Stuttgart auf dem Weg zu einer gesunden Stadt

Gesundheit wird von vielen als das wichtigste Gut angesehen - dies ist nicht nur die Meinung zahlreicher Einwohnerinnen und Einwohner, sonder es ist auch Thema in Betrieben, Verwaltungen, Vereinen und anderen Institutionen in der Stadt. Deshalb ist Stuttgart seit 1998 Mitglied im Deutschen Gesunde-Städte-Netzwerk und ist dort Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendgesundheit. Außerdem ist das Klinikum Stuttgart Mitglied im Netzwerk gesundheitsfördernder Krankenhäuser.

Doch damit allein ist es nicht getan. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die nicht nur das Gesundheitswesen, sondern alle Lebensbereiche und damit die ganze Stadt betreffen. Vor allem chronische Erkrankungen wie z. B. Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind hier von großer Bedeutung. Da sie oft mit unserer Lebensweise zusammenhängen, haben wir große Einflussmöglichkeiten auf die Entstehung und Behandlung dieser Erkrankungen. Außerdem wird uns der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf Gesundheit und Krankheit vor große Aufgaben stellen. Daneben bleibt die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, also das gesunde Aufwachsen, nach wie vor ein zentrales Anliegen.

Gesunde-Städte-Netzwerk

Der Stuttgarter Gemeinderat beschloss am 2. Juli 1998, dem "Gesunde-Städte-Netzwerk" der Bundesrepublik Deutschland beizutreten. Es wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO angeregt. Ihm gehören inzwischen 73 deutsche Kommunen, darunter Hamburg, München, Frankfurt, Heidelberg und andere, mit insgesamt 14 Millionen Einwohnern an. Mit ihrem Beitritt will die Stadt Stuttgart

  • mithelfen, gesündere Lebensbedingungen zu entwickeln
  • die Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität zum Maßstab aller Entscheidungen machen
  • Institutionen und Organisationen vernetzen
  • Einwohnerinnen und Einwohner an Entscheidungsprozessen beteiligen

 

Schlagwörter