Umwelt-Fotowettbewerb 2017: Naturoasen in Stuttgart

Der Bürgermeister für Städtebau und Umwelt, Peter Pätzold, hat am Montag, 23. Oktober, im Stuttgarter Rathaus die Urkunden an die Preisträger überreicht. Die Ausschreibung unter dem Motto "Naturoasen in Stuttgart" richtete sich an alle, die in Stuttgart leben, arbeiten oder studieren. Der Fotowettbewerb wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und soll durch die Prämierung der Fotos, die die Schönheit der Naturräume Stuttgarts bewusst machen, zum Umweltschutz motivieren.

Das Preisgericht, bestehend aus Gemeinderäten und Vertretern von Naturschutzverbänden sowie der Stadtverwaltung, hatte es bei 139 Einsendungen nicht leicht, die Entscheidungen zu treffen. Beeindruckend war vor allem die zum Teil herausragende Qualität und Kreativität der Motivwahl bei den Einsendungen.

Als Dankeschön für das aktuell große Interesse am Umwelt-Fotowettbewerb nach 20-jähriger Laufzeit gab es ein Stuttgarter Gutsle für alle Teilnehmer.


Preise Erwachsene

1. Preis (2000 €): Heiko Hellwig, Alexanderstraße Hinterhof

2. Preis (1000 €): Andreas Bosch, Ernst Abbe Schule in Stuttgart-Rot

3. Preis (500 €) und Publikumspreis (250 €): Wolfgang Zaumseil, Nachbarschaftsgarten in Botnang: Kinder gießen das selbst angebaute Gemüse

Anerkennungen Erwachsene

Anerkennung (250 €): Martin Staffler, Insektenparadies Vorgarten
 
Anerkennung (250 €): Hildegard Claus, Poststraße in Stuttgart-Ost

Anerkennung (250 €): Marlene Blumenstock, Naherholung

Sonderpreis (250 €): Markus Friedrich, "grünes Licht" nahe Haltestelle Bopser

Kategorie Kinder und Jugendliche

1. Preis (500 €): Lena Marie Walz (10 Jahre), "Gelbe Schönheit am Gulli" Im Wolfbusch

2. Preis (250 €): Sarah Schiemann (14 Jahre), Kinderoase im Killesbergpark

3. Preis (150 €): Ev.-methodistische Kirche Stuttgart Nord (Teeniekreis)
      
Anerkennung (100 €): Jasira Schön (5 Jahre), "Straßenbegleitgrün" an der Rastatter Straße

Naturoasen in Stuttgart

Unter dem Motto "Naturoasen in Stuttgart" suchte das Amt für Umweltschutz für den Umwelt-Fotowettbewerb 2017 natürliche Kleinode der Großstadt: klein und versteckt in Hinterhöfen, als naturbelassener Garten oder Grünanlage oder auch als Balkonkasten. Grüne Oasen in der Stadt haben viele Funktionen. Stadt­grün wirkt einer Überhitzung von Städten entgegen, Parks und andere baumbestandene Grünflächen bieten Schatten und erhöhen damit die Aufenthaltsqualität. Nicht zuletzt spielen sie eine bedeutende Rolle für die Naherholung und den Erhalt der biologischen Vielfalt.