Verkehr in Stuttgart beträgt 8 Prozent und soll auf 20 Prozent gesteigert werden.
  • tiefster Punkt Stuttgarts: 207 m über N.N. (Hofener Wehr), höchster Punkt Stuttgarts: 549 m über N.N. (im Bernhartswald nördlich des Autobahnkreuzes Stuttgart-Vaihingen)

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