Der Stuttgarter Gemeinderat beschloss deshalb am 2. Juli 1998, dem "Gesunde-Städte-Netzwerk" der Bundesrepublik Deutschland beizutreten. Es wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO angeregt. Ihm gehören inzwischen 63 deutsche Kommunen, darunter Hamburg, München, Frankfurt, Heidelberg und andere, mit insgesamt 13 Millionen Einwohnern an. Mit ihrem Beitritt will die Stadt Stuttgart
Die Landeshauptstadt Stuttgart ist mit 590.000 Einwohnern die Metropole in einem Siedlungs- und Ballungszentrum von über drei Millionen Menschen. Für die Arbeit am Projekt "Gesunde Stadt" hat Stuttgart einige Pluspunkte aufzuweisen:
Genau wie andere Städte auch, ist Stuttgart trotzdem noch keine vollständig "gesunde Stadt". Zivilisationskrankheiten wie Haltungsschäden, Allergien, Herz- Kreislauferkrankungen und chronische Leiden nehmen zu. Steigende Umweltbelastungen und die Zusammenhänge zum Beispiel von Armut und Gesundheit sind Faktoren, die sorgfältig beobachtet werden müssen. Auch die Integration ausländischer Einwohnerinnen und Einwohner sowie der wachsende Anteil von älteren Menschen stellen für Stuttgart eine gewaltige Herausforderung dar.
Um Lösungen dafür zu finden, genügen die klassischen Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge nicht mehr. Gesundheit muss vor allem vorbeugend gefördert werden. Dazu bedarf es des Zusammenwirkens von Politik, Verbänden, und Initiativen - und nicht zuletzt der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger.
Um die Gesundheit in unserer Stadt zu fördern, haben wir die vielen Institutionen und Initiativen vernetzt und den Verein "Forum Gesunde Stadt Stuttgart" gegründet. Im Vorstand vertreten sind: