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Landeshauptstadt Stuttgart

Verkehrsmanagement

Die Zukunft der IVLZ

Die Integrierte Verkehrsleitzentrale in Stuttgart ist ein erfolgreiches Beispiel für modernes Verkehrsmanagement. Für die Zukunft wird die IVLZ weiterentwickelt. Ziel ist es, den Verkehr noch präziser zu lenken.

Grünes Licht für die IVLZ: Die Integrierte Verkehrsleitzentrale soll stufenweise weiterentwickelt werden.

Wie vom Gemeinderat der Stadt Stuttgart 2001 beschlossen, soll die Integrierte Verkehrsleitzentrale stufenweise weiterentwickelt werden. Grundlage ist der  Aktionsplan „Nachhaltig mobil“. Hier wurde die IVLZ als zentrale Einrichtung für alle Formen der Mobilität definiert.

Folgende Aufgabenfelder wurden dabei festgelegt:

  • Umwelt: Ausbau einer umweltgerechten und immissionsabhängigen Verkehrssteuerung.
  • ÖPNV: Die Beobachtung und Unterstützung des Betriebsablaufs von Bussen und Stadtbahnen. Dadurch soll die Attraktivität für den ÖPNV erhöht werden.
  • Motorisierter Individualverkehr: Erkennen, steuern und informieren.
  • Fußgänger: Optimale Bedienung des Fußgängerverkehrs und Einsatz der bestehenden Technik für Fußgänger. Das beinhaltet die Anpassung an veränderte Fußgängerströme, bessere Regelungen an Haltestellen und Schulwegen, Grünzeitverlängerungen und Verkehrsversuche an Fußgängerampeln.
  • Radverkehr: Bessere Steuerung, zum Beispiel durch Reaktion auf erhöhtes Radverkehrsaufkommen mit dynamischer Anpassung von Ampelprogrammen und einer Verkürzung der Wartezeit an Ampelanlagen.
  • Rettungsdienste: Effektive verkehrstechnische Unterstützung von Rettungseinsätzen.

Eine umfassenden Mobilitätszentrale

Eine nachhaltige Mobilität fördert eine besser Luftqualität im Stuttgarter Talkessel. Deshalb hat sich die Stadt das Ziel gesetzt, mehrere Maßnahmen aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft“ der Bundesregierung baldmöglichst umzusetzen. Die IVLZ trägt einen wichtigen Teil dazu bei. Denn wenn der Verkehr rollt und der öffentliche Nahverkehr planmäßig läuft, hat das auch positive Auswirkungen auf die Luftqualität.

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Bildnachweise

  • Getty Images/stormpic
  • Getty Images/Henglein and Steets
  • Björn Offermann, Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt